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FOLGE #012 EMOTIONEN 21. JULI 2026

Was, wenn ich gescheitert zurückkomme? Warum Pläne nicht helfen

KURZ GESAGT

Die Angst, gescheitert zurückzukommen, verschwindet nie durch Pläne und Analysen, weil dein Angstzentrum keine Sprache versteht. Die Amygdala lernt nur durch Erfahrung oder durch eine bessere Vernetzung mit dem bewussten Denken, etwa im Coaching. Florian empfiehlt eine klare Reihenfolge: Angst als Angst benennen, einmal rational prüfen, ob die Szenarien realistisch sind, und dann aufhören zu analysieren. Danach bleiben drei Wege: einfach machen, die Erfahrung im Test suchen oder mit Coaching beziehungsweise Therapie an die Angst gehen.

Die Details und Grenzfälle hörst du in der Folge oder liest sie unten im Artikel.

Das Wichtigste aus der Folge

Warum bringt Planen nichts gegen die Angst?

Der präfrontale Kortex versteht Sprache, das limbische System versteht sie nicht. Florian nennt Pläne deshalb mentale Selbstbefriedigung: Sie beruhigen kurz das bewusste Denken, aber die Amygdala bekommt davon nichts mit. Wer eine Spinnenphobie hat, kann beliebig viele Bücher über Spinnen lesen und springt trotzdem zurück.

Was hilft stattdessen?

Drei Wege. Erstens der Override: Du bist stark genug und machst es trotz Angst. Zweitens die Erfahrung: Du testest die Situation und deine Amygdala lernt, dass es harmlos ist. Drittens Coaching, Therapie oder Hypnose, die die Verbindung zwischen Angstzentrum und bewusstem Denken stärken, oft in ein bis zwei Sessions.

Was ist der erste Schritt?

Die Emotion korrekt benennen. Studien zeigen: Wer eine Emotion präzise benennt, senkt die Aktivität in der Amygdala und erhöht die im präfrontalen Kortex. Erst danach prüfst du rational, wovor du konkret Angst hast und ob die Szenarien realistisch sind. Kommst du zum Schluss, dass es Lösungen gibt, hörst du auf, weiter darüber nachzudenken.

Der Artikel zur Folge

Was ist, wenn ich nach sechs Monaten gescheitert zurückkomme? Wenn das Business ohne mich vor Ort einbricht, wenn die Beziehung die Auswanderung nicht übersteht? Diese Fragen liest Michael in vielen Nachrichten. Florian erklärt in dieser Folge, warum die üblichen Antworten darauf wenig bringen.

Zwei Systeme im Kopf

Im Gehirn arbeiten zwei Bereiche zusammen: die Amygdala im limbischen System, die Emotionen und Bedrohungen verarbeitet, und der präfrontale Kortex hinter der Stirn, der bewusst denkt, plant und Sprache versteht. Je intensiver die Emotion, desto weniger hat das bewusste Denken zu sagen. Florian erzählt von einem Plüschleoparden auf einem Markt in Maastricht, vor dem er zurücksprang, bevor sein Denken überhaupt erfasst hatte, dass es Plüsch war. Genau dieser Mechanismus greift bei der Auswanderungsangst: Du kannst dir hundertmal rational erklären, dass nichts passieren kann. Die Amygdala versteht keine Sprache, sie lernt nur durch Erfahrung.

Hör auf zu analysieren

Deshalb Florians deutliche Ansage: Pläne machen ist mentale Selbstbefriedigung. Wer jahrelang analysiert, hält die Angst am Leben, weil das Angstzentrum vom Analysieren nichts mitbekommt. Michael kennt das aus seinem Newsletter, in dem manche Leser drei, vier Jahre mitlesen, bevor sie handeln. Bei ihm selbst vergingen von den ersten konkreten Gedanken bis zum Flieger neun Monate. Der empfohlene Ablauf: Benenne die Emotion, prüfe einmal sorgfältig und rational, wovor du Angst hast und ob es Lösungen gibt. Und dann triff die Entscheidung, statt weiter zu reden.

Drei Wege aus der Blockade

Bleibt die Angst, gibt es drei Optionen: den Override, also machen trotz Angst. Die Erfahrung, etwa erst einmal drei Monate testen und die Wohnung weiterzahlen oder untervermieten. Oder Coaching und Therapie, wenn eine tiefsitzende Angst blockiert, was in der Regel ein bis zwei Sessions braucht. Florians Schlusssatz nimmt den Druck raus: Es ist noch nie jemand zu früh ausgewandert. Und selbst wer nach zwei, drei Jahren zurückkommt, hat die Lebensentscheidung getroffen, statt in 20 Jahren zu denken: Hätte ich mal. Warum Affirmationen vor dem Spiegel wenig bringen und was ein Glaubenssatz mit neuronalen Mustern zu tun hat, hörst du in der Folge.

Hier hörst du das ganze Gespräch

Der Artikel fasst zusammen. Die Beispiele, Grenzfälle und Geschichten aus der Praxis bekommst du in der Folge.

Vollständiges Transkript der Folge
Zum Nachlesen und Zitieren, mit Sprecherwechseln und Zeitmarken. Automatisch erstellt, kann Erkennungsfehler enthalten.
Michael00:00

Was ist, wenn ich nach sechs Monaten gescheitert nach Deutschland zurückkomme? Das mit blödeste.

Florian00:06

Was wir aus Gehirnsicht machen können, ist. Über Ängste reden und Pläne machen und analysieren. Wer präfrontale Kortex unser bewusstes Denken versteht. Sprache. Unser limbische System. Unserer nicht. Es klingt ja immer geil. Ja, du hast da Glaubenssätze. Dann fragst du mal, Was ist ein Glaubenssatz? Ja, das ist halt was, was du glaubst. Ach, echt? Ich glaube, es ist auch noch nie jemand zu früh ausgewandert. Willkommen bei Entscheidung Auswanderung.

Michael00:34

Und trifft im Leben drei große Entscheidung. Mit wem verbringst du es? Wie verdienst du dein Geld und wo willst du leben?

Florian00:43

Wir geben dir ein vollständiges und ehrliches Bild der steuerlichen, unternehmerischen und emotionalen Konsequenzen einer Auswanderung.

Michael00:51

Damit du die richtige Entscheidung triffst. Servus, Florian.

Florian01:06

Hallo Michael.

Michael01:07

Florian. Angst. Zumindest lese ich das aus vielen Nachrichten, die mich erreichen, heraus. Was ist, wenn ich nach sechs Monaten gescheitert nach Deutschland zurückkomme? Was ist, wenn mein Business vor die Wand läuft, weil ich nicht mehr in Deutschland, beim Kunden oder bei den Mitarbeitern bin? Was ist, wenn meine Beziehung in die Brüche geht, weil wir uns im Ausland nicht einleben wollen? Was kann ich damit machen?

Florian01:39

Ich würde mal anfangen. Wirklich? Auch wie du es ist wirklich mal als Angst zu benennen. Es gibt tatsächlich Studien, dass wenn wir eine Emotion korrekt benennen, die Aktivität in limbischen System und Amygdala, das ist dort, wo Emotionen verarbeitet werden runter und die Aktivität im präfrontalen Cortex, dass es da, wo wir bewusst denken und steuern, hochgeht. Das heißt, wenn wir entweder bei uns selbst zum Beispiel Ich habe gerade Angst oder mir macht Sorge, dass oder auch bei anderen. Ich sehe, du hast Angst, dass die sogenannten Resonanz Aussagen, die man viel im Coaching oder auch im Führungsgesprächen gut nutzen kann. Dann kann ich damit die Gehirn, die Gehirnfunktion quasi oder Gehirnaktivität eigentlich ändern. Das heißt, das erste ist, und da will ich vielleicht einen Schritt sogar zurückgehen. Wenn man sich überlegt, auszuwandern und sich das einmal vorstellt ich ich gebe jetzt den Schlüssel zu meiner Wohnung, zu meinem Haus habe. Ich melde mich ab. Ich gehe los. Ich komme da an! Welche Emotion kommt denn da? Erstmal korrekt benennen. Ja, weil wenn es Trauer ist, würde ich wieder ganz andere Sachen empfehlen als Angst und auch Trauer. Könnte sein. Vielleicht ist es auch nur Freude. So, aber was kommt denn da? Und dann erstmal gucken. Ist es wirklich Angst? Und wenn es Angst ist, dann müssen wir vielleicht ein bisschen ausholen, wie Angst im Gehirn funktioniert, damit man versteht, warum ich das sage, was ich gleich sagen werde. Also wir haben zwei Gehirn Bereiche, die da wichtig sind. Das eine ist die Amygdala oder das limbische System. Das ist so mittendrin im Gehirn. Da werden Emotionen und Ängste verarbeitet. So, und dann gibt es den präfrontalen Cortex. Das ist hier so hinter der Stirn, da ist unser bewusstes Denken, Planen, Sprache, alles, was uns zum Menschen macht im Alltag. Wenn wir entspannt sind und alles so läuft, wie es laufen soll. Dann haben wir schon einen. Wir nehmen die war, aber wir bleiben in Kontrolle. Wir können sagen das Ja, jetzt könnte ich mal was essen.

Michael03:35

Das ist, wo mich das limbische System unbewusst steuert und ich gar nicht wirklich viel darüber nachdenken muss und dadurch aber auch Energie sparen, weil mein Verständnis präfrontalen Cortex Aktives Nachdenken saugt Energie und Ende.

Florian03:50

Ja, aber ich steuere schon also zum Beispiel aus, vielleicht nicht dem limbischen System, sondern vielleicht kommt das noch eher aus dem Stammhirn. Noch eine Ebene tiefer. Aber wenn ich jetzt aufs Klo muss, ja, dann lasse ich ja nicht einfach laufen. Und ich renne auch nicht in der Regel nicht sofort los, sondern mein Körper signalisiert mir Hey, so, demnächst mal aufs Klo. Und das bewusste Denken entscheidet, Der präfrontale Kortex entscheidet. Ja, machen wir gleich. Machen wir erstmal die Folge fertig oder so.

Michael04:19

Das finde ich super, weil das hat ja dann in der Regel erst mal noch nichts mit Emotionen zu tun. Wenn ich aber jetzt sage Oh, diese Folge, die geht jetzt noch drei Stunden und ich muss jetzt schon ganz dringend auf Toilette, dann kommt wahrscheinlich eine Emotion mit dazu. Zum Beispiel die Angst, dass es dann irgendwie ein Problem geben wird.

Florian04:34

Ja und? Und dass das, was ich meine. Ja, natürlich läuft viel unbewusst und emotional ab. Und gleichzeitig, wenn wir entspannt sind, entscheiden wir schon noch bewusst. Der präfrontale Kortex entscheidet schon noch, der entscheidet, wann wir aufs Klo gehen. Und er entscheidet auch, wie wir mit einer Emotion umgehen. Der kann nicht entscheiden, dass, wenn uns etwas ärgert, wir uns nicht ärgern. Aber er kann schon entscheiden, ob ich dir das Maul oder sage ich dir was oder sage ich nichts in der. Solange die nicht überhand nehmen und zu so entscheidet schon noch entscheiden wir schon noch bewusst. So sollte es sein.

Michael05:07

Okay.

Florian05:08

Ja, das ist, wenn es uns gut geht. Wenn wir ein spannt sind, dann.

Michael05:10

Das sind wir auch nicht gestresst. Das sind wir ein Stück weit, richtig aber nicht. Zumindest nicht der Stress, den wir, wenn wir jetzt das Wort auf Stress schauen, das hat ja auch unterschiedliche Bedeutungen haben. Aber dieser negative Stress, der so lange allgemeingültig bezeichnet ist, dass ich irgendwie nervös bin.

Florian05:30

Und tendenziell gilt Je intensiver die Emotion ist, desto weniger kann der präfrontale Kortex und damit unser Bewusstsein steuern.

Michael05:38

Warum ist das so?

Florian05:40

Das ist erst mal sinnvoll. Alles, was wir wahrnehmen, geht durch über zwei Wege quasi. Es geht erst mal über die Augen, zum Beispiel jetzt in den visuellen Kortex im Hinterkopf. Und dann geht es einmal durch die Amygdala und einmal durch den Hippocampus. Amygdala ist unser Angstzentrum. Vereinfacht gesagt im Gehirn. Und die Amygdala Check nur Bedrohung oder nicht?

Michael06:02

Es ist Teil des limbischen Systems.

Florian06:04

Ist Teil des limbischen Systems.

Michael06:05

Genau das, was.

Florian06:05

Wenn wir das hier.

Michael06:06

Vielleicht jedes Säugetier hat, wo es einfach richtig darf?

Florian06:09

Wenn das jetzt unser Gehirn ist, dann haben wir hier ungefähr das Stammhirn. Wir haben hier im. Im Daumenbereich haben wir die das limbische System, der Fingernagel, der Daumennagel, so ungefähr die Amygdala. Und das hier wäre dann die Handflächen, wäre das Großhirn mit dem präfrontalen Kortex, um so mal ein Bild dazu vielleicht zu geben. So, und alles, was wir wahrnehmen, läuft unter anderem durch die Amygdala. Die, die erstmal guckt. Bedrohung oder nicht? Ich war vor so ein, zwei Jahren in Maastricht auf dem Markt Maastricht. Wunderschöne Stadt, rumspaziert, Ich komme in der Ecke und springt zurück, reißt Fiona meine Frau noch noch mit und kriege einen riesigen Schreck. Weißt du, was da war?

Michael06:53

Ich spinne.

Florian06:54

Nein, ich habe keine Spinnenphobie. Da war ein Plüsch Leopard. Aber ein großer. Also wirklich so, der war aus Plüsch. Aber ich habe aus dem Augenwinkel nur das Ding gesehen. Mich quasi angucken. Ich reagiere so schnell. Ja, das war der schnelle Weg durch die Amygdala, hat eine Bedrohung registriert und hat Zack die Kontrolle übernommen. Als dann der präfrontale Kortex nachkam, habe ich auch schon gemerkt das war ein Plüsch Leopard. Das war jetzt ein bisschen, ein bisschen blöd eigentlich, aber.

Michael07:20

Da kam dann eher so diese Meta Emotion Scham dazu. Alle gucken jetzt Was macht er da, wieso hüpft er da im Kreis?

Florian07:29

Zum Glück war Platz und ich habe keinen umgerannt. Das wäre ja. Also ist nichts schlimmes passiert. Aber besser reagiere ich einmal zu viel als zu wenig. Ja, das sind jetzt krasse Beispiele, gibt es aber immer wieder, wo die Amygdala einfach übernimmt. Ja, ja. Du läufst auf die Straße, Du guckst nicht richtig. Du siehst nur, oder was? Komm, du springst zurück und vielleicht war es nur ein kleiner Roller und der war schon weit weg. Aber besser einmal zu viel als zu wenig. Also, und auch bei sehr intensiven Emotionen ist das so? Es gibt immer mal wieder Aussagen vor Gericht, wo jemand irgendwie jemand schlimm verprügelt oder umgebracht hat und sagt Keine Ahnung, ich erinnere mich nicht dran. Ja, das kann sein. Das ist der sogenannte Blackout. Der Stress, der Ärger, was auch immer ist so hoch, dass das bewusste Denken einfach ausschaltet. Im Kleineren kennt man das aus Konflikten. Also ich glaube, jeder hat es schon erlebt, dass man in einem hitzigen Konflikt ist und danach sich denkt Warum habe ich das gesagt? Was ist denn da in mich gefahren? Da hat. Da war die Steuerung einfach ein bisschen ausgefallen. Ähm, das heißt, so funktioniert einfach unser Gehirn und es ist zum Überleben auch einfach gut.

Michael08:35

Genau. Aber wenn ich jetzt über eine Auswanderung nachdenke, dann sitze ich an meinem Schreibtisch, sitze ich auf der Couch. Da steht kein echter oder Plüsch Leopard und eigentlich müsste ich keine Angst haben.

Florian08:46

Und jetzt müssten wir. Und jetzt? Jetzt kommen wir. Wie funktionieren diese Systeme? Der präfrontale Kortex, unser bewusstes Denken versteht Sprache, unser limbische System unserer nicht. Wenn du eine Spinnenphobie hast, dann kannst du so viele Bücher über Spinnen lesen, wie du willst, dass du so lange, bis der Spinne da ist. Dann springst du. Ich hatte eine Hundephobie. Genau das Gleiche. Ich wusste, dass die mir wahrscheinlich nichts tun. Als ich älter war, wusste ich auch, ich könnte mich ja wehren. Aber das hat zur. Bald ein Hund da war, hat es ausgesetzt. So, und was wir jetzt versuchen. Und deswegen sage ich das mit Blödeste, was wir aus Gehirnsicht machen können, ist über Ängste reden und Pläne machen und analysieren. Das bringt überhaupt nichts. So, ich kann, wenn mir auswandern Angst macht. Wenn ich zum Beispiel Angst habe. Ich bin dann alleine und finde keine Freunde. Hatten wir eine Folge dazu, dann ist ganz ehrlich scheißegal, was wir beide hier erzählen. Da können wir noch so oft erzählen Hey, du findest Freunde, das ist cool usw und so fort. Dass dein präfrontalen Kortex wird das verstehen. Du bist vielleicht kurz ein bisschen beruhigt sein und dann kommt ja wieder Die hat das gar nicht mitbekommen. Okay, die versteht keine Sprache, der lernt nur durch zwei Dinge Erfahrung. Konfrontation. Deswegen funktioniert eine Konfrontationstherapie. Bei einer Spinnenphobie zum Beispiel.

Michael10:07

Ist Erfahrung auch Bilder, oder?

Florian10:12

Kommt auf die Bilder, würde ich jetzt mal sagen. Also ein Bild anschauen. Jetzt nicht unbedingt.

Michael10:16

Aber kann ich die Erfahrung visualisieren, also mir quasi erzeugen oder muss das schon? Also Konfrontationstherapie? Könnte ich jetzt meinen Augen schließen und wirklich ganz tief in diese Situation gehen und mir vorstellen, wie eine Spinne über meinen Arm läuft?

Florian10:31

Da bist du in der zweiten. Also das wäre dann eher die neue Vernetzung. Okay, also die Amygdala lernt entweder, indem sie eine andere Erfahrung macht oder indem sie mit dem präfrontalen Kortex besser vernetzt wird, damit man eben wieder diese Steuerung hat. Das ist etwas, Da brauchst du einen guten Coach und einen guten Therapeut. Okay, das wirst du alleine nicht hinbekommen.

Michael10:51

Oder einer Hypnose oder dergleichen.

Florian10:52

Durch Hypnose wäre auch wer auch eine auch diese Art von. Genau. Okay. Du wirst es nicht hinbekommen, wenn du wirklich Spinnenphobie hast, dir vorzustellen, dass die dein Arm hochläuft, ohne durchzudrehen und ohne dass du. Das kann ich mir nicht vorstellen. Nicht ohne jemand, der den Raum hält. Nicht ohne einen guten Begleiter dabei oder Begleiterin. So, das heißt, der Fehler, den wir immer wieder machen, ist, wir haben Angst. Wir nehmen vielleicht sogar die Angst, als Angst war. Das wäre schon mal der erste Schritt. Und dann versuchen wir Sicherheit zu gewinnen. Oder dass du die Funktion der emotion spsychologischen Funktion von Angst ist. Sie will Angst, will, dass wir sicher sind.

Michael11:28

Sehr gut der Gefahrensituation herausbringen.

Florian11:30

Richtig.

Michael11:31

Keine Entscheidung treffen.

Florian11:32

Ja, nur bei Bye bye bye so einem Tiger zurückzucken und und und Speer werfen, Also da funktioniert es ja auch gut. Aber der Angst beim Auswandern werde ich niemals mit sowas beikommen. Ich kann mich tot an Zeitverschwendung.

Michael11:47

Mach mal ein konkretes Beispiel, weil das ist ganz häufig. Ja, ich wohne gerade, wenn die Leute in der Großstadt wohnen. Du wohnst in München, du wohnst in Berlin, du wohnst in Köln und hast seit fünf Jahren, seit zehn Jahren eine richtig coole Wohnung. Die ist auch noch recht günstig. Und da ist dann die Angst Wirklich, Ich kündige jetzt diesen Vertrag, ich gebe diesen Schlüssel ab und ich komme nach sechs Monaten und von mir so nach 2 bis 3 Jahren zurück und ich finde niemals mehr so eine schicke Wohnung zu dem Preis und kann mir das dann nicht mehr leisten und muss dann irgendwo was auch immer ganz weit draußen wohnen. Und wie kann ich das jetzt hier konkret dann machen? Weil Erfahrung Ich kann einfach mal kündigen und schauen, was passiert, aber dann ist es passiert, dann kann ich nicht mehr zurück.

Florian12:32

Also erstens hör auf, Pläne zu machen, weil Pläne sind für deinen präfrontalen Cortex. Das ist mentale Selbstbefriedigung. Es bringt dir aber nichts so, daher wird es nicht verstehen. Die Angst wird dadurch nicht weniger werden. Punkt. So bringt nichts. Hör damit auf. Das Zeitverschwendung. Wenn du gute Entscheidungen treffen willst und dir. Sag mal was anderes. Aber deine Angst wird nicht weggehen. Deine Angst geht nicht weg, indem du dir Pläne machst und Dinge überlegst usw. So, wenn du davor. Also zum einen Mal glaube ich werde es blöd deswegen fällt mir gerade mit dem Beispiel bisschen schwer. Ich würde diese Wohnung auch nicht sofort aufgeben. Ich würde erstmal drei Monate woanders hingehen und die Wohnung halt einfach weiter zahlen. Also es wäre aus meiner Sicht eine blöde Entscheidung, das so zu tun. Deswegen so.

Michael13:18

Ja, weiß ich nicht. Also eine Entscheidung auszuwandern, wenn ich jetzt aus meiner rationalen steuerlichen Sicht drauf schaue. Häufig sind es auch Fälle, wo ich sage Gib Gas. Also gerade wenn Unternehmen stark skalieren usw auf steuerliche Sicht versucht so schnell wie möglich auszuwandern und wirklich oder trifft zeitnah eine Entscheidung und dann muss ich die der Entscheidung ja schon irgendwo auch begegnen.

Florian13:43

Und dann gibt. Es gibt eigentlich nur zwei Möglichkeiten, eigentlich drei so Möglichkeit eins Du bist stark genug, trotz der Angst einfach es zu machen. Ja da dann machst du quasi ein Override und du machst es einfach. Möglichkeit zwei Du machst die Erfahrung, dass es nicht so schlimm ist, zum Beispiel in dem du stehst und merkst, es fehlt mir irgendwie gar nicht so oder oder oder. Aber du machst die Erfahrung. Dann lernt nämlich deine Amygdala. Ach so, ist doch nicht so schlimm.

Michael14:11

Gut, aber da müsste ich ja die Wohnung kündigen, um dann zu schauen, dass es zwei Jahre später nicht so schlimm war.

Florian14:17

Vielleicht kann man auch erstmal untervermieten. Es sind ja nicht nur, es sind ja meistens nicht nur gibt ja nicht mehr nur ja A oder B. Ja.

Michael14:24

Grundsätzlich.

Florian14:25

Gibt es noch so, aber ich rede vom Gehirn, Ja. Entweder du kannst den Override machen und du machst es einfach oder du machst auf eine andere Weise eine Erfahrung, die deine Angst zuwiderläuft oder deine Angst vielleicht auch bestätigt. Ja, wenn ich jetzt Angst habe, dass ich da keine Freunde finde, entweder probiere ich es einfach trotzdem oder ich gehe erst mal hin und teste und gucke Wie ist es denn wirklich? Und wenn, dann? Wenn ich dann merke, ich lerne da coole Menschen kennen, dann bin ich auf einmal auch entspannt. Und das dritte ist ein Coaching oder eine Therapie. Okay, wenn du die Angst loswerden willst, Konfrontation bzw Erlebnis oder Coaching Therapie, das sind die Wege wie die Amygdala lernt. Den Rest kannst dir sparen.

Michael15:04

Zeitverschwendung und gut. Das war jetzt ein sehr konkretes Beispiel, aber es kann ja manchmal rationale Gründe haben, dass ich wirklich sage, ich würde niemals mehr zu dem Ticket in Berlin in der Wohnung finden und wenn ich zurückkomme, kostet dieses Dreifache. Aber mein Vermieter erlaubt mir auch nicht unter zu vermieten, unter zu vermieten geht soweit ich weiß. Zivilrechtlich. Hast du einen Anspruch darauf, wenn du nur einzelne Teile der Wohnung untervermietet. Das würde auch steuerlicher Sicht wahrscheinlich wieder nicht ausreichen. Das heißt, du musst eine Entscheidung treffen und meine Empfehlung wäre ganz klar zu kündigen. Würdest du, wenn das jetzt ein bisschen die rationale Sicht, weil du jetzt dieses Coaching Thema hattest, geht es da häufig auch darum. Aber letztendlich was soll denn passieren? Ist wirklich Es gibt keinen Grund. Das Leben wird immer funktionieren und dann geht es doch. Ist wirklich das rational?

Florian15:51

Hast du recht?

Michael15:52

Ja, genau.

Florian15:53

Gar nichts davon.

Michael15:54

Genau. Aber dann ist es tatsächlich so, dass man irgendwelche Existenzängste hat. Vielleicht auch Glaubenssätze wie Ich bin nicht gut genug in Form von weil ich sage ganz ehrlich, du wirst im Ausland erfolgreich sein und wenn du nach Deutschland zurück kommst, dann wirst du einfach das Dreifache verdienen. Dann kannst du wieder ein Top Wohnung leisten. Das wäre jetzt meine Antwort. Und damit die jemand versteht, oder wenn die jemand nicht annehmen möchte, dann kann das wirklich sinnvoll sein. Da mal an die Ängste, an die Glaubenssätze zu gehen ist, dass wenn du würde man so was machen in so einem Coaching.

Florian16:24

Ich Ja, ich würde hingehen. Ich würde die erste Frage, die ich mir stellen würde, wenn es jetzt, wenn ich jetzt überlege auszuwandern und ich merke, irgendwas hält mich zurück ist, ist es Angst. Und wenn ich mal rein fühle und feststelle.

Michael16:38

Darf ich da kurz noch mal? Es gibt nicht so viele Emotionen, die wir da einordnen. Hatten wir schon angesprochen. Freude hatten wir gesprochen.

Florian16:45

Primär Emotionen gibst. Du könntest auch Verachtung theoretisch spüren. Wobei ich das jetzt in dem Fall eher unwahrscheinlich. Serie eher für Deutschland.

Michael16:52

Ich versuche es gerade.

Florian16:53

Ein bisschen.

Michael16:54

Kontext alles um Auswanderung einzuordnen. Was sind denn die Emotionen oder kann man das so ein bisschen?

Florian16:59

Sind die Emotionen, die Kultur übergreifend in der Mimik gleich sind?

Michael17:02

Okay.

Florian17:03

Also du kannst nachweisen, dass selbst Menschen, die blind geboren sind in Grönland als Eskimo, Ja oder sagt mir, jetzt glaube ich, dass die Ekel genauso zeigen wie andere Menschen auch, obwohl sie es noch nie gesehen haben, dass diesen kulturübergreifend gleich die sind angeboren, der auch der der Ausdruck Das sind primär Emotionen.

Michael17:20

Aber um auf Angst zurück auf Emotionen zurückzukommen ich vermute mal, Angst dürfte die wesentliche sein, in so einem Zusammenhang mit Entscheidungen treffen, auszuwandern und solche.

Florian17:29

Ich glaube, die wichtigsten sind Angst und Freude.

Michael17:31

Gut und Freude ist relativ gut handelbar. Ja, ja, okay, gut. Zurück zum Coaching Ansatz.

Florian17:39

Ich würde wenn wenn wenn ich jetzt noch mal auswandern wollte und ich würde spüren, irgendwas hält mich zurück. Da würde ich erstmal gucken was ist es? Und wenn ich feststelle, ist es Angst, dann würde ich erstmal die Ratio anschalten und gucken wovor habe ich denn Angst? Welche Szenarien habe ich da im Kopf? Und sind die realistisch? Und wenn meine Bewertung dahin geht? Nein, ist nicht realistisch. Oder vielleicht ist realistisch, aber dafür gibt es Lösungen. Ich habe schon eine Idee. Ab diesem Zeitpunkt höre ich auf, darüber nachzudenken. Ich höre auf, Pläne zu machen. Ich höre auf, groß darüber zu reden, sondern ich weiß jetzt okay, es ist eigentlich alles klar. Meine Amygdala hat es nicht gecheckt und meiner wird es mit zwei Möglichkeiten checken, wenn ich die Erfahrung einfach mache. Oder wenn ein guter Coach Therapeut mit einem oder Hypnotiseur. Wer einmal da kurz durch hilft. Und das ist wahrscheinlich eine Sache von irgendwie 1 bis 2 Sessions, das ist in der Regel kein Riesending und dann ist diese Angst einfach integriert. Die Verbindung ist da, ich habe wieder die Kontrolle und dann ist die Blockade in der Regel auch weg. So, so würde ich vorgehen.

Michael18:44

Heißt, würde man da auch ein Stück weit irgendwelche Glaubenssätze, die man hat, umprogrammieren oder auflösen?

Florian18:50

Was ist ein Glaubenssatz? Ein Glaubenssatz ist die Werbealisierung eines neuronalen Musters. Also das ist meine Definition. Es gibt keine allgemeingültige Definition für Glaubenssätze. Zumindest bei all diesen.

Michael19:01

Themen sind Identität Glaubenssätze.

Florian19:03

Das klingt ja immer geil. Ja, du hast da Glaubenssätze. Dann fragst du mal Was ist ein Glaubenssatz? Ja, das ist halt was, was du glaubst. Ach echt? Das ist mit sich selbst so super. Also meine Erklärung Was ist ein Glaubenssatz? Lehrer Die Verbalisierung. Also ich bringe etwas in Worte, ja eines neuronalen Musters.

Michael19:21

Und werfe ich es als Laie so bezeichnen eine. Ein neuronales Muster, was dazu führt, dass ich unbewusst unterbewusst gewisse Handlungen ausführe und es mir gar nicht klar ist, warum ich jetzt gerade das mache. Obwohl ich sie wende. Warum ich einfach jetzt gerade auf eine Situation so reagiere. Und mir ist es gar nicht bewusst, woher das kommt.

Florian19:48

Immer machen wir vielleicht mal ein Beispiel das beobachtbare Verhalten. Nehmen wir mal an, dein beobachtbaren Verhalten wäre Du machst es sehr, sehr gern anderen recht. Du bist still, wenn andere laut werden, Du. Wenn jemand dich nach etwas fragt, dann tust du es einfach so, Ja und jetzt könnte man raus arbeiten. Dann wäre eine Methode. Du hast einen Glaubenssatz. Konflikte sind gefährlich, oder Ich muss lieb sein oder so, ja? Dann ist es ja nicht das, was du in dem Moment denkst. Sehr wahrscheinlich nicht, sondern das ist das irgendwie zusammengefasst Dein dein Muster, wenn du so willst, ja so und das mit Glaubenssätze sind insofern gut, weil du damit es besser verstehen. Du hast dann wieder. Um einen Satz zu formulieren, brauchst du präfrontalen Cortex. Das Muster ist aber ein System, das ist ein emotionales Muster. So, das heißt der, der, der, der. Der Satz hilft, den präfrontalen Cortex mit einzuschalten. Und damit hast du mehr Kontrolle, mehr bewusste Kontrolle. Dafür sind Glaubenssätze gut. Ähm, um sich selber besser zu verstehen und um da mehr zu reflektieren und da den präfrontalen Kortex zumindest schon mehr zu aktivieren. Und dann hört es aus meiner Sicht aber auch langsam auf. Also die da, um dieses ganze umschreiben und affirmieren und so. Schwierig, schwierig, weil das limbische System wie gesagt keine Sprache versteht. Ich kann mir hundertmal sagen, ich bin ein geiler Typ, ja, aber wenn dabei keine kein Körper dabei ist, keine Motion dabei ist und dann denkt man Limbische System immer noch Du bist ein Idiot und ich erhöhe maximal die kognitive Dissonanz.

Michael21:31

Also was kann ich machen? Ich kann sagen okay, dann stelle ich mich jetzt auf die Bühne und wenn es nur fünf Leute sind und halte eine kurze Präsentation. Ich mache eine harte Sporteinheit, wo ich über meine Grenzen gehe und sage jetzt das so fühlt sich an, cooler Typ zu sein. Ja.

Florian21:46

Ich kann gucken, wie kann ich In dem Fall wäre dann Serotonin das Hormon, was ich habe. Da kann ich gucken, was steigert Serotonin? Da sind auch Sachen wie Sonnenlicht dabei oder Ernährung oder, oder oder so Sport natürlich auch. Also über solche Wege sagt nicht, man kann ja nichts. Man kann ganze Menge machen. Nur es ist viel da draußen, dass wenn du es dir mal kritisch anguckst, einfach nicht funktioniert.

Michael22:11

Ja okay, wenn wir jetzt noch mal abschließend auf das Ganze im Kontext von Auswanderung sehen, kann man eigentlich sagen, dass die Angst, die manche aus welchen Gründen auch immer haben, in den allermeisten Fällen unbegründet ist? Man der schon auf rationaler Ebene begegnen kann. Und wenn da wirklich eine tief sitzende Angst ist, ist weniger die Angst ist davor auszuwandern, sondern vielmehr vor anderen, aus anderen Gründen Angst da ist.

Florian22:42

Also ob sie unbegründet ist. Soweit würde ich jetzt nicht gehen, nur das kann man ja auch mal rational prüfen. Ich glaube in vielen Fällen ist unbegründet. Ich weiß nicht, ob es immer so ist oder ob es meistens.

Michael22:53

Würde ich jetzt nicht sagen, aber ja.

Florian22:55

Aber ich glaube ich ich, ich ich würde, ich würde es auf jeden Fall rational challengen Und dann würde ich wie gesagt, gucken kann ich, wenn ich rational zu dem Schluss komme das ist jetzt ja, da ist die Angst und aber ich werde dafür Lösungen finden. Dann entweder kann ich den Override machen oder ich gucke, wie kann ich eine gegenteilige Erfahrung machen, die meine Angst widerlegt oder halt auch bestätigt. Oder das dritte ist dann eben Coaching Therapie. Aber dann hör auf zu reden und Pläne zu machen. Ich glaube, das wäre für mich die wichtigste Message. Wenn da Angst ist.

Michael23:31

Ja.

Florian23:32

Überprüft die einmal, überprüfst du auch einmal sorgfältig und rational und dann hör auf damit. Das ist dieses tot. Analysieren, was wir, was wir immer wieder haben und was wir auch immer wieder sehen von Menschen, die dann jahrelang alles noch mal durch animieren und nicht in der Lage sein, eine Entscheidung zu treffen. Dann gesteht er ein, dass du Angst hast.

Michael23:48

Ich bin manchmal, weil ich habe in meinem Newsletter teilweise Menschen, die seit drei, vier Jahren in meinem Letter sind und dann aber auswandern und dann sagen sie okay, jetzt bin ich, rede jetzt. Also es kann natürlich verschiedene Gründe haben, aber aus meiner Sicht war es immer so okay, Wenn ich auf darauf schaue, wo finde ich meine Kunden, dann habe ich immer noch so ein Fenster von sechs Monaten, in denen muss ich die erreichen müssen, die mich kennen, weil ich sage okay, ich lebe mein normales Leben, dann kommen irgendwelche Ereignisse und dann sage ich okay, Auswanderung wäre cool und zumindest wahrscheinlich, weil es bei mir war es bei mir so, wahrscheinlich habe ich auch schon ganz lange in mir getragen. Die Frage nach der Auswanderung, aber die Umsetzung habe ich dann sehr, sehr schnell gemacht. Waren glaube ich neun Monate. Dann war ich weg von den ersten konkreten Gedanken, bis es dann, bis ich im Flieger saß am aber manchen Menschen mit verstehen wir besser, warum manche Menschen drei vier Jahre brauchen oder vielleicht auch für immer in meinem sind, jede Email lesen und sich aber niemals aufraffen können, es zu tun. Und das ist ja doch die.

Florian24:44

Weil sie analysieren und analysieren, tot analysieren. Und die Amygdala versteht das nicht, die kriegt es noch nicht mal mit. Und deswegen wird die Angst nie weggehen, egal wie viel du analysierst.

Michael24:52

Also umsetzen, ausprobieren. Das ist auch immer das, was ich sage. Und wenn du nur 2 bis 3 Jahre auswanderst, dann hat es im Zweifel eine geile Zeit. Aber du hast es gemacht. Du kannst dich an diese Lebensentscheidung einen Haken setzen. Du weißt dann besser, dass es das vielleicht auch Deutschland für dich der Ort ist, was auch immer dann passiert, aber du wirst vor allem nicht in zehn, 20, 50 Jahren zurückschauen und sagen Hätte ich mal und wenn. Und ich glaube, wenn wirklich im letzter Instanz dann immer irgendwas da ist, was dich nicht nach vorne bringt, dann kann man sich tatsächlich mal schauen, ob man sich Hilfe holt.

Florian25:27

Ja, und ganz ehrlich, ich habe von einem Freund den Satz gehört Es wird noch nie ein Mitarbeiter zu früh gekündigt. Und ich glaube, es ist auch noch nie jemand zu früh ausgewandert. Vielleicht unbedacht und so, man sollte es schon richtig mal, das ist ein anderes Thema. Aber aber zu früh hat man die Entscheidung glaube ich noch nie getroffen. Wenn du wirklich sagst, ich bin hier unglücklich, ich, ich, ich will was ändern und so, dann probier es zumindest aus, mach es richtig, aber probiere es aus.

Michael25:53

Genau. Und für deine rationale Entscheidung. Oder wenn du Bedenken hast, was bei einer Auswanderung auf dich zukommt. Dann gibt es nichts besseres als eine Community. Kommen in unsere Community Link in den Food Notes. Dort kannst du dich mit Gleichgesinnten austauschen und kannst auch gerne deine Themen reingeben, wozu wir mal eine Folge machen können und vielleicht auch mal tiefer reingehen können, was dir dann wieder hilft, einfach deine Entscheidung zu treffen und die nicht auf alle Ewigkeit aufzuschieben. Vielen Dank. Ciao. Ciao.

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