Rechtssicher aufgestellt bist du im Ausland, wenn zwei Ebenen sitzen: Du als natürliche Person begründest in einem Land einen steuerlichen Wohnsitz, und dein Unternehmen hat dort eine Betriebsstätte. Florians Zusammenfassung aus der Folge: Zwei Figuren ziehen um, du und deine Betriebsstätte, und beide wandern offiziell irgendwo wieder ein. Ein Doppelbesteuerungsabkommen ist dabei die Kirsche auf der Torte. Für Unternehmer als Dauerreisende ohne festen Wohnsitz sieht Michael dagegen erhebliche Risiken.
Dort, wo du lebst und ansässig bist, und ansässig kannst du im Kontext von Doppelbesteuerungsabkommen nur in einem Land sein. Die Grundregel weltweit sind 183 Tage, viele Länder haben eigene Schwellen: Zypern verlangt 60 Tage plus Wohnung, Dubai 90 Tage, die Schweiz rund 90 Tage. Wichtig ist, dass du nirgendwo sonst 183 Tage verbringst.
Dort, wo die Betriebsstätte ist, also wo die Wertschöpfung und die Geschäftsleitung stattfinden. Vereinfacht mit Florians Formel: Als Person bist du steuerpflichtig, wo du lebst, als Unternehmen, wo du arbeitest. Eine substanzlose US LLC oder Briefkastenfirma hat im Gründungsland keine Betriebsstätte, besteuert wird dort, wo du tatsächlich wirkst.
Als Privatperson und Investor kann das steuerlich funktionieren, als Unternehmer laut Michael nicht. Die erweitert beschränkte Steuerpflicht greift bei Deutschen, die fünf der letzten zehn Jahre in Deutschland steuerpflichtig waren: Kannst du keine Betriebsstätte im Ausland nachweisen, fingiert Deutschland eine im Inland und besteuert dein Unternehmen bis zu zehn Jahre nach der Auswanderung voll.
Über die Fehler in Deutschland, etwa bei der Wegzugsbesteuerung, haben Florian und Michael schon gesprochen. Diese Folge dreht die Blickrichtung um: Was musst du im Ausland richtig machen, damit deine Auswanderung langfristig stabil ist? Michael nennt es ein steuerliches Setup aus zwei Bausteinen: deine persönliche Ansässigkeit und die Betriebsstätte deines Unternehmens. Bei beiden geht es darum, dass weder Deutschland noch ein drittes Land dich später angreifen kann.
Michaels Empfehlung: Wähle ein Land als neue Basis und erfülle dort die Voraussetzungen der unbeschränkten Steuerpflicht, im besten Fall nachweisbar über ein Tax Residency Certificate. Die Grundregel sind 183 Tage, die steuergünstigen Länder machen es leichter: Zypern verlangt 60 Tage plus Wohnung, Dubai 90 Tage mit Wohnung, in Malta reichen nach Michaels Einschätzung etwa 120 Tage. Die Bedingung dabei: Du bist nirgendwo sonst 183 Tage. Vorsicht bei der Schweiz: Das Doppelbesteuerungsabkommen greift für auswandernde Unternehmer in der Regel erst ab dem sechsten Jahr. Ein DBA-Land schützt dich zusätzlich, etwa bei Zinsen aus Deutschland; mit Dubai, Panama, Paraguay oder den Seychellen gibt es kein Abkommen. Dazu kommt der Compliance-Aspekt: Ein Bankkonto bekommst du heute faktisch nur mit nachweisbarem steuerlichem Wohnsitz, weshalb auch Dauerreisende sich nach zwei, drei Jahren ein Setup bauen.
Eine US LLC oder eine andere Briefkastenfirma zahlt im Gründungsland oft keine Steuern, weil dort keine Betriebsstätte ist. Besteuert wird, wo du als Direktor tatsächlich arbeitest, in der Regel an deinem Wohnsitz. Für deutsche Auswanderer kommt die erweitert beschränkte Steuerpflicht dazu: Warst du fünf der letzten zehn Jahre in Deutschland steuerpflichtig und kannst keine Betriebsstätte im Ausland nachweisen, fingiert Deutschland eine im Inland und besteuert deine LLC bis zu zehn Jahre nach dem Wegzug. Zwei Gesetzespassagen dazu, die Inlandsinteressen und die Betriebsstätten-Definition, sind laut Michael höchstrichterlich ungeklärt. Wer zocken will, bewegt sich in einer Grauzone.
Florian bringt es auf den Punkt: Zwei Figuren ziehen um. Du wanderst aus und offiziell wieder ein, und deine Betriebsstätte genauso. Lebst du etwa auf Zypern und bist Direktor deiner dortigen Limited, hat sie dort ihren Ort der Geschäftsleitung, und du bist raus aus der deutschen Regelung. Welche Modelle in der Praxis kursieren und warum Michael von manchen abrät, hörst du in der Folge.
Der Artikel fasst zusammen. Die Beispiele, Grenzfälle und Geschichten aus der Praxis bekommst du in der Folge.
Wo kann ich es auf gut Deutsch so richtig verkacken? Im Wesentlichen geht es bei beiden Ebenen darum, dass Deutschland, der nicht mehr an Karton fahren kann. Natürlich dass du auch im Ausland niemand die an Karren fahren kann. In der Praxis kannst du ja auch als Perpetual Traveller vielleicht Glück haben. Es gibt zwei Passagen Im Gesetz sind einmal die Inlands interessen und einmal diese Definition einer Betriebsstätte, die in meinen Augen noch nicht höchstrichterlich entschieden sind, das wir einfach nicht sagen können Ist es jetzt wirklich illegal oder ist es legal?
Willkommen bei Entscheidung Auswanderung.
Und triffst im Leben drei große Entscheidung Mit wem verbringst du es? Wie verdienst du dein Geld und wo willst du leben?
Wir geben dir ein vollständiges und ehrliches Bild der steuerlichen, unternehmerischen und emotionalen Konsequenzen einer Auswanderung.
Damit. du die richtige Entscheidung triffst.
Hallo Michael.
Servus Florian.
Wenn ich Auswanderer, ich habe mich entschieden, dann muss ich in Deutschland noch einige Dinge beachten. Wegzug sbesteuerung. Darüber haben wir schon gesprochen. Ich kann in Deutschland einiges falsch machen. Ich vermute, dass ich aber auch im Ausland einiges falsch machen kann, dass mir richtig auf die Füße fallen kann.
Exakt.
Was ist das? Was? Wo kann ich es auf gut Deutsch so richtig verkacken.
Damit deine Auswanderung rechtssicher und auch langfristig stabil ist? Brauchst du im Ausland auch ein Ja, ich nenne es steuerkales Setup. Und das besteht im Wesentlichen aus zwei Bereichen. Einmal musst du anschauen, was bei dir persönlich als natürliche Person zu beachten ist, damit das eben sitzt. Und das zweite ist, dass dein Unternehmen eben auch entsprechend aufgestellt ist, dass es da auch keine Angriffspunkte gibt. Im Wesentlichen geht es bei beiden Ebenen darum, dass Deutschland, der nicht mehr an Karton fahren kann und dir sagen kann okay, da haben wir noch eine beschränkte oder weiter beschränkte Steuerpflicht und du hast hier und da ist und jenes falsch gemacht und deswegen besteuert, so dass das und das noch alles in Deutschland nachrangig, aber auch in bestimmten Fällen relevant ist. Natürlich, dass du auch im Ausland jetzt niemand die an Karren fahren kann. In der Regel ist es, wenn da noch ein weiteres Land im Spiel wäre, dass du sagst ich bin doch in Land A mit meiner Firma, aber irgendwie bin ich zu viel in Land B und dann möchte Land B auf einmal auch wieder besteuern. Das wäre natürlich auch ungünstig.
Okay, was mache ich jetzt?
Dann gehen wir jetzt rein und schauen uns die beiden Sphären.
An.
Und das würde ich auch wieder mal initial definieren. Und dieses Verständnis, was ich jetzt definiere, ist, wenn man das einmal steuerlich verstanden hat, dann ist es auch in Deutschland viel leichter, alles nachzuvollziehen. Wir haben einmal und wir müssen eben klar trennen zwischen Unternehmen und als dir, als natürliche Person, all die als natürliche Person hängt. Alles, was irgendwie auch sonstige Einkünfte sind, die Zinsen, Gehalt usw, das hängt alles an dir, dein privates Vermögen. Und da gibt es die Begrifflichkeit, das nennt sich Ansässig keit und da kann es nur eine geben, zumindest im Kontext mit Doppelbesteuerungsabkommen. Die Ansässig keit.
Setzt Highlander.
Ja, dieses Highlander Prinzip haben wir an vielerlei Stelle, aber im Grunde genau in dem Kontext, weil wir einfach sagen okay, was, was ist der Wunsch Szenario bei einer Auswanderung? Du wanderst am 30. Juni aus und beendest deine unbeschränkte Steuerpflicht. Unbeschränkte Steuerpflicht heißt in Deutschland musst du dein möchtest du nicht mehr und dann wann das Du am 1. 07. im Ausland ein und begründest dort deine unbeschränkte Steuerpflicht, dann ist es relativ klar Switch aufs Ausland. Das Ausland darf dann nach lokalen Gesetzen besteuern und du bist dort ansässig. Und das ist auch meine grundsätzliche Empfehlung, dass du als natürliche Person im anderen Land ansässig wirst, einen steuerlichen Wohnsitz hast, du hast einen gewöhnlichen Aufenthalt, hast dein Lebensmittelpunkt, hast all diese Buzzwords, wo es überall Highlander Prinzip gibt, wo es nur einen geben kann. Im Zweifelsfall greift er eben das Doppelbesteuerungsabkommen, wenn es eins gibt und würde dann sagen falls du irgendwie in Deutschland irgendwas ungeschickt gemacht hast, du hast deine Wohnung behalten. Du bist, weiß ich nicht, warum auch immer noch steuerpflichtig in Deutschland, aber wenn du trotzdem im anderen Land als ansässig gilt, dann verliert trotzdem Deutschland im wesentlichen Umfang dein Besteuerung Recht. Und das ist ja so ein bisschen.
Das heißt es gibt jetzt zwischen der Schweiz und Deutschland ein Doppelbesteuerungsabkommen. Ich ich wandert zum 30. sechsten aus. Ich habe aber irgendwie nicht aufgepasst und unser Podcast nicht gehört und weiß das wegen nicht, dass ich meine Wohnung wirklich aufgeben muss und dass ich da nicht den Schlüssel behalten kann. Und das habe ich jetzt verpennt. Ich habe die Wohnung noch, ich habe den Schlüssel noch, aber ich habe auch jetzt meine Wohnung in der Schweiz und da wohne ich und da bin ich und da bin ich auch gemeldet. So, und jetzt kann Deutschland, das deutsche Finanzamt, das merken und sagen Du hast noch deine Wohnung hier zu sagen.
Ich würde dir dringend empfehlen, es anzugeben, weil wenn du den falsche unvollständige Angaben machst, Steuerhinterziehung okay.
Wie auch immer, aber die, die können dann kommen und ich kann sagen hier hättet ihr gerne, guck mal, meine Wohnung in der Schweiz, mein gewöhnlicher Aufenthalt in der Schweiz, Ich bin ja angemeldet. Ihr könnt mich mal Doppelbesteuerungsabkommen Fuck you! So ist das so.
Schweiz ist leider echt ein ungünstiges Beispiel.
Verdammt mit.
Mit fast jedem anderen Land wo wir und das ist ganz wichtig Doppelbesteuerungsabkommen haben. Wer so. In der Schweiz hat dieses Doppelbesteuerungsabkommen eine Besonderheit, dass in bestimmten Fällen und ist in der Regel immer gegeben, wenn Unternehmer in die Schweiz auswandert. Das Doppelbesteuerungsabkommen erst ab dem sechsten Jahr sechsten Jahr in der Schweiz greift. Deswegen schlechtes Beispiel. Aber wenn wir es selber mit Österreich machen, wäre es ein Stück weit. So, ich glaube, wir müssen uns dann noch mal die einzelnen Einkünfte anschauen, aber zum Beispiel Dividenden, Zinsen usw hätte das andere Land Österreich das primäre Besteuerung Recht und nicht mehr Deutschland. Wichtig. Nur wenn wir Doppelbesteuerungsabkommen haben, wenn wir keines haben, ist es Deutschland egal dann besteuern die einfach Welt Einkommen weil du hast da noch eine Wohnung und selbst wenn du nur minimal Zeit in Deutschland hast und 300 Tage in Dubai bist, die würden die Steuer aus Dubai anrechnen. Aber in der Regel gibt es keine Steuern um was es am Ende des Tages geht. Damit wir von einer rechtssicheren Auswanderung sprechen, solltest du als natürliche Person, die in der Welt ein Land wählen, dass deine neue Basis, wo du dich damit auseinandersetzt. Was sind die Voraussetzungen, damit ich dort als unbeschränkt steuerpflichtig gelte? Dann wanderst du dort ein, gründest dort eine Base, deine Substanz, bis dort ausreichend Zeit vorhanden und dann gilt du als dort unbeschränkt steuerpflichtig. Das ist super wertvoll. Und da gibt es natürlich dann Nuancen. Grundregel darf sein, dass man in dem Land mehr als 183 Tage verbringen darf. Das ist dann weltweit so, da würdest du dann in jedem Land als unbeschränkt steuerpflichtig gelten. Und dann gibt es eben auch Ausnahmen von dieser Regelung. Deutschland werden Ausnahme Da muss keine 163 Tage bleiben, da reicht es, wenn du eine Wohnung hast. Aber in den meisten Fällen ist das schon mit 183 Tagen verknüpft. Mit Spanien zum Beispiel. Da darfst du ja einen Finger haben und darfst dann auch eine gewisse Zeit sein. Portugal genauso. Nur die würden jetzt noch nicht sofort sagen du bist steuerpflichtig, sie.
Würden das die Deutschen wieder machen.
Ein Stück weit mehr machen schon auch andere Länder. Aber es gibt so ein bisschen unterschiedliche Regelungen. In der Schweiz sind es meines Wissens zum Beispiel 90 Tage. In Frankreich ist es, wenn das das Land ist, wo du die meiste Zeit im Verhältnis zu anderen Ländern verbringst. Aber wir schauen uns ja primär auch die steuer günstigen Länder an und die haben diese Regel eigentlich alle nicht. Und dann gibt es zum Beispiel in Zypern und deswegen ist Zypern halt so hoch attraktiv, weil die ganz klar sagen 60 Tage, du musst natürlich deine Wohnung in Zypern haben. Ja, aber es reicht uns, wenn du 60 Tage da bist und du darfst nirgendwo sonst unbedingt steuerpflichtig sei 183 Tage sein in Dubai, 90 Tage Wohnung, Anstellung bei einer Dubai, 90 Tage da sein in Malta grundsätzlich 183 Tage. Da steht aber auch im Gesetz. Ja, du sollst deinen Lebensmittelpunkt haben und den kann man, das ist halt jetzt nicht scharf definiert. Das ist auch dieses Attraktive an Zypern, weil das Schaf im Gesetz 60 Tage steht. Malta würde ich sagen, so 120 Tage, dann hast du das alles erfüllt.
Nicht länger, dann noch irgendwo anders.
Nirgendwo sonst 183 Tage. Sonst liegt natürlich alles um die Ohren. Und wenn du das erfüllst, dann hast du den ersten Schritt schon mal gemacht. Und das sind jetzt die zwei Aspekte, die du als natürliche Person anschauen musst. Ich bin schon mal in einem Land ansässig, habe dort meinen steuerlichen Wohnsitz und bekommen und kann das im besten Fall über einen Text Residency certificate ein Ansässig sbescheinigung, ein steuerlich Zertifikat nachweisen. Und das zweite Ebene dabei und die ist jetzt ein Stück weit optional, weil ich natürlich jetzt nicht sage Du es geht nur eine Auswanderung in ein Land mit einer Doppelbesteuerungsabkommen macht Sinn. Die zweite Ebene ist aber Deutschland hat mit diesem Land ein Doppelbesteuerungsabkommen. Da sind alle Länder und noch mal eine ganze Reihe Länder im Ausland, keine Steueroasen. Deswegen haben wir kein Doppelbesteuerungsabkommen mit Panama, Paraguay, Seychellen, Dubai. So ein bisschen auch so die Länder, die auch durchaus mal relevant sind für Auswanderungsfälle. Aber noch mal dieser steuerliche Wohnsitz ist so die erste Prämisse, der schon Sinn macht. Vor allem, wenn wir jetzt uns gleich das Unternehmen anschauen. Dafür ist der entscheidend. Ja, das DBA ist sehr, sehr hilfreich, aber das ist so eine Kirsche auf die Torte, das kann sehr hilfreich sein. Da müsste wir jetzt schon sehr tief in einzelne Sorten gehen. Das kann sehr hilfreich sein. Aber es ist jetzt nicht so wichtig, dass du, dass es nur Sinn macht, in ein DBA Land auszuwandern. Aber was du an der Stelle dann auch mitnimmst ist, wenn du in ein Land auswandert, das kein Doppelbesteuerungsabkommen mit Deutschland hat, dann musst du dir deine ganze Vermögenssphäre einmal konkret anschauen, weil einfaches Beispiel Du spiel mal sein künfte durch Zins Einkünfte sind in Deutschland nur beschränkt steuerpflichtig, wenn die Besucher sind. Also wenn du jetzt zum Beispiel sagst ich leihe einem guten Freund 50.000 €, aber so ganz gut ist er auch nicht. Ich möchte gerne, dass eine Grundschule drauf eintritt, also macht jede Bank ganz normal, dann werden die beschränkt. Steuerpflichtig ist eigentlich kein Praxisfall. Praxis Fall ist, wenn der Schuldner der Zinsen in Deutschland ist, das heißt die VR Bank Buxtehude, bei der lege ich auch mein Festgeldkonto 50.000 € an bekommen, darauf weiß ich nicht 10 % Zinsen, damit es dann hier schnell rechnen kann.
Das wäre schön.
5.000 € Zinsen im Jahr, dann sind die erweitert, beschränkt, steuerpflichtig. Mit Zypern Doppelbesteuerungsabkommen verliert Deutschland das Betreuungsgeld wieder und Zypern darf besteuern. Mit Dubai kein Doppelbesteuerungsabkommen bleibt Bleiben diese 5.000 € in Deutschland Erweitert, beschränkt, steuerpflichtig. Das ist ganz vereinfacht gesagt.
Habe wenn ich noch etwas in Deutschland habe, zum Beispiel ein Bankkonto, wo ich Zinsen bekomme oder ein Tagesgeldkonto Wohnung auch Miete.
Es ist eine andere. Lass uns in die einzelnen Details gehen. Miete ist immer in Deutschland steuerpflichtig. Was ich nur damit sagen will Mit Zypern musst du dir. Mit einem Land mit Doppelbesteuerungsabkommen musst du dir über ein paar Sachen weniger Gedanken machen. Mit Dubai hast du ja wahrscheinlich schon schlussfolgert Wie kriege ich diese 5.000 €, die ich in Deutschland versteuern muss, weil sie von der Deutschen Bank kommen, von der Deutschen Bank gezahlt werden? Wie komme ich aus der Steuerpflicht raus?
Schwierig, Wahrscheinlich nein.
Bankkonto im Ausland?
Ach so, ja, gut, da muss ich. Wobei das ja keine Kapitalertragssteuer.
Ich Haus du weißt, ich Haus zu revolut. Ich gehe zu einer Bank in der Schweiz. In Liechtenstein. Wie auch immer. Aber ich muss es wissen. Und am besten Fall vor der Auswanderung, damit ich diesen Switch vorher geschafft habe. Und das ist das, was ich noch mitgeben möchte ist, dass die Auswanderung in ein Land mit Doppelbesteuerungsabkommen einfacher ist, um aus der deutschen Steuerpflicht wirklich rauszukommen als in ein Land ohne Doppelbesteuerungsabkommen. Und. Diese Aspekte einfach mal mitnehmen. Steuerlicher Wohnsitz ist für Unternehmer in meinen Augen eine absolute Empfehlung. Doppelbesteuerungsabkommen Ist die Kirsche auf der Torte.
Verstanden? Ja.
Und der dritte Aspekt Wenn ich dir noch rein geben darf, der ist dann aber automatisch mit erfüllt. Du brauchst auch immer Compliance bei uns fürs Banking, also für deine Bankkonten, Depots, Kreditkarten, alles möglich. Vielleicht auch noch ein paar Versicherungen, die du hast. Das ist übrigens auch der Grund, warum die ganzen Dauerreisen Perpetua Traveler Digitale Nomaden irgendwann nach zwei drei Jahren immer irgendwo in der Welt schauen, dass sie irgendwie sich ein Setup bauen, ob sie ob es dann irgendwie eine Wohnung in Dubai ist, ob es dann irgendwie eine Wohnung in Paraguay ist oder ein Steuer Zertifikat. Weil Stück für Stück werden die Banken dir kündigen, weil du kannst. Faktisch darfst in unserer heutigen Welt ein Bankkonto nur haben, wenn du einen steuerlichen Wohnsitz in der Welt nachweisen kannst. Deswegen musst du da irgendwann zurückgehen. Aber dieser Compliance Wohnsitz den du dafür brauchst, der ist ja automatisch da, wenn du auch einen steuerlichen Wohnsitz in einem bestimmten Land begründet hast.
Das wäre jetzt auch meine nächste Frage mit Patrol Travelling Digital Nomads. All dieses all die, die sagen ja, ich will raus aus Deutschland, ich habe keinen Bock mehr, ich will aber auch, ich will jetzt mal reisen, Ich will es mal frei sein. Ich will jetzt mal unterwegs sein. Ich habe jetzt gar keine Lust, mir jetzt schon wieder woanders mich anzumelden. Und dann, da ich ich will jetzt unterwegs sein, so gibt es eine Möglichkeit, das auch rechtssicher zu machen.
Als Unternehmer? Nein, als Privatperson, Investor, weil und das ist halt auch die Komplexität mit dem deutschen Steuerrecht. Ich würde das jetzt sehr gerne sehr, sehr einfach erklären.
Ja, streng dich mal an! Wir müssen ja.
Okay, dann nehmen wir uns ein bisschen. Aber wir müssen halt. Wir haben in Deutschland gut, wir streichen mal Land und Forstwirtschaft weg, dann haben wir noch sechs Arten in Deutschland.
Okay.
Wir müssen uns die alle individuell anschauen. Wenn du keine. Wenn du kein Unternehmen immer irgendwie hast, also wenn du weder eine Kapitalgesellschaft noch Einzelunternehmen sonst wo in Deutschland in der Welt hast, dann kannst du dieses Spiel als Perpetual Traveller steuerlich gut spielen. Dann haben wir gerade gesprochen, dann brauchst du diesen Compliance Wohnsitz. Auch dafür gibt es Lösungen. Die sind jetzt vielleicht nicht 100 % legal, zumindest gewisse Lösungen. Die sind aber jetzt Steuern. Rechtlich spielt es keine Rolle das, sondern da geht es darum, dass du gegenüber der Bank was nachweisen kannst und eventuell gegen irgendwelche Geldwäsche, Gesetze und gegen irgendwelche AGBs von irgendwelchen Backen verstößt oder sowas. Wenn du den irgendwelche Angaben machst, die einfach nicht 100 % stimmen, ja, aber Hauptsache du hast ein Bankkonto. Steuerlich müssen wir uns bei privaten vermögen. Also ob du jetzt Zinsen bekommen oder Festgeld Tagesgeld, ob du jetzt irgendwie Aktien hast, du hast Krypto ist nur ein bisschen Ausnahme, aber im Wesentlichen zählt es auch da dazu. Immobilien müssen wir uns ja nur die beschränkte und erweitert beschränkte Steuerpflicht in Deutschland. Nur sage ich auch nicht so.
Einfach anschauen gedacht nur.
Aber da ist der steuerliche Wohnsitz im Ausland nicht entscheidend, sondern das können wir schon über andere Wege bauen. Das Beispiel ist gerade war super als Perpetual Traveller Du kriegst, du hast 100.000 € und willst sie irgendwo auf dem Festgeldkonto packen. Die sind ja weiter beschränkt steuerpflichtig, wenn der Schuldner in Deutschland ist trivial, kein deutsches Bankkonto dafür nutzen. Und das gilt für ganz viele von diesen Einkünften, dass wir das so bauen können, dass wir dann aus der deutschen Steuerpflicht rausgehen. Und manche Sachen spielt auch keine Rolle, wie wir es bauen. Wir kommen gar nicht aus der deutschen Steuerpflicht raus. Zum Beispiel wenn du Einkünfte in Deutschland hast. Die sind immer in Deutschland steuerpflichtig. Aber als Unternehmer und dafür müssen wir wirklich eine separate Folge machen, Wenn wir das mal bespielen wollen, kann die Community auch gerne entscheiden als Unternehmer. Und da kommen wir jetzt nämlich zu der zweiten großen Aspekt, den wir jetzt in der Folge besprechen wollen. Und das ist die Substanz deines Unternehmens, die Betriebsstätte. Und als Dauer reißender der irgendwo in der Welt. Ob das jetzt US, LG, Estland, Dubai, LLC, Hongkong, Singapur, Gesellschaften oder Kanada LB und weiß ich nicht was UK Limited, was es alles gibt, was man relativ simpel als Briefkastenfirma eröffnen kann. Substanzlos. Da ist nichts in dem Land. Stellt sich die Frage wo ist das dann steuerpflichtig? Die Idee dahinter ist, dass du in dem Land, wo das Unternehmen Gründen ist, keine Steuern zahlst und das machen. Also machen nicht alle Länder, weil die Regelung ein bisschen unterschiedlich sind. Aber die Länder, bei denen das System funktioniert, die, die sagen und das ist jetzt der zweite große Aspekt Betriebsstätte, die sagen bei uns in unserem Land, wo du diese Gesellschaft gegründet hast, ist keine Betriebsstätte. Wir gehen davon aus, dass du die Einkünfte, die du erzählst, dort besteuert, wo du die Betriebsstätte von dem Unternehmen hast. Und die ist in der Regel da, wo du im Schritt eins als natürliche Person dein steuerlichen Wohnsitz hast, weil du Direktor bist der Gesellschaft, weil du die Tätigkeit ausübst, weil du über diese Tätigkeit für die Gesellschaft eine Betriebsstätte begründest.
Okay, das heißt, ich muss das gerade für mich noch mal auseinanderdividieren mit natürlicher Person und Unternehmen. Das heißt, wenn ich jetzt eine uslcih gründe und über die dann meine Rechnungen stelle, dann ist es ja glaube ich so, dass die US LLC erstmal zumindest bei nicht amerikanischen Kunden keine Steuern verlangt. Richtig auf der Unternehmen Seite.
Die USA verlangen kann.
Die USA verlangen keine.
Verlangen keine Steuern wenn. Und das mit den Kunden, da muss man ein bisschen aufpassen. Das ist dieser sogenannte Nexus, den die USA in ihren Gesetzen hat.
Ja okay, das heißt, dann bin ich auf der Unternehmensebene, da bin ich schon mal fein raus. So, und jetzt ist dann die Frage, wo ist die Betriebsstätte? Also wo wird quasi der Wert erbracht?
Ja, und das ist noch mal, weil wenn wir und das ist das sind die zwei Sachen, wenn du die verstanden hast im Steuerrecht, dann hast du wahrscheinlich ganz, ganz viel direkt verstanden, weil wir haben jetzt schon mal die natürliche Person angeschaut. Er macht sich. Machst du dir in Deutschland keine Gedanken? Ich lebe in Deutschland, ich bin Steuerpflicht, Ich lebe in der Welt Einkommens Prinzip. Ich zahl voll Steuern in Deutschland. Sobald du auswanderst kann das auseinander fallen. Dann lebst du auf Zypern, bist da vielleicht 60 Tage bist. Hast du noch in Deutschland eine Wohnung? Bis dann auf einmal auch noch in Deutschland steuerpflichtig. Aber eigentlich wird es auf Mallorca leben, weil da ist deine Frau und deine Kinder. In der Schule gehst du auch bis zu 200 Tage im Jahr. Dann haben wir ein Problem, weil wir dann noch ein drittes Land, also absolut vermeiden. Wir wollen nur ein einziges Land haben, wo wir unbedingt steuerpflichtig sind. Im Worst Case kann man noch mit zwei Ländern agieren, wenn man das dann mit der Ansässig keit, Regeln und Doppelbesteuerungsabkommen. Aber das ist schon mal dieses eine Verständnis und das zweite Verständnis zu haben, dass nur für diese unternehmerischen Einkünfte haben wir noch ein einig was ähnliches. Das ist die Betriebsstätte, die ist von der Grund Definition oder von der Wirksamkeit das gleiche wie unbeschränkte Steuer, unbeschränkte Steuerpflicht Ansässig keit. Nur die kann losgelöst von dir als Person bestehen. Wenn du jetzt Zinsen bekommst, dann ist es immer an dich als Person gebunden. Aber diese Betriebsstätte kann losgelöst von dir als Person bestehen. Und wenn wir jetzt einfach mal. Jeder, der sich in Deutschland schon mit Steueroptimierung auseinandergesetzt hat, wird schon mal über das Thema Gewerbesteuer stolpert sein und sich die Frage stellen. Ich lebe in München, aber kann ich nicht einfach in Grünwald mein Unternehmen anmelden und dann zahle ich dort 3 % weniger Steuern? So einfach ist es nicht. Dann muss auch die Wertschöpfung in grüne Wand erfolgen. Dort muss dein Büro sein, dort muss die, dort muss der Geschäftsleitung sein. Im besten Fall fährst du halt dreimal die Woche von München runter nach Grünwald und dort die Tätigkeit aus. Auch in Deutschland sehen wir, dass das getrennt werden, das ist getrennt behandelt werden kann. Du lebst im Münchner Zentrum und du hast dein Unternehmen in Grünwald.
Also einfach gesagt, Als natürliche Person bin ich dort steuerpflichtig, wo ich lebe. Als Unternehmen bin ich dort steuerpflichtig, wo ich arbeite.
Wo die Betriebsstätte ist. Genau. Ja und.
Und Jetzt habe ich aber noch nicht verstanden, warum das damit verpachtet. Travelling Also dann müsste ja streng genommen, wenn ich jetzt da jetzt drei Monate in Thailand, da bin ich drei Monate in Bali habe ich dreimal in Dubai betreiben und in Zypern so und dann bin ich vielleicht mal kurz zu Weihnachten in Deutschland. Dann müsste ja ganz streng genommen ich drei Monate in Thailand Steuern zahlen, drei Monate in Dubai. Und weil er dann die Betriebsstätte. Als wenn ich jetzt ein Soloselbstständige bin, die Betriebsstätte ja dann die ganze Zeit wechselt. So ist es aber auch nicht. Und gleichzeitig, also da komme ich jetzt noch nicht ganz mit.
Was du beschrieben hast, wäre eine wandernde Betriebsstätte und das in meinen Augen das Steuer Modell was es geben könnte. Ich würde das als auch da Exkurs Ich würde das als globales Steuersystem aufziehen und einfach wirklich daran festmachen, wo die Wertschöpfung erfolgt, weil die globalen Gesetzgeber auf OSZE Ebenen natürlich irgendwann verstanden haben, dass das nicht umsetzbar ist. Wenn du da registriert, da registrieren, da drin, wie viel Steuern ordne ich dazu, wie viel Steuern es geht nicht, Würde schon irgendwie gehen, aber wenn man sehr einfache Wege gibt. Aber mit den Wegen, die mit den Regeln, die wir aktuell haben, würde es nicht gehen. Also sind die Schwellen bis ein Gesetzgeber eine Betriebsstätte annimmt, relativ hoch. Wir reden davon ständigkeit. Es heißt in der Regel erst ab sechs Monaten. Und merkst du, du bist auch schnell wieder eine normalen Steuerpflicht. Aber mit anderen Worten, wenn. Siemens jetzt einen angestellten Geschäftsführer nach Österreich schickt und ihn dort irgendwas aufbauen lässt und er ist dort fünf Monate fein, wenn der dort neun Monate ist. Und für die deutsche Gesellschaft, für die eigentlich Geschäftsführer ist, in Siemens in Österreich wirkt und dort was aufbaut, dann würde diese deutsche Gesellschaft in Österreich eine Betriebsstätte begründen und dann ab dem Zeitpunkt ab rückwirkend. In dem Fall aber würde dann Österreich auch besteuern dürfen. Also man hat da nicht den ersten Tag genommen, sondern hat sich die sechs Monate überlegt und deswegen fangen ja dann die Perpetual Traveller. Oder kommt dann die Theorie bei den Traveller ins Spiel? Ja, ich bin einfach nirgendwo sechs Monate, dann werde ich nicht steuerpflichtig. Dann kann ich auch keine Betriebsstätte begründen, dass man Unternehmen auch nicht stört.
Richtig.
Genau.
Warum funktioniert jetzt jetzt nicht?
Und der Gag.
Ist.
Es kann gut sein, dass das für Österreich und Schweizer funktioniert, aber nicht für deutsche Staatsangehörige, weil der deutsche Staat hat eben. Und da hatte ich jetzt heute schon ein, zweimal von gesprochen, dieses wunderbare, ultra sperrige, höchst komplexe Konstrukt der sogenannten erweitert beschränkten Steuerpflicht erfunden. Das bedeutet die beschränkte Steuerpflicht, die wir weltweit mehr oder weniger harmonisiert umgesetzt haben, hat nur der deutsche Gesetzgeber noch mal um bestimmte Tatbestandsmerkmale oder Rechtsfolgen besser erweitert. Wo er zum Beispiel sagt und da ist, deswegen wird er jetzt auch nicht mehr tiefer einsteigen, weil da ist ganz viel Detailfragen und auch ganz viel unklar. Aber es steht sinngemäß im Gesetz Wenn du, lieber Florian, der Du Deutscher bist, 5/10 Jahren in Deutschland steuerpflichtig warst, als natürliche Person ausgewandert bist. Mir nicht nachweisen kannst, dass dein Unternehmen im Ausland eine betriebsstätte im ausland hast, dann fing ihren. Wir eine in deutschland und besteuern deine US LLC vollständig in deutschland begrenzt auf zehn Jahre. Nach zehn Jahren wärst du raus und deswegen.
Zehn Jahre nach Auswanderung oder.
Zehn Jahre nach Auswanderung. Okay und deswegen ist eben neben ist eben für meine absolute Empfehlung für Unternehmer einen steuerlichen Wohnsitz im Ausland zu begründen. Das war ja 0.1, den wir beherzigen wollen, wenn wir uns überlegen, was machen wir da im Ausland, weil wir dann 0.2 über diesen steuerlichen Wohnsitz in Ausland und jetzt zum Beispiel ich lebe einfach in Zypern, im besten Fall erst 183 Tage, muss aber eigentlich auch nicht sein. 60 Tage reichen aus. Aber ich habe ja meinen Wohnsitz da und bin aber auch Direktor meiner Firma, die er auch in Zypern ist. Dann sollte diese Zypern Limited bei mir am Wohnsitz einen Ort der Geschäftsleitung haben, eine Betriebsstätte haben und damit bin ich aus dieser Regelung raus. Und um es als letzten Satz auf die Perpetual Traveller noch mal zu schauen in der Regel haben die das nirgendwo, diesen Nachweis, diesen steuerlichen Wohnsitz. Und damit können wir dir auch nirgendwo sagen, dass eine Betriebsstätte wäre. Und dann sind sogenannte Betriebsstätte Einkünfte und dann steht das erhebliche Risiko im Raum, dass der deutsche Gesetzgeber sagt okay, dann bestellen wir das noch voll. Und das Risiko.
Dass Umkehr und dann nicht die müssen beweisen, dass du das falsch gemacht hast, sondern nicht das Finanzamt, sondern du musst bei dem Finanzamt beweisen, dass du es richtig gemacht hast. Und das wird dann schwierig, wenn du Perpetual Traveller bist.
Genau. Und deswegen empfehle ich immer okay, also 0.2, Sorge für eine Betriebsstätte für dein Auslands Unternehmen im Ausland und einfachste Case ist und das wäre auch immer meine Empfehlung ich wandere in ein Land ein und können dort auch mein Unternehmen und dann kann ich es mit relativ schlankem Setup so haben, dass ich persönlich dort steuerpflichtig bin, mein ganzes Banking darüber laufen lasse. Kirsche auf der Torte ist das DBA, das mich vor Deutschland schützt. Plus Ich habe auch die Substanz, die Betriebsstätte für mein Unternehmen. Das ist auch dort fest verwurzelt. In der Regel zahlst du halt dann auch Steuern und das ist fast überall so, ich glaube, es gibt kein Setup, so wie ich es gerade skizziert habe, wo wir bei null Steuern wären, außer vielleicht ein paar Exoten, Länder, Steueroasen usw, aber so die STANDARD Setups. Weil selbst in Dubai kannst du es genauso machen. Da muss halt eine Wohnung haben deine 90 Tage da sein, zahlst halt eine 9 % Steuer ab einem sehr hohen Selling. Und um hier dann auch noch mal den Loop zu schließen bei Betriebsstätte, weil ich ja gesagt habe, der ist nicht zwangsläufig an die als Person geknüpft. Das kann auch anders gelöst werden, weil so machen das Großkonzerne so, machen das Vermögende. So solltest du es auch machen, wenn du Deutschland verlässt mit deiner deutschen GBH. Dass diese Betriebsstätte kann auch jemand anders begründen. Du kannst einfach hingehen und sagen ich mieten Büro an, da sitzen zwei drei Leute. Das jetzt einen benenne ich als Geschäftsführer von meiner Firma. Das ist ja von vielen Unternehmern auch so ein bisschen das langfristige Ziel, dass sie eigentlich nur noch holder sind, Unternehmer sind, Gesellschafter sind, aber nicht mehr operativ Geschäftsführer sind, sondern dass jemand einen abgeben. Dann hast du das sauber, da musst du das nicht selber machen, das kannst du den. Und dann ist halt die Frage, ab wann ist das aus deutscher Sicht safe? Und dann kommen zum Beispiel hier Panama Papers. Haben viele ja auch mitbekommen, da hast du halt irgendwo in Panama oder sonst wo eine Firma gegründet und dann war halt die Maria war deine Geschäftsführerin und die war aber Geschäftsführerin bei 1000 Unternehmen, Das ist ja keine. Also wir reden dann in der Praxis von der faktischen tatsächlichen Geschäftsführung und nicht auch von der formellen auf dem Papier. Und diese Frage Ab wann darf man in solchen Setups eine Betriebsstätte annehmen, weil zum Beispiel mit Dubai, da kannst du dir auch für vernünftiges Geld ist wahrscheinlich. Meines Wissens liegt es dann irgendwie so bei 20.000 im Jahr ein Büro mieten und dann Geschäftsführer einstellen, stellen die auch Agenturen usw dann hast du da vermeintlich auf dem Papier Substanz muss das ist also jetzt wird es wieder kompliziert also noch komplizierter weil das hängt dann immer mit dem Land zusammen, wo du als Gesellschaft erlebst. Wenn du in Deutschland als Gesellschaft erlebst, funktioniert das nicht mit Dubai. Das erkennen die Deutschen nicht an mit anderen Ländern, Die sind da, die nicht so ganz Korinthenkacker sind, kann das schon mal funktionieren. Es ist aber auch dann nicht rechtssicher. Also in Zypern gibt es zum Beispiel das Modell, dass man eine Seychellen LG nimmt dort für. Ich glaube das ist super günstig 2.000 € im Jahr ein Büro hat, einen Geschäftsführer hat. Das ist eine Anwaltskanzlei oder Und der macht natürlich eigentlich nichts, außer vielleicht ein bisschen Bankkonto öffnen und darunter hängst du deine US LG. Und dann ist die Annahme, dass die US LLC auf den Seychellen die Betriebsstätte hat. Die besteuern die US LG aber nicht. Du zahlst dann auch seine US LG in die Seychellen LLC ein und die schüttet dann Dividenden nach Zypern aus. Zypern besteuert keine Dividenden. Das kann in der Praxis funktionieren. In der Theorie sollte es aber eigentlich nicht funktionieren, weil Zypern als ocd Land die ganz normalen Regelungen hat. Blase, Management oder tatsächlichen Geschäftsleitung. Wenn das der Gesellschaft in Zypern ausübt, sollte eigentlich diese ganze Struktur in Zypern eine Betriebsstätte Begründung ganz normal in Zypern Steuern zahlen. Deswegen empfehle ich es nicht. Ich weiß aber, dass es es gibt. Ich kann Menschen darauf hinweisen, dass es sowas gibt, immer mit dem Display. In der Praxis mag es funktionieren, in der Theorie aber eher nicht.
In der Praxis kannst du ja auch als Perpetual Traveller vielleicht Glück haben und keiner kommt auf dich, keiner verpfeift dich, keiner schwärzt dich an, was auch immer. Also es kann. Andere Sachen können funktionieren, aber wenn du dir sicher sein willst, dann. Dann wanderst du nicht nur aus, sondern zwei, zwei Figuren ziehen um. Das bist du persönlich. Du ziehst um, waren das aus. Und weil das auch irgendwo offiziell wieder ein und deine Betriebsstätte genauso, die wandert aus und die waren dann auch offiziell irgendwo wieder ein und dann bist du safe.
Dann bist du rechtssicher, ja, in meiner Welt. Und wenn du das nicht möchtest, dann kann ich auch einfach nur empfehlen, Dann beschäftigt dich wirklich der Themen. Dann musst du die erweiterte beschränkte Steuerpflicht wirklich verstanden haben. Da musst du deine Risiken, weil wie gesagt, bei der Steuerpflicht und soweit ich möchte das jetzt zumindest zum heutigen Stand Was haben wir 2026 nicht als illegal und Steuerhinterziehung titulieren, Weil es. Erst mal ist es sehr abhängig vom Einzelfall. Wenn der eine jetzt 200 Tage auf Bali ist im Jahr, dann wäre das eigentlich schon wieder ausreichend. Also in meinen Augen in der Theorie ausreichend genug zu sagen Hey, dann bist du in Bali und dann bist du eigentlich mit der US in Bali steuerpflichtig, wenn du es dort nicht ab führst, wenn es dort nicht deklariert, dann ist es eine Steuerhinterziehung. In Indonesien würden wir im worst case gegenüber den deutschen Finanzbehörden das durch kriegen, dass sie sagen okay, recht eigentlich kriegen die Indonesier die Kohle und nicht wir, weiß ich nicht, dass dann immer bis zur Nachweisproblem. Aber das ist natürlich ein anderer Fall als derjenige, der einmal im Monat das Land wechselt. Derjenige, der in Paraguay vielleicht irgendwie eine Wohnung im Büro anbietet. Das kann vielleicht auch schon helfen, kann aber auch nicht helfen. Deswegen da gibt es viele Nuancen. Und vor allem die wichtigste Nuance ist Da gibt es zwei Passagen im Gesetz, das sind die internationalen. Und einmal diese Definition einer Betriebsstätte, die in meinen Augen noch nicht höchstrichterlich entschieden sind, dass wir einfach nicht sagen können Ist es jetzt wirklich illegal oder ist es legal? Da gibt es beide Fraktionen, da können wir gerne auch noch mal im Detail reingehen. Aber wenn du dem auf den Weg gehen möchtest, dann such dir einfach ein schönes Land. Wo du hingehst, wo du deine Base hast, ist es ja auch wunderbar, immer wieder so ein Land zurückzukommen. Du musst ja im Zweifelsfall 183 Tage vor Ort sein, aber in den meisten Ländern ist es nicht so, in den meisten Ländern reicht auch weniger Zeit. Also zum Beispiel Portugal wird es auch ausreichen. Und mit dem Programm ist Portugal aktuell auch ganz spannend, dass du in Portugal einfach deine 90 100 120 Tage da bist, deine Wohnung hast. Die muss halt das ganze Jahr bezahlen, dass du dort unbeschränkt steuerpflichtig bist. Auch wieder Doppelbesteuerungsabkommen mit Deutschland, auch was Feines. Ja.
Das heißt, wenn du sicher sein willst, Unternehmen und du wandern aus und wieder ein und du kannst ein bisschen in die Grauzone gehen. Du kannst da ein bisschen ich würde es jetzt mal zocken nennen. Es ist nicht wirklich zu empfehlen und wenn du es machst, dann zumindest poste es vielleicht nicht auf Instagram, um nicht noch sozusagen die Geier anzulocken. Ja, aber genau. Aber wenn du sicher sein willst, dann waren das du und dein Unternehmen. Aus und wieder ein.
Genau.
Genau. Super.
So kann man wunderbar zusammenfassen.
Super, Danke dir. Und wenn du noch was richtig machen willst, nicht Grauzone. Dann kannst du uns helfen, diesen Podcast größer zu machen und bekannter zu machen, indem du ein Like und ein Subscribe da lässt. Und das zweite ist, wenn du noch Fragen hast, die wir noch nicht beantwortet haben rund ums Thema Auswandern, dann kommen in unsere WhatsApp Community. Dort kannst du Fragen stellen, die wir in den nächsten Folgen einbauen werden.
Es.
Machs gut. Ciao.