Sobald du ein Unternehmen oder auch nur eine Funktion davon ins Ausland verlagerst, greifen formell die Regeln zu Entstrickung und Funktionsverlagerung, egal ob Einzelunternehmen, GbR oder GmbH. Wie viel Steuer tatsächlich anfällt, hängt am Unternehmenswert, und der ist bei den meisten Dienstleistern unter 150.000 bis 200.000 Euro Gewinn null, weil alles an der Person hängt. Michael empfiehlt drei Schritte: eine Wertdokumentation zum Zeitpunkt des Wegzugs, einen Asset Deal an die vorher gegründete Auslandsgesellschaft und die Meldungen ans Finanzamt und ans Bundeszentralamt für Steuern.
Weil Deutschland Werte besteuern will, die hier geschaffen wurden. Michaels Beispiel: eine selbst entwickelte App, die 1 Million Euro wert ist. Nimmst du sie einfach mit und verkaufst sie ein Jahr später von Zypern oder Dubai aus, kann Deutschland nicht mehr besteuern. Deshalb löst die Verlagerung formell immer Entstrickungssteuer aus, als Einzelunternehmer mit bis zu 45 Prozent Einkommensteuer.
Das Gesetz verlangt eine zukunftsorientierte Transferpaket-Bewertung, angelehnt an den IDW-Standard, die schnell hoch vierstellig bis sechsstellig kostet. Bis etwa 150.000 bis 200.000 Euro Gewinn empfiehlt Michael stattdessen eine eigene Dokumentation von zwei bis drei Seiten: Geschäftsmodell, Marktsituation, warum das Unternehmen ohne dich nichts wert ist. Geschrieben zum Zeitpunkt des Wegzugs, nicht erst Jahre später.
Du verkaufst Laptop, Kamera, Domain und Co. per Rechnung an deine Auslandsgesellschaft. Das ist umsatzsteuerlich neutral und im Ausland steuerlich absetzbar. Bei einer Entnahme ins Privatvermögen zahlst du dagegen auf 10.000 Euro rund 1.900 Euro Umsatzsteuer, und der Betrag versickert.
Florians Ausgangsfrage ist die vieler Einzelunternehmer: Ich mache mein Unternehmen in Deutschland zu und baue es im Ausland neu auf. Was muss ich beachten? Michael nennt es die wichtigste Folge für jeden Unternehmer, der sein Unternehmen oder einen Teil davon mitnimmt, denn das Finanzamt wird versuchen, Steine in den Weg zu werfen.
Formell greift die Funktionsverlagerung immer, selbst wenn eine Tuppervertreterin mit 5.000 Euro Umsatz nach Salzburg zieht. Materiell zählt der Unternehmenswert. Bei den meisten Dienstleistern und Ein-Mann-Unternehmen ist er null: Kundenstamm und Reputation hängen an der Person und lassen sich nicht verkaufen. Genau das schreibst du auf, zwei bis drei Seiten, im Moment des Wegzugs. Der Grund: Bei Auslandssachverhalten kehrt sich die Beweislast um. Hast du eine Dokumentation, muss das Finanzamt dagegen argumentieren. Hast du nichts, kann es den Wert einfach schätzen, und du musst die Schätzung widerlegen.
Der saubere Weg: Du gründest deine Auslandsgesellschaft vor der Auswanderung als Vorratsgesellschaft, ohne einen Cent Umsatz. Am Tag des Wegzugs verkaufst du alle Assets per Rechnung an sie, umsatzsteuerneutral und im Ausland absetzbar. Auf die Rechnung gehört der dokumentierte Verzicht auf die gesetzliche Preisanpassungsklausel, sonst darf das Finanzamt bis zu sieben Jahre später den Kaufpreis neu aufrollen. Die Alternative Betriebsaufgabe löst die gleiche Steuer aus, ist aber steuerlich unattraktiver.
Die Auslandsgründung meldest du mit der letzten Steuererklärung, die grenzüberschreitende Steuergestaltung innerhalb von 30 Tagen beim Bundeszentralamt für Steuern in Bonn. Bei Verstößen drohen Geldbußen bis 5.000 beziehungsweise 25.000 Euro. Michael hat in der Praxis noch nie erlebt, dass eine festgesetzt wurde, empfiehlt die Meldungen aber trotzdem: Sie kosten wenig und geben dir Peace of Mind. Steuerhinterziehung dagegen ist tabu, das wäre wie mit 100 durch die Dreißigerzone. Die Details zur Unternehmensbewertung und zur Rolle deines Steuerberaters als Intermediär hörst du in der Folge.
Der Artikel fasst zusammen. Die Beispiele, Grenzfälle und Geschichten aus der Praxis bekommst du in der Folge.
Ich habe ein Unternehmen in Deutschland. Ich will das komplett zumachen und im Ausland neu aufbauen. Ich würde mal gern verstehen, was muss ich beachten? Wie viel Lösegeld, Wegzug, Zustellung? Muss ich zahlen oder muss ich die überhaupt zahlen? Bin ich danach pleite? Das Finanzamt.
Wird dir in jedem Fall versuchen, Steine in den Weg zu schmeißen.
Was muss ich jetzt melden? Mit wem? Was muss ich konkret tun? Also eigentlich solltest du eine komplette Unternehmensbewertung mit Gutachten usw machen, bevor du.
Nur dann bist du Gesetzes Compliance. Nur dann bist du Gesetzes Compliance.
Wenn ich jetzt höre, das ist noch komplizierter als selber eine Steuererklärung zu machen, dann denke ich mir wie viel Kalorien muss ich am Strand schlürfen, damit sich dieser Aufwand lohnt? Antwort Viele. Also es gibt es da auch einen pragmatischen Weg, oder?
Ich würde niemals Steuerhinterziehung riskieren.
Willkommen bei Entscheidung, Auswanderung.
Und triffst im Leben drei große Entscheidung. Mit wem verbringst du es? Wie verdienst du dein Geld und wo willst du leben?
Wir geben dir ein vollständiges und ehrliches Bild der steuerlichen, unternehmerischen und emotionalen Konsequenzen einer Auswanderung.
Damit du die richtige Entscheidung triffst.
Hallo Michael.
Servus Florian.
Michael, Ich habe ein Einzelunternehmen in Deutschland. Ich will das komplett zumachen und im Ausland neu aufbauen. Ich würde gerne verstehen, was muss ich beachten? Wie viel Lösegeld, Wegzug, Zustellung? Muss ich zahlen oder muss ich die überhaupt zahlen? Bin ich danach pleite? Ich Ich würde mal gern verstehen. Was heißt es? Was muss ich beachten, wenn ich mein Unternehmen in Deutschland, mein Einzelunternehmen zumachen will und dann im Ausland wieder neu aufbauen?
Yes. Das war jetzt die wichtigste Folge für dich als Unternehmer, wenn du dein Unternehmen oder auch nur ein Teil davon mit ins Ausland nimmst. Weil ja, das Finanzamt wird dir in jedem Fall versuchen, Steine in den Weg zu schmeißen. Ich mache ein ganz einfaches Beispiel Du hast in Deutschland Wert geschaffen. Machen wir einfach eine App entwickelt. Diese App bringt die 100.000 € Umsatz in Ja im Monat. Ja. Und sagen wir, diese App ist 1 Million € wert. Vielleicht hast du auch schon irgendein Angebot oder regelmäßig Angebote für deine App, dass du die für 1 Million verkaufen könntest. Und jetzt machst du einfach dein Unternehmen zu, gehst ins Ausland, nimmst die App, weil die ist ja immer alles Wirtschaftsgut, die ist ja nirgendwo in deinen Büchern usw, die hast du selbst entwickelt. Die bringt halt nur Umsatz, aber die ist nicht jetzt. Irgendwie ist jetzt auch kein anfassbares Gut, sondern das ist immateriell und wie gesagt steht auch nicht in den Büchern. Nimmst du einfach mit ins Ausland, machst dort alles eins zu eins weiter, verdienst weiter dein Geld und ein Jahr später verkaufst du dir das für 1 Million € In Zypern, in Dubai, in Malta, wo auch immer. Ja, Deutschland kann die nicht mehr besteuern, diese 1 Million €. Deswegen gibt es lückenlos und jetzt sind wir hier um und die Folge wird es ein bisschen steuern. Aber wie gesagt, die wahnsinnig wichtig für jeden Unternehmer, der einfach ein Teil oder sein ganzes Unternehmen mit ins Ausland nimmt. Ich versuche so einfach zu erklären wie möglich, aber die Basswords sind Entstickung bzw Funktionsverlagerung und das kannst du mal abgrenzen gegenüber Wegzug Steuerung. Wir hatten ja schon die Überblicksfolge, was es alles für Wegzug Steuern gibt und wir haben einmal die Wegzug sbesteuerung. Da geht es nur um Anteile zum Beispiel an einer deutschen GmbH. Davon sprechen wir heute nicht. Wir sprechen wirklich darüber, dass ein operativer Teil, ein Unternehmen, ein Geschäftsbetrieb ins Ausland geht. Und das kann Einzelunternehmen sein. Es kann eine Person, Gesellschaft, eine ganze GbR sein. Es kann aber eben auch in der GmbH selbst der Geschäftsbetrieb sein. Die Regelungen sind für alle gleich. Der einzige Unterschied ist der Steuersatz. Als Einzelner zahlst du halt bis zu 45 % Einkommenssteuer und auf Ebene der GmbH. Wenn du da in der GmbH die App hast und einfach mit ins Ausland nimmst und dann in deiner Zypern Limited weiter nutzt, das kannst du ja trivial machen. Da musst du wahrscheinlich nur im App Store umstellen, dass das Geld zukünftig auf dem Konto von der Zypern Limited fließt und nicht mehr auf das Konto der deutschen GmbH, dann zahlst du auch Ebene der GmbH nur 30 % Steuern, weil du aber auch nochmal bei 25 % Steuern zahlt. Also das ist mal ganz wichtig, weil das betrifft jeden Unternehmer außer du ändert nichts an deinem Unternehmen. Du lässt dann Unternehmen eins zu eins wie es in Deutschland ist und im Ausland machst du faktisch nichts unternehmen. Der ganz wichtige Punkt am.
Anfang sobald und da reden wir, wenn Anteile quasi ins Ausland gehen, Wegzug sbesteuerung haben wir eine extra Folge zu. Wenn eine Funktion oder ein ganzes Unternehmen ins Ausland geht, dann ist dieses Funktionsverlagerung okay. Also es geht immer dann, wenn eine Funktion, egal welche Rechtsform ins Ausland geht, okay, super, darüber reden wir jetzt, klar. Okay, und jetzt? Und um.
Auch im Namen von und die Begrifflichkeit einfach mal hacken dran zu machen, dann will ich mich nicht mehr von Funktionsverlagerung reden, sondern ich will nur noch von Unternehmen Verlagerung reden, weil bei den allermeisten KMU, die auswandern und das ist auch meine Kunden. Wenn es geht, verlagert ein ganzes Unternehmen ins Ausland und behält wirklich nur, wenn es absolut notwendig ist, noch ein deutsches Unternehmen, weil du Mitarbeiter hast, weil du eine Produktionsstätte hast oder solche Sachen. Aber warum gibt es die Begrifflichkeit Funktions Verlagerung? Weil dem Gesetzgeber schon ausreicht, wenn du nur eine Funktion verlagert. Also du könntest zum Beispiel hingehen und sagen Ich habe in meinem Unternehmen eine Marketingabteilung, eine Vertriebsabteilung und noch eine Fulfillment, also jemand, der die Arbeit erbringt und nur den Vertrieb, weil ich habe jetzt in Zypern drei Top Vertriebler gefunden. Ich mache eine Zypern Limited auf. Ich war das selbst nach Zypern auf und der Vertrieb wird zukünftig über Zypern laufen, aber der Rest bleibt in Deutschland. Dann hast du auch diese Vertriebsfunktion ins Ausland verlagert. Dann wird es ein bisschen komplizierter, weil man dann sagen muss. Okay, von den 100.000 € Gewinn, die du erzielst. Wie viel von der Wertschöpfung ist dem Vertrieb zuzuordnen? Weil wir aber einfach mal davon ausgehen. Deswegen ist ein bisschen aber weil wir einfach davon ausgehen, dass in den meisten Fällen das ganze Unternehmen verlagert wird, dann haben wir ein Bündel an Funktionen, reden wir nur noch von Unternehmensverlagerung und da wird es für den für dich da draußen, der zuhört, wahrscheinlich ein bisschen einfacher. Ist einfach zu verstehen da geht dein ganzes Unternehmen, Einzelunternehmen oder auch der Geschäftsbetrieb der GmbH ins Ausland. Und noch mal das löst formell immer Entstrickerungssteuer, Wegzug, Steuer aus. Und materiell ist halt die spannende Frage. Ich habe jetzt ja bewusst ein Beispiel gemacht, wo wir einen greifbares Beispiel haben Eine App, die 1 Million wert ist. Und der Wert steht auch fest, weil ich habe drei Angebote auf dem Tisch liegen. Die, die mir für 1 Million abkaufen will. Will ich aber nicht, weil ich sage ich kann das noch, Die ist in fünf Jahren ist die 5 Millionen wert und ich werde immer weiter wachsen.
Okay, so, jetzt bin ich Einzelunternehmen. Ich habe diese App, die ist 1 Million wert und ich will gehen. Jetzt weiß ich, okay, die werden kommen. Also, was mache ich jetzt? Oder worauf ich mich jetzt genau?
Und weil mein Anspruch in dem Podcast ja auch tatsächlich ist, dass ich mein Wissen hemmungslos hier raus schütte, will ich jetzt doch mal ein bisschen ins in die Paragraphen gehen, auch wenn ich das sonst nicht mache. Wir müssen dann auch noch einmal unterscheiden Sind wir, wo sind wir Paragraphen technisch unterwegs? Wir haben diese klassischen Entstrickerungs normen und da geht es auch schon darum. Also jeder, der sich in Deutschland damit schon ein bisschen beschäftigt hat. Wenn du zum Beispiel schon mal ein Einzelner in eine GmbH überführen wolltest und du hast dann mit einem guten Steuerberater gesprochen, dann hat er die sehr, sehr wahrscheinlich gemacht. Bitte hör nicht einfach einen einzelnen auf zu betreiben und mach das zukünftig einfach über eine GmbH, sondern über das Umwandlungssteuergesetz, weil auch da schon in aus dem Einzelnen in die GmbH Werte über in unserem Beispiel die App und es löst auch schon innerdeutschen Strickungssteuer aus. Deswegen gibt es aber innerdeutsche Regelungen, um das zu vermeiden. Deswegen wandeln wir Unternehmen um, weil das geht, Steuern neutral, weil aber alles in Deutschland bleibt und es geht halt.
Das heißt, wenn ich jetzt Einzelunternehmen hätte und dann eine GmbH aufmache und jetzt melde ich das Konto von der App quasi um auf die GmbH, wäre das theoretisch auch schon wieder.
Die gleiche Steuer ist die gleiche Steuer.
Nur auch die Funktion verlagere nur innerhalb Deutschlands.
Verlag können wir das nicht nennen. Haben wir nicht im internationalen Kontext. Aber das ist der gleiche Paragraph im Einkommensteuergesetz.
Aha.
Aber wir haben in Deutschland eben Möglichkeiten, das Steuer neutral zu machen. Die haben wir grenzüberschreitend nur sehr, sehr bedingt in der EU. Ein paar Sachen, aber das wird jetzt sehr speziell. Ja, aber auch da erstmal, wie dumm ist das, dass es in Deutschland auch solche Regelungen gibt? Weil sorry, die App war vorher im Einzelnen. Jetzt ist in der GmbH, wenn ich den der GmbH verkaufe. Also ich verstehe es nicht, aber ich verstehe es nur sehr sehr bedingt, Sage ich mal, können wir uns jetzt wieder aufregen, dass es da Gesetze gibt, die solchen Unsinn regeln?
Aber mal eine Folge, wo wir uns nur auf.
Aber dann verstehen.
Die Frau.
Ich verstehe dazu oder kaum noch Nein, aber grenzüberschreitend haben wir ja verstanden. Da wirst du selbst. Du wirst mir wahrscheinlich folgen und sagen okay, irgendwie ist es richtig, dass Deutschland diese Regelung hat. Weil wenn ich die App heute verkaufe, für 1 Million Einzelunternehmer 45 % Steuer, wenn ich in einem Jahr verkaufe, keine Steuer mehr in Deutschland.
Ich verstehe sicht auch richtig. Soweit würde ich mir jetzt nicht aus dem Fenster lehnen, aber ich verstehe den Punkt. Ja, okay.
Wir machen eine separate Folge, weil da ist auch noch mal wichtig zu sagen materiell formell gibt es diese Regelung und die greift wirklich für jeden Unternehmer und die greift auch wirklich, wenn die, ohne dass jemand zu nahe zu treten. Wenn jetzt die Tuppermutti in Rosenheim 5.000 € Umsatz im Jahr macht mit ihrem Tupper Einzelunternehmen und zieht nach Salzburg und verlagert ihr Unternehmen nach Salzburg, auch dann gelten diese Regelung. Diese Regelungen sind auch zum Teil absolut hanebüchen und komplett übers Ziel hinausgeschossen. Sage ich auch gleich, warum das aber so ist. Aber was eben wichtig ist Formell greift das alles und deswegen ist hier doch im entscheidend. Aber materiell hängt an der Unternehmensbewertung und da will ich jetzt, weil da machen wir das Volk Unternehmensbewertung will ich nicht zu tief reingehen. Selbstverständlich dürfte es bei den meisten Einzelunternehmen sein und auch GmbHs bei den meisten Ein Mann Unternehmen, bei den meisten Dienstleistern so sein, dass diese Unternehmen keinen Wert haben. Also wenn du zum Beispiel Du warst Coach, du bist ausgewandert. Das ist sehr, sehr wahrscheinlich, dass dein Unternehmen keinen Wert hat. Wo soll der Wert sein? Du hast jetzt keine Super. Ich glaube, deine Domain ist sogar dein Name. Das ist dein Name. Die Domain hat jetzt keinen Wert. Wenn jetzt du aber aus irgendeinem Grund ein Beispiel ich kenne business.de hast und darüber deine Coachings anbietest für die Domain business.de würdet ihr wieder jemand 20.050 1.000 € Geld zahlen? Du hast einen Kundenstamm, aber der ist an dir als Person gebunden, also Sachen. Aber wie gesagt, es soll jetzt keine Folge zu Unternehmensbewertung sein. Ich will nur damit sagen, dass bei den meisten Dienstleistern es so sein dürfte, dass der Wert null ist, vor allem wenn sie unter 150 200.000 € Gewinn sind. Ab einem gewissen Punkt haben und annehmen Werte. Da schauen wir uns wie gesagt separat an, aber das einmal getrennt. Heute soll es um den formellen Teil, die ganzen Melde und Dokumentationspflichten und Gedöns Pflichten, die da der Gesetzgeber in die Gesetze reingeht ballert hat.
Okay, also ich bin Einzelunternehmen, ich habe diese App, die Millionen wert ist. Ich will auswandern, ich will das zumachen und die App im Ausland weiterführen. Was muss ich jetzt melden? Mit wem? Was muss ich konkret tun?
Genau jetzt unterscheide ich erst noch mal oder Jetzt muss ich einen Punkt nochmal aufgreifen, weil der ist so ein bisschen in der Diskussion unter den Kollegen. Wir haben im. Für eins Unternehmen haben wir im Einkommensteuergesetz Strickungsnormen für GmbHs ist im Körperschaftssteuer Gesetz und dann haben wir zusätzlich dazu ja dieses Außensteuergesetz ASD, wo ja der ganze Gedöns erweiterter beschränkt Steuerpflicht wegzusbesteuerung drinsteht. Das ist jetzt eine spannende Erkenntnis für dich. Dieses Außensteuergesetz darf nur nachteilig für den Steuerpflichtigen ausgelöst werden, ausgelegt werden. Das heißt, es kann niemals sein, dass du über das Außensteuergesetz weniger Steuern zahlst. Es kann immer nur sein, dass du mehr Steuern zahlst. Es ist krass, dass ein Gesetz ausschließlich negative Auswirkungen auf dich hat, weil es halt aber auch nur als Ausländer. Das wollte ich nur kurz für dich mitgeben.
Du weißt, wie du dich triggert. Ja.
Und dann haben wir. Aber dann haben wir die Situation, dass wir wie gesagt, diese Entstrickerungsnorm haben und eigentlich würden die schon ausreichen. Und dann haben wir aber zusätzlich diese Regelungen Paragraph eins, Absatz drei bSteuergesetz, wo diese Funktion Verlagerung drinsteht. Und die ist einfach ein bisschen schärfer als diese Entstrickungsform, schärfer, weil es eben Auslandskontakt hat. Und im Grunde werden die Entstrickerungsnormen um weitere verschärfenden Regelungen erweitert. Und es gibt manche Kollegen, die sagen, damit diese Funktionsverlagerung greift dieses Außensteuergesetz muss es ein unterschiedlicher Rechtsträger sein. Das bedeutet, Wenn Einzelunternehmer sein Unternehmen ins Ausland auch auf ein Einzelunternehmen verlagert, dann sollte es nicht greifen. Dem würde ich per se widersprechen. Auch diesen Fall gibt es fast nie, weil die meisten Unternehmer im Ausland immer Kapitalgesellschaften nutzen. Und dadurch hast du einen Rechtswechsel. Aber diese Regelungen zur Funktionsverlagerung gelten auch, wenn du in Deutschland GmbH hast und einfach noch in Zypern oder in Österreich einfach eine Betriebsstätte aufmachst, also ein Büro ansetzt oder fünf Mitarbeiter rein. Und so weiter. Auch das ist eine Funktion Verlagerung. Weil du könntest ja auch einfach Du musst ja in Zypern keine Limited gründen. Du kannst auch mit einer deutschen GmbH eine Betriebsstätte in Zypern gründen und dort die drei Vertriebler, die ich ja schon angesprochen habe, hinzusetzen. Auch da greifen diese Regelung also deswegen muss es für mich kein getrennter Rechtsträger sein. Am Ende des Tages ist das eine theoretische Diskussion, weil die Steuer, die am Ende dasteht, sollte eigentlich in der Regel die gleiche sein. Für mich ist es, und da würde ich jetzt auch einen Punkt dran machen immer eine Funktion Verlagerung. Und deswegen würde ich auch jedem Unternehmen empfehlen, diese Folgen, diese Rechtsfolgen, die in der Funktionsverlagerung oder in den Paragrafen stehen. Und dann gibt es eine Funktionsverlagerung Verordnung. Eine Verordnung ist eine Rechtsverordnung, die Gesetze scharakter hat. Die muss man Bundestag, Bundesrat beschlossen werden. Also das ist faktisch ein Gesetz. Zehn Paragrafen und dann gibt es noch oder gab es eine BMF schreiben, BMF schreiben. Das ist so ein bisschen die Trilogie der deutschen Rechtsprechung oder der deutschen Gesetzgebung. Eine BMF schreiben ist nur ein Schreiben der Finanzbehörden, da müssen nur die sich dran halten. Das heißt aber, wenn wir uns auch dran halten, dann wissen wir, dass sie sich daran halten müssen. Wir müssen uns aber nicht dran halten. Dieses BMF Schreiben zum Thema Funktionsunternehmen Verlagerung ist über 100 Seiten lang. Mittlerweile gibt es nicht mehr. Das wurde jetzt mit einem anderen BF zusammengelegt. Aber crazy.
Okay, also ich habe jetzt verstanden.
Und jetzt können wir die Umsetzung gehen.
Es ist kompliziert.
Nein, es ist nicht unkompliziert. Es ist nicht kompliziert. Ich will nur hier wirklich diese Folge nutzen, um wirklich absolut alles Wissen dazu mitzugeben, was meine ganz klare Haltung zu dem Thema ist. Weil es gibt ein paar einzelne Punkte haben wir jetzt. Der eine Punkt war jetzt gerade schon die vielleicht der eine oder andere Berater ein bisschen anders sieht, aber das ist definitiv meine Meinung. Und wenn du all das umsetzt, was ich in der Folge jetzt empfehle, dann bist du sehr, sehr auf der sicheren Seite. Und was ich jetzt auch gleich machen werde in der Umsetzung. Ich sag dir, was du akkurat nach dem Gesetz machen musst. Und ich sage dir, was ich pragmatisch in der für die Praxis als Mindestdokumentation Umsetzung empfehlen würde. Okay.
Let's go. Jetzt bin ich gespannt. Ich würde die Liste das wieder auf.
Genau. Und jetzt haben wir im Gesetz ein paar Bullshit Sachen drinstehen. Bullshit. Sache Nummer eins ist. Ich muss ein sogenanntes Transferpaket bewerten. Was ein Transfer Paket?
Ich dachte jetzt irgendwie an Verpflegung bei einer Wanderung, aber ich habe keine Ahnung. Ja, genau.
Viel mehr ist noch gar nicht definiert im Gesetz. Aber der Gesetzgeber sagt Dieses Transferpaket musst du zukunftsorientiert bewerten, also faktisch. Ein Ertrags wird verfahren. Das Verfahren eine zukunftsorientierte Unternehmensbewertung. Das macht auch ein Stück weit Sinn. Gehen wir jetzt auch in der Folge nicht separat darauf ein. Das bedeutet aber mit anderen Worten Das vereinfachte Ertragsverfahren ist faktisch nicht nutzbar, was bei der Werkzeugsbesteuerung theoretisch möglich wäre. Das bedeutet zugleich, das so ein Verfahren so ein zukunftsorientiertes Verfahren bedeutet Du brauchst eine Unternehmensplanung, du musst dein Unternehmen wirklich anschauen. Du brauchst eine Marktanalyse usw, wenn du das sauber machst. Und sauber ist meiner Meinung nach mindestens ein Verfahren in Anlehnung an den sogenannten DWS ein STANDARD Institut der Wirtschaftsprüfer. STANDARD eins Unternehmensbewertung Es muss nicht den vollen STANDARD erfüllen, was da gesetzlich steht, aber es muss mindestens daran angelehnt sein. Also die formellen Anforderungen von dem STANDARD sollten weitestgehend erfüllt sein. Wenn du das machst und zu einem entsprechenden Gutachter, Wirtschaftsprüfer wie auch immer gehst, dann bist du da hoch vier stellig, je nach Case fünfstellig auch mal sechs stellig unterwegs. Also da merkst du schon Kanonen auf Spatzen schießen, dass der Gesetzgeber. Und über die Thematik hatten wir ja auch schon ein oder andere Mal gesprochen. Der deutsche Gesetzgeber sieht keine KMU, das sieht keine kleinen und mittleren Unternehmer. Dieses Gesetz ist dafür gemacht, wenn Siemens hingeht oder BMW ist besser, wenn BMW hingeht und ihr Auto Werk in München schließt und in Rumänien wieder aufmacht. Da merkst du schon, das ist ein riesen Transition Prozess und da kostet die Beratung siebenstellig usw und da werden auch Steuern ausgelöst, in der Regel bei solchen Sachen. Aber da geht es um richtig viel. Da hole ich mir zwingend wahrscheinlich 20 Wirtschaftsprüfer ins Haus, die diese die Bude und die ganze Thematik und die ganzen Maschinen und das ganze Know how und und whatever, was da übergeht. Bewertet aber doch bitte nicht für den Einzelnen. Und der Punkt ist im Gesetz jetzt hätte ich fast gesagt fucking steht halt keine Alternative drin. Es gibt kein Escape, es gibt keine Schlösser oder es gibt kein Freibetrag, der irgendwo drinsteht. Der einzelne Nehmer bis 500.000 € Umsatz muss das nicht machen. Also das ist ja schon die eine, eine perverse Perversion, was die Unternehmensbewertung betrifft.
Also eigentlich solltest du eine komplette Unternehmensbewertung mit Gutachten usw machen, bevor du.
Nur dann bist du Gesetzes Compliance, nur dann bist du Gesetzes Compliance. Das ist das, was im Gesetz steht und die pragmatische Lösung, die ich da mitgebe. Und deswegen ist da irgendwo die Grenze bei 150 bis 1 100.000 € Gewinn bis wohin ich das machen würde. Oder anders formuliert wenn du sehr klar sagen kannst, mein Unternehmen ist nichts wert oder sehr, sehr sehr wenig wert 101520 1.000 €, dann mach eine Dokumentation, schreib dir zwei drei Seiten runter, weil was du gemacht hast. Ich habe ein zugemacht. Ich habe es in Zypern weitergeführt, weil der Finanzbeamte ist ja auch nicht blöd, also schau dir deine Steuererklärung an, das sind aber erst so ein, zwei Jahre später und dann hat er hier Steuererklärung. Okay, Florian Kampks Einzelunternehmen zugemacht, Betriebsaufgabe usw dann googelt er mal und dann findet er auf einmal deine Website und sagt das ist ja. Also irgendwie hat er ein paar Daten und immer noch das gleiche und Domain das gleiche. Nur im Impressum steht eine andere Firma. Das passiert habe ich schon. Passiert selten. Das darf ich auch an der Stelle sagen. Gerade bei 100 nehmen passiert es sehr selten. Aber es passiert dass der, dass das Finanzamt sich das mal anschaut und gerade so Influencer usw das noch bisschen ein anderes Thema. Also wenn du halt und da würde ich einfach wie gesagt auf diese Pragmatismus gehen 150 200.000 gewinnen. Bis dahin ist irgendwo so die Schwelle wo ich sage macht diese Dokumentation, schreibt dir ein paar Seiten runter, damit es stichfest ist, mach es jetzt, weil also im Zeitpunkt wo du gehst, weil dann ist es glaubhaft und nicht erst in ein paar Jahren, weil dann erstmal erinnerst du dich nicht mehr und dann sagt ein Finanzbeamter oder ein Richter das hast du jetzt aus der Nase gezogen, glauben wir nicht, Aber wenn du es einfach und.
Auch nur was schreibe ich da jetzt rein? Die Dokumentation.
Ja, schon so ein bisschen okay, das und das ist mein Geschäft. Speck Das ist die Marktsituation, also der Markt. Ich bin KI Berater Markt geht so oder ich bin Copywriter und der Markt geht eher nach unten, wird immer kompetitiv. Ich habe so und so viele Mitarbeiter. 01020 Also weil ich ganz ehrlich zehn Mitarbeiter, da sind wir schon aus dem Bereich raus, da gehst du schon zum Gutachter, aber ich habe keine Mitarbeiter. Ganz einfacher Fall jetzt. Ich bin Dienstleister. Das und das ist meine Dienstleistung. Der Kunde will mit mir arbeiten. Wenn ich einen Vertrag kündige, dann kann ich den meine Verträge jetzt nicht an jemand anderes verkaufen. Also es gibt ja auch ganz.
Im Endeffekt mache ich selber quasi ein Gutachten in Anführungszeichen.
Nur sehr schlank.
Ein sehr schlankes Gutachten, was mein Unternehmen wert ist bzw warum es ohne mich eigentlich nichts wert.
Die Message ist es hängt alles an mir als Person und eine Person kann es nicht verkaufen. Okay, da gibt es auch ein Teil und das BVL ist in zwei Richtungen halt spannend, weil es auf der einen Seite sagt ja, ein Unternehmen kannst du verkaufen, einen Unternehmer nicht. Es hat aber zugleich auch Es gibt eine sogenannte kommerzialisierte Personenmarke. Das heißt mit anderen Worten, das können wir ganz einfach an einem Beispiel von Musikern machen. Du kannst als Musiker einfach ein Lied rausbringen und es auf Spotify und dann kriegst du 0,10 € pro Play oder sowas. Du kannst aber auch hingehen und zu einem großen Label gehen und sagen Hey, ich will ein Lied rausbringen, Wollen wir das zusammen produzieren? Und dann sagen die okay, wir geben dir dafür 1 Million und dafür stehen uns aber die Spotify Einnahmen der nächsten zehn Jahre zu. Und damit hast du ja dieses Recht an diesem Musikstück verkauft. Das kannst du bedingt auch mit einer Person Marke machen. Ist relativ fiktiv, aber halt auch nur dann, wenn die halt eine gewisse Größe hat und eine gewisse Reichweite hat. Und da muss man halt immer ein bisschen abwägen. Aber jetzt zurückzugehen auf unseren Fall das erste große Punkt und der erste große Bullshit im Gesetz, dass da eigentlich nur diese Transferpaket Bewertung zugelassen ist. Und als Steuerberater muss ich dir empfehlen, bitte macht das und schmeißt sich das Geld heraus, dass du dieses Gutachten hast. Was ich dir aber pragmatisch mindestens empfehle Dokumentiere, was du gemacht hast, ist nur für dich, für die Schublade. Falls man, falls man Finanzamt irgendwann nachfragt. Und das gleiche gilt, wenn du deine GmbH den Geschäftsbetrieb ins Ausland verlagert. Das ist der erste Schritt. Dann hast du dann Wert. Der kann null sein, der kann auch 10.000 sein und das ist schon mal wirklich gut.
Okay. Schritt eins.
Der zweite Schritt ist Die.
Zwischenschritte haben wir. Muss ich nur Kaffee holen? Quasi noch drei.
Insgesamt drei.
Insgesamt drei.
Kondensiert.
Mache gut.
Zwei ist die tatsächlich weil letztendlich um irgendwas zu übertragen verkaufen steuerlichen Impact zu haben, brauche ich Werte. Schritt zwei ist dieser Übertragungsvorgang. Da hast du zwei Optionen Option eins, die ich empfehlen würde, wenn du ein rechtssicher das Setup im Ausland anstrebst, sind rechtssicher. Rezepte im Ausland ist, haben wir eine andere Folge zu. Begründest zuerst deine Unternehmen im Ausland in einer Art und Weise, dass du keine Betriebsstätte in Deutschland hast. Also im besten Fall fliegst du einfach kurz nach Dubai, Malta, Zypern, bist da zehn Tage vor Ort gründet, dann Unternehmen unterschreibst usw, dann hast du eine, ich nenne das dann Vorratsgesellschaft im Ausland. Die nutzt du nicht, keinen einzigen Cent Umsatz usw darüber bis zu dem Tag wo du Deutschland verlässt. Der Vorteil ist, du hast am Tag danach funktionsfähiges Unternehmen und dann kannst du an dem Tag, an dem du Deutschland verlässt, diese Unternehmensverlagerung wirklich aktiv durchführen. Ein Asset Deal Alle Assets, die du hast und dann kommen ja noch andere SSD. Du hast ein Laptop, du hast eine Kamera, du hast ein Handy, vielleicht nimmst du auch einen Schreibtisch und solche Sachen mit ins Ausland. Die verkaufst du an dein und Auslandsunternehmen. Das hat zwei große Vorteile. Die Alternative wäre nämlich, das ins Privatvermögen zu entnehmen. Wenn du es verkaufst für 10.000 €, kannst du es im Ausland steuerlich die 10.000 € geltend machen. Wenn du es ins Privatvermögen nehmen würdest, versickert das und wenn du es verkaufst, ist das umsatzsteuer lich entweder in der Geschäft veräußert im Ganzen. Das dürfte zumindest in der EU so sein. Wenn es außerhalb der EU ist ist es ist eine Lieferung ins Ausland oder bei immer drin Wirtschaftsgüter eine sonstige Leistung. Quintessenz ist es ist umsatzsteuer lich neutral. Wenn du jetzt für 10.000 € was ins Privatvermögen nimmst, musst du 1.900 € Umsatzsteuer in Deutschland dafür zahlen. Die kannst du dir sparen, wenn du den Asset machst. Und Punkt Nummer drei ist Du hast eine Dokumentation und du könntest jetzt diesen Asset Deal als Vertrag machen oder über eine Rechnung. Ich mache meistens nur eine Rechnung, auch wieder ein bisschen pragmatischer bei kleinen Fällen und schreib es in die Rechnung. All deine Assets, Wenn du sagst okay, meine Domain ist 5.000 €, dann schreibst du das auch rein, dann schreibst du die Umsatzsteuer Klausel rein und jetzt kommt noch mal ein Gag, dann vereinbarst du eine Preis anpassungsklausel. Weißt du, was eine Preisanpassung Klausel ist?
Nein?
Dann kannst du mal Paragraph eins a Außensteuergesetz lesen.
Erzähl es mir lieber. Also, das.
Ist die zweite Perversität, die wir bei dieser Funktionsverlagerung haben. Transfer, Paket und Preisanpassung Klausel. Der Gesetzgeber hat ins Gesetz geschrieben Das ist kein Scheiß. Wenn du keine Preis Anpassungsklausel vereinbarst, dann unterstellt er einfach, weil es würden ja fremde Dritte so machen. Aber Bullshit, dass bei so einer Transaktion, wo ja der. Die Bewertung ist ja unklar, also die ist ja so schwer, es gibt ja keinen Marktpreis. Also wenn ich jetzt meinen, wenn ich meine Spiegelreflexkamera verkaufe, dann kann ich auf bei Ebay schauen. Was sie jetzt noch gebraucht wird ist aber mein Unternehmenswert. Der ist unklar oder meine Domain. Da gibt es vielleicht schon noch Märkte, da kann ich schon ein bisschen gucken. Aber was jetzt der Goodwill, der Firmenwert ist, das ist einfach unklar, weil das so viel Unsicherheit hat der Gesetzgeber reingeschrieben. Du magst ja diese Unternehmensbewertung, du magst ja diese Planung und da kommt dann ein Wert raus. Und wenn und nach sieben Jahren, wenn der schauen wir noch mal drauf und schauen, ob der Wert, der damals angenommen hat, ob der wirklich, ob der mit den und der Planung zugrunde dass der Umsatz zu uns wo sich verhält und wenn nach sieben Jahren der Umsatz sich so verhalten hat, also massiv mehr gestiegen ist als du geplant hast oder auch in die andere Richtung, dann würde er ein fremder Dritter, der hat ja Unsicherheit, der würde ja dann vereinbaren. Da müssen wir über den Preis vor sieben Jahren noch mal sprechen. Also anders formuliert. Ich verkaufe dir meine App und du gehst davon aus, dass du damit 100.000 € Umsatz im Monat machst. Und dann sprechen wir sieben Jahre später. Und dann sagst du Michael, ich habe nur 50.000 € Umsatz gemacht.
Oder anders Geld zurück.
Oder anders formuliert Florian, du hast mit der App 250.000 € Umsatz gemacht. Ich habe die aber nur für 1 Million verkauft, weil ich 100.000 gedacht habe, ich will noch mal 1,5 Millionen von dir. Nachzahlung. In der Praxis macht es keiner.
Ich wollte gerade sagen.
Da macht es keiner, weil du als Unternehmer den den sehr massiv beeinflusst, was danach passiert. Aber der Gesetzgeber unterstellt es, dass das gemacht wird. Und wenn und das ist ja jetzt das Krasse dabei wenn du es nicht, also wenn du halt nichts machst, dann wird es einfach unterstellt, dann hast du dieses Damoklesschwert sieben Jahre über dir schweben. So, jetzt steht aber im Gesetz noch drin, wenn du eine fremd übliche Reisepass Klausel vereinbarst, dann. Gilt die gesetzliche nicht. Was ist wieder fremd üblich? Wenn ich in die Literatur schaue, dann versucht sich da keiner aus dem Fenster zu lehnen. Die sagen ja, du kannst maximal die Zeit von sieben auf zwei, drei Jahre verkürzen, dass man erst nach zwei, drei Jahren schaut. Und wahrscheinlich ist das auch wieder der Punkt. So weit kann ich halt als Berater gehen, weil ich muss mich auch an die herrschende Meinung halten, weil wenn ich irgendwas anderes empfehle, dann stehe ich dafür gerade. Was ich aber pragmatisch mitgebe, weil gesagt Empfehlung ist es nicht, aber es ist der pragmatische Ansatz. Schreib auf diese Rechnung drauf. Wir verzichten auf die Preisanpassung Klausel, weil der Verzicht auf eine preisung spassungslos ist. Auch eine Preisanpassung Klausel. Ob das am Ende des Tages fremd üblich ist, sei mal dahingestellt. Aber es ist besser als nichts. Aber wir haben jetzt schon gelernt Transferpaket, So ein Riesending machen wir nicht, schmeißen kein Geld aus dem Fenster. Wir machen aber zumindest eine Dokumentation und Preise Anpassungsklausel. Die wollen wir eigentlich nicht. Also wir verzichten zumindest raus, um da auch schon mal das Risiko zu minimieren. Also das.
Ist dieser kaufen quasi die Assets an unsere neue Firma.
Genau. Also das ist dieser zweite große Baustein. Ich habe dann eine Rechnung, da stehen dann alle Preise draußen vereinbart. Diese Klauseln, wie gesagt, das ist auch kein Hokuspokus, also die Umsatzsteuer Klausel, das kann jeder Steuerberater beraten und die Preisanpassung Klausel kannst du einfach drauf schreiben. Wir halten es für fremd üblich, dass wir auf diese Preisanpassung, auf die gesetzliche Spannungsklausel verzichten. Und auch unterschreibst Du, das ist ja eigentlich dieselbe Person, aber dadurch wird es faktisch ein Vertrag, weil du unterschreibst als Verkäufer und unterschreibst als Käufer von deiner deutschen GmbH und am deutschen Einzelunternehmen und von deiner Kapitalgesellschaft im Ausland. Das ist der zweite Schritt. Da gibt es noch einen Alternative, weil.
Sonst wärst du einfach.
Ne, nicht jeder macht es so, wie ich gerade beschrieben habe. Nicht jeder hat sein Unternehmen vorher gegründet. Nicht jeder macht sich so viele Gedanken, viele machen es einfach. Ich sage es mal blauäugig, machen einfach die Betriebsaufgabe, also machen einfach nur das deutsche Unternehmen platt, egal welche Rechtsform und machen dann einfach im Ausland das Unternehmen auf und machen weiter. Ich hatte Nachteil schon besprochen, dass es halt. Du kannst da die Werte muss halt ins private Vermögen nehmen. Ist steuerlich nicht so attraktiv. Ähm, ich empfehle dir den Asset. Diese zweite, diese zweite Strategie. Es kann vor allem dann sinnvoll sein, wenn dein Setup im Ausland nicht ganz rechtssicher ist, zum Beispiel als Dauerreisender. Und dann ist es wahrscheinlich besser. Und wie gesagt, das ist keine Empfehlung, die Steuerberater aussprechen darf. Aber das ist wahrscheinlich besser, wenn es Finanzamt möglichst wenig weiß und du aus Versehen vergisst, dass du da gewisse Meldepflichten hast und Transparenz Pflicht und machst einfach den einzelnen hinzu und erzählst denen nichts, was da im Ausland passiert und gehst einfach und hoffst, dass da keiner genau hinschaut, was in der Praxis bei den meisten tatsächlich auch funktioniert. Zumindest solange wir wirklich von diesen kleinen Unternehmen.
Aber ich muss streng genommen alles melden, was ich quasi mitnehme. Da kommen wir gleich auf mein Handy oder sonst was.
Da kommen wir gleich dazu. Das ist der dritte Schritt.
Okay. Ein paar Kulis gekauft und wenn ich die jetzt nicht, die muss ins Privatvermögen nehmen oder mit Asset Deal. Aber an sich muss ich jeden Kuli, den er, der vielleicht noch existiert.
Ja also in diesem.
Im ersten.
Schritt haben wir im ersten Schritt haben wir ja das Unternehmen bewertet. Ja, das würde ich jedem empfehlen, egal welchen Schritt du im zweiten Schritt machst, dass du einfach so eine Dokumentation hast. Was hast du gemacht? Du bist ausgewandert. Du hast dein Unternehmen die angeguckt. Du hast die und die Assets mitgenommen, Du hast das und das im Ausland gemacht unter dem weitergeführt. Aber Unternehmensbewertung im besten Fall null. Und wenn da halt keine Null steht, dann ist sowieso der Asset der bessere Weg. Also du kannst theoretisch auch die App für 1 Million ins private Vermögen überführen und auch so die Steuer in Deutschland zahlen in der Betriebsaufgabe. Im zweiten Schritt haben wir jetzt verstanden Der beste Weg ist Asset Deal. Für den Asset Deal sind aber zwei Sachen relevant. Du brauchst vorher. Du musst dein Unternehmen im Ausland schon vorher gründen. Das musst du im Finanzamt melden. Mit der letzten Steuererklärung. Paragraph 130 38 Abgabenordnung. Ist aber nicht schlimm. Du meldest einfach nur Hey, ich habe da eine Gesellschaft im Ausland gegründet, die Orte ist im Ausland, weil ich war ja vor Ort und um die zu gründen. Persönlich weiß es Finanzamt, dass du die gegründet hast und dann kannst du den Asset Deal machen und dann hast du maximale Transparenz, was er auch sinnvoll sein kann, weil du hast nichts zu verbergen, wenn du, wenn du es sauber gemacht hast und bist vor allem Gesetzes Compliance und die Option bst, du machst die Betriebsaufgabe. Das musst du zum Beispiel machen, wenn du kein Unternehmen im Ausland gegründet hast. Das würde ich wahrscheinlich auch machen. Wenn ich nicht möchte, dass das Finanzamt weiß, was ich im Ausland treibe, dann mache ich nicht die Meldung, dass ich ein Unternehmen Ausland gegründet habe. Falls ich das schon vorher und du kannst ja auch eine Briefkastenfirma vor der Auswanderung gründen, würde ich auch, dass sie ihn vergessen. Und dann würde ich die Betriebsaufgabe machen. Und dann kommen wir zum Dritten Schritt. Und der dritte Schritt ist die Meldepflicht, die du hast, was da passiert ist. Und wir haben jetzt ganz viel über Unsicherheit geredet und deswegen ist im deutschen Finanzamt, die sind ja nicht blöd, gell? Diese Unsicherheit kommt ja da raus, dass unsicher ist, was ist dein Unternehmen wert? Und es kann entweder das ganze Unternehmens sein, dann sind wir wieder wie gesagt bei Unternehmensverlagerung Funktionsverlagerung. Es kann aber auch nur ein Das ist im Gesetz schwer zu bewerten das immer das Wirtschaftsgut sein.
Also eine App oder eine Marke oder.
Jedes immaterielle Wirtschaftsgut ist schwer zu bewerten. Auch deine Domain, auch dein Kundenstamm auch deine Brand. Auch deine Website ist schwer zu bewerten. Ist die null wert ist die eine oder Wert ist die 700.000 € wert. Für beides gibt es Meldepflichten. 138 Die folgende Abgabenordnung. Das heißt im Quintessenz Du schaffst Transparenz. Und das ist halt auch irgendwo ein Stück weit konsequent, weil was braucht der Gesetzgeber? Ist ja wie eine Steuererklärung. Was hilft dem Gesetzgeber zu regeln, dass du Steuern zahlen musst, wenn er keinen Weg hat, wo er das Ganze dann auch überprüfen kann? Also Steuererklärung. Was hilft dem Gesetzgeber, wenn er Regeln hat, dass sobald hier irgendwelche Werte Unternehmenswert Werte ins Ausland gehen, die eventuell in Deutschland werthaltig verkauft werden könnten, wenn ich gar nicht die Informationen kriege, um das zu prüfen. Und deswegen gibt es diese Meldepflicht einer grenzüberschreitenden Steuergestaltung, die musst du beim BZSt machen. Die ist krass komplex, weil das System Bundeszentrale für Steuern unser höchstes Steueramt in Deutschland gehört. Sitzt in Bonn. Weil dieses System noch viel komplizierter ist, als eine Steuererklärung abzugeben. Es ist einfach dumm aufgebaut. Im Grunde so ähnlich wie Elster. Also wenn du da online eine Steuererklärung abgibst, ist kein. Kaum ein Mensch gibt der seine Steuererklärung anhand der Steuerformularen Elster ab, sondern jeder nutzt halt. Also Steuerberater sowieso. Wir nutzen ja auch, wir geben das ja nicht ein. Wir haben ja auch ein Programm, wo wir das ein bisschen logisch eingeben und dann solche Steuer Programme für Privatpersonen, die sie noch viel intuitiv aufgebaut als.
Was der Gesetzgeber.
Und genauso ist es da halt auch. Und das krasse ist, diese Meldepflicht muss innerhalb von 30 Tagen machen, nachdem das Ganze passiert ist. Und da erzählst du die Story, die ich gerade erzählt habe. Was ist passiert? Ich habe von Deutschland nach Zypern mein Unternehmen verlagert. Ich schreibe einen Text rein, was ich da gemacht habe. Du kannst auch angeben, wie viel der sehr wert ist. Ist kein Pflichtfeld, Aber du kannst angeben, das hat 20.000 €, 100.000 oder 200.000 € war diese Verlagerung wert. Und dadurch schaffst du Transparenz gegenüber dem deutschen Finanzamt, damit die dann auch.
Wirklich.
Gut prüfen können, was da passiert ist. Du musst auch der generiert du zwei Nummern und diese Nummer musst du in deiner letzten Steuererklärung und Anlage weißt ganz unten eingeben bei einem Einzelunternehmen. Also da ist schon. Es ist schon alles schlüssig, was da erwartet wird. Es wird nur in der Praxis kaum einer machen, weil es die wenigsten wissen.
Das heißt, wenn ich jetzt höre, das ist noch komplizierter, als selber eine Steuererklärung zu machen, dann denke ich mir, Wie viel, das muss ich am Strand schlürfen, damit sich dieser Aufwand lohnt. Antwort Viele. Also es gibt es da auch einen pragmatischen Weg, oder? Ach Gott.
Also was heißt.
Ja.
Bei pragmatischen Weg ist es Gesetz zu verstoßen. Auch da wieder dritter Schritt. Ich empfehle dir, das als steuerpflichtig zu machen, weil es steht im fucking Gesetz. Es ist deine Pflicht. Und wenn du es auch sauber magst. Also du sagst, ich habe hier eine vernünftige Unternehmensdokumentation. Ich habe hier diese Rechnung als Asset All umgesetzt und ich mache diese Meldung. Und ich melde auch, dass ich mein Unternehmen im Ausland vor der Auswanderung gegründet habe. Dann bist du halt Gesetz auf Gesetzesebene nicht angreifbar. Dann ist das einzige, was angreifbar ist, ob der Unternehmenswert, den du da für. dich wie auch immer bewertet hast, ob der passend ist oder was Finanzamt von einem anderen Wert ausgeht, wenn du diese Meldung nicht machst. Und jetzt kommen wir zu Geldbuße. Also auf beide Meldungen, Auslandsgründung als auch grenzüberschreitend Steuergestaltung sind natürlich Geldbußen, sonst wird es ja wirklich keiner machen, aber auch nicht mehr. Also nur Geldbußen. 5.000 € Auslandsgründung 25.000 € grenzüberschreitende Steuergestaltung. Ich habe in der Praxis noch nie erlebt, dass in beiden Cases eine Geldbuße festgesetzt wurde für die Auslandsgründung. Wir machen das halt, wenn wir Fälle übernehmen, weil wir halt Compliance sein müssen, habe ich teilweise schon ein, zwei Jahre zu spät Auslandsgründungen nach gemeldet. Es hat die nicht gejuckt, also die haben die Meldung genommen, haben vielleicht noch mal zwei Nachfragen, sind dann dankbar. Haken dran. Hat die nicht gejuckt? Keine Geldbuße. Bei der grenzüberschreitenden Steuergestaltung hast du ja nur 30 Tage. Das heißt, es passiert immer mal wieder, dass man zu spät meldet. Das zu spät, unvollständig oder gar nicht Zahlst du bist du in der in dem Risiko der Geldbuße.
Und die ist dann immer 25.000 € oder bis 25.
Bis 25.000 €. Ich habe noch nie erlebt, dass er eine festgesetzt wurde. Und da ist noch viel spannender. Da steht tatsächlich im Erwerbsleben drin, die soll nach. Wie heißt es wieder nach, nach. Nach. Mir fällt es das Wort nicht ein, nach realistischen Kriterien festgesetzt werden. Also was der Fall halt hergibt. Und ich? Ich bin klar der Meinung, wenn es ganz klar wenn dein Wert nicht angegriffen wird und der Wert wie du es verlagert hast, anerkannt wird, dann ist es faktisch auch keine Änderung in der Steuerlast. Ich will jetzt nicht. Also je nachdem, wenn du halt gar nichts machst und die Stellen dann irgendwie zwei Jahre später festhält und du hast da deine App einfach so mitgenommen, hast einfach dein deutsches Einzelunternehmen aufgegeben und die merken das und sagen was ist denn da passiert? Dann sind wir schon in Richtung Steuerhinterziehung unterwegs. Vor allem wenn halt ganz klar ist, der Wert war 1 Million und darauf waren 400.000 Steuer fällig, dann würde ich zum Beispiel erwarten, dann haben sie noch diesen dieses Druckmittel zu sagen und jetzt kann einfach da noch eine Geldbuße von 25.000 drauf letztendlich da geht. Wenn wir solche Fälle mit dem Finanzamt diskutieren, ist auch immer besser. Und dann geht es immer darum, wer hat welche Trümpfe in der Hand. Aber wenn du. nichts zu verbergen hattest oder wenn du das, wenn es ganz offensichtlich um nichts geht, Opportunität sprinzip, glaube ich, dann sollte die Geldbuße ganz ehrlich auch null sein, weil der kleine Steuerpflichtig hat halt einfach vergessen und übersehen.
Das heißt, wenn ich jetzt die okay, ich habe die App, die Millionen wert ist und ich gebe das nicht an so obwohl da wirklich Steuer anfallen würde. Ja okay, dann habe ich, dann habe ich das ist ja im Endeffekt schon Steuerhinterziehung, selbst wenn ich von der Meldepflicht vielleicht nicht wusste, aber da hätte ich ja was zahlen müssen, wenn ich jetzt ein einfacher Einzelgewerbe bin, zum Beispiel jetzt Coach und und und das vielleicht nicht mehr weiß, so und es nicht angebe und das Unternehmen Ich bin unter diesen 150 200.000 € des Unternehmens ohne mich nichts wert. Ich könnte da nichts verkaufen. Ich habe keine wirklichen immateriellen Wirtschaftsgüter. Also die Steuer wäre eh null. Dann ist es quasi ein Verbrechen ohne Opfer sozusagen, weil und dann wird die Strafe zumindest in der Praxis wahrscheinlich auch null sein.
Ja, also.
Falls überhaupt jemand aufkommt, das ist ja dann meistens.
Kommt nämlich nicht mehr der Finanzbeamte drauf und deswegen habe ich da noch nie einen Schaden erlebt. Ich glaube, es geht wirklich darum, in Fällen, wo offensichtlich nicht sauber gearbeitet wurde oder wo das Finanzamt der Meinung ist, da gibt es müsste eigentlich mehr zu holen sein, dass die dann zum Trumpf noch mit ins Spiel nehmen und sagen okay. Entweder du gibst uns hier 25 € oder mehr Steuer oder wenn man halt 25.000 € Geldbuße. So ist das in der Praxis. Aber die holen sich einfach ihre Kohle, die sie haben wollen, entweder über oder b, Also wenn sie die Möglichkeiten haben und wenn du, wenn du einfach auch angreifbar bist. Das muss man halt an der Stelle sagen, Wenn du nicht Angreifer wird, dann sollte man das immer wegkriegen. Und da haben wir jetzt auch schon gemerkt, die Meldung ist nicht ganz einfach von der Umsetzung her und da musst du halt für dich einfach eine Entscheidung treffen. Gehe ich dieses in der ehrlicherweise sehr niedrig aufgriff Risiko ein. Und selbst wenn es aufgegriffen wird sehr, sehr wahrscheinlich niedrige Geldbuße. Und irgendwo ist ja auch das charmante ist ja, es ist bei 25 K gedeckelt und es gibt nicht nur Haftstrafen. Deswegen Steuerhinterziehung. Ganz ehrlich immer vermeiden, weil Steuerhinterziehung, da gehst du bis in ab. Ich weiß gar nicht, ob schon nur noch 50.000 €. Bist du schon nicht mehr im Bereich der Bewährungsstrafe? Also das ist halt knall knüppelhart in Deutschland, da gehen wir nicht hin.
Geld lieber jemand zusammenschlagen oder so.
Geldbußen only money und vor allem auch da wieder die Schiene zu betrachten. Wenn du halt keine Transparenz möchtest und sagst okay, ich will einfach nur still und leise verschwinden. Ich will nicht, dass die irgendwas im Ausland möglichst wenig von mir wissen. Magst du eine Betriebsaufgabe? Meldest nicht dein Ausland, sondern meldest nicht die grenzüberschreitende Steuergestaltung, Wenn du auf der anderen Seite den Weg, den sauberen Weg gehst und ein rechtssicheren Setup anstrebst. Zypern, Malta, Dubai dort fest lebst usw. Also die Dokumentation soll ja jeder machen, aber dann auch den Weg über ein Asset gehst der ist sowieso steuerlich attraktiver ist in der Gesamtschau dein Auslandsunternehmen meldest das ist ziemlich einfach über die letzte Steuererklärung das ist einfach nur ein zwei Seiten, ein paar Daten angeben, dann bist du auch da sauber. Und der dritte Schritt ist halt, diese Meldung zu machen. Ich Wenn es dir nichts super schwer fällt, würde ich dann auch einfach die Meldung machen, weil es einfach Peace of mind und es ist einfach erledigt. Und das sind die zwei wesentlichen Wege und ist natürlich kurz überlegen. Aber jetzt habe ich im Grunde alles reingegeben, wie ich sowas machen würde. Und als kleiner Unternehmer wie gesagt bis 150 200.000 € Gewinn, das sind einfach mal ganz grobe Benchmarks. Höre ich unbedingt noch die Folge zur Unternehmensbewertung an, macht die Dokumentation über alles andere kannst du dir auf jeden Fall noch mal Gedanken machen. Du solltest wissen, dass es die Regelung gibt. Vor allem auch, falls mal Fragen von den Finanzbehörden kommen, dass du gut darauf reagierst. Ich empfehle dir dringend, sie einzuhalten. Als Steuerberater, aber pragmatisch praktisch gedacht kannst du die Entscheidung, glaube ich jetzt auf Basis von der Folge ganz gut treffen, wie weit du reinvest. Und wenn du aber größer bist als Unternehmer, dann mach es mit einem Steuerberater zusammen. Hol dir das Wissen, dass du das wirklich für dich machst. Diese Unternehmensbewertung ist dann wahnsinnig wichtig. Die Dokumentation Was da passiert, ist wahnsinnig wichtig, weil das nehmen die dann schon ganz gerne mal richtig auseinander. Und da ist dann vielleicht auch noch so ein abschließender Gedanke. Ähm. In Auslandsach Verhalten haben wir eine Beweislastumkehr. Paragraph 90, Absatz zwei, Absatz drei Abgabenordnung. Das bedeutet normalerweise, wenn irgendwas in Deutschland ist und solange du dich sauber verhältst, muss das Finanzamt das Gegenteil beweisen. Wenn Steuerhinterziehung, Steuerhinterziehung, Steuerfahndung kommst.
Dann im Zweifel für den Angeklagten. Genau.
In Auslands Sachverhalten sind natürlich die Möglichkeiten der deutschen Finanzbehörden eingeschränkt. Sie können jetzt nicht einfach mal deine Steuerdaten und Kontodaten in Dubai, Zypern, Malta ziehen, sondern die müssen da sehr aufwendig entweder von den Daten anfordern. Das ist auch nicht ganz so leicht, da müssen sie auch irgendwie Gründe für haben. Also kippt die Beweislast. Du bist verpflichtet, dem Finanzamt die Sachen zu beweisen. Wenn du das jetzt machst, was ich gesagt habe, mindestens diese Dokumentation, dann hast du Beweise. Dann hast du Sachen gemacht, die legst du den bei Rückfragen vor und dann jetzt wird es wichtig, dann müssen die weil du hast dann bewiesen, dann sind die wieder in der Beweislast. Das heißt, wenn die sagen, wir akzeptieren deinen Wert nicht, 1 Million für die App, 20.000 für deine Domain, da müssen die sich Daten, Unterlagen heraussuchen, zusammenstellen usw, die schlüssiger sind, warum ihre Argumentation griffig ist. Und da merkst du ein Stück weit auch umso mehr Geld und natürlich in die Dokumentation investierst und so, also so ein eins Gutachten, das ist schon ein 200 Seiten. Da muss der Finanzbeamte richtig ackern um dagegen vorzugehen. Wenn du nur eine Seite, wenn du nur fünf Worte auf dem auf Bierdeckel geschrieben hast, dann kann er da relativ leicht vorgehen. Und wenn du gar nichts gemacht hast, dann ist es trivial für ihn, weil dann da versch schätzen und dann kann einfach sie haben nichts gemacht. Sie haben einfach nur die App mitgenommen. Wir schätzen jetzt mal den Wert auf 3 Millionen.
Dann bist du und.
Dann musst du die 3 Millionen widerlegen. Und deswegen ist diese Dokumentation in meinen Augen das Allerwichtigste und alles andere. Die zwei Stränge, die ich beschrieben habe, der rechtssicher und der gesetzlich konforme und der pragmatische, wo du ja auch immer so ein bisschen abwägen kannst, muss ja nicht alles konsistent machen.
Das heißt.
Ich gehe dann so ein bisschen eine Wahl.
Ich gehe jetzt mit Chatgpt hin und lasse mir einen schönen langes Gutachten schreiben. Guckt noch mal selber durch, ob es auch korrekt ist, damit der Finanzarbeiter Arbeiter.
In Zukunft häufig passieren, dass man die Finanzbehörden wirklich mit Papier zumüllen kann. Ganz ehrlich, das ist doch der und deswegen haben wir doch auch keine. Also das deutsche Gesetz und das deutsche Grundgesetz. Da ist doch dieser Leistungsgedanke extrem wichtig. Und es soll doch für alle fair und gleich sein, dass der Bullshit, wenn der Großunternehmer, der sagt okay, ich habe hier ein Case ist, egal ob das jetzt Steuern ist oder irgendein Rechts oder irgendwie sowas und dann holt er sich für den Datenschutz Verstoß, holt sich jetzt 50 Anwälte und dann gibt es mal Feuer, dann werden die Gerichte schneller einknicken, der wird dein Gegner schneller einknicken und und und und in der Steuer ist es das gleiche. Ich hole mir 50 Steuerberater rein, die schreiben mir 5000 Seiten Einspruch usw. Meinst du das Finanzamt wird da bis aufs letzte Blut kämpfen? Aber wenn dann der kleine Steuerpflichtige kommt und dem haue ich dann einfach mal das jenes und dieses um die Ohren, dann ist erstmal komplett überfordert. Dann ruft er beim Steuerberater an und sagt Der können wir machen, aber aufwendig und teuer und dann klickst du halt doch als steuerpflichtig ein. Deswegen dieser dieser Gerechtigkeit sthema im deutschen Steuerrecht das totale Bullshit. Ähm, und in dem Bereich ist es halt dann ähnlich. Und deswegen ist aber auch da noch mal so eine Mindestdokumentation. Ist einfach schon mal dein Gatekeeper, dass die nicht wahllos Strom schätzen können usw.
Okay, die auf jeden Fall machen. Beim anderen ist so ein bisschen wie weit bin ich bereit ins Risiko zu gehen oder eben auch nicht.
Ja und auch. ich sage.
Mal vorsichtig.
Ich sag mal vorsichtig Muss ich ins Risiko gehen, würde ich empfehlen ins Risiko zu gehen. Weil wenn du halt nicht rechtssicher im Ausland unterwegs bist, erweiterte Beschenkte, Steuerpflicht usw, ist es halt besser den Ball flach zu spielen. Auch wenn ich natürlich. Ich muss das dann leider immer wieder betonen als Steuerberater sagen muss Halte dich an die Gesetze, auch wenn sie noch so hanebüchen sind.
Das ist doch schon mal ein schönes Schlusswort. Jetzt habe ich Bock.
Ein Punkt würde ich noch gern reingeben zu dieser Meldung einer grenzüberschreitenden Steuergestaltung. Weil ist immer wieder heißt du darfst nicht zum Steuerberater gehen. Das kommt nie von Steuerberatern. Aber das sind ja von diesen Gurus die Auswanderer Gurus, die, die ich im Ausland Bude verkaufen und dich dann im Regen stehen lassen. Aber weil die oft sagen Du darfst niemals zum Steuerberater gehen und über deine Auswanderungspläne reden, weil der muss das sofort alles im Finanzamt sagen. Das ist Bullshit. Das ist wirklich Bullshit. Was wir aber durchaus als Steuerberater machen müssen. Diese Meldepflicht switcht auf den Steuerberater, die Geldbuße switcht auf den Steuerberater, sobald wir intermediär werden. Was ist denn in der Media? In der Mediäre ist jemand und das gilt übrigens auch für Anwälte, Banken usw das Volk. Krass. Also wenn du bei diesen Steuergestaltungen wenn du da. Da bist du relativ schnell in der Media du bist. Ich bin kein Intermediär. Wenn ich einmal mit dir spreche. Ich bin kein Intermediär. Wenn ich deine Steuererklärung abgebe. Ich bin in der Media. Wenn ich diesen Prozess komplett begleite, also diesen Asset, diese Unternehmensverlagerung. Und wir reden nur von diesem Case, nur von der Verlagerung eines Geschäftsbetriebs, einer Funktion, eines Immer trennen Wirtschaftsgut, nicht von Wegzug sbesteuerung. Dann bin ich in der Mediäre, weil ich weiß, was passiert, weil ich diesen kompletten Prozess begleite. Das heißt mit anderen Worten bei den größeren Fällen, wo wir das machen, können wir es nur rechtssicher machen, weil wir melden, dann, weil wir sonst die 25.000 € Geldbuße zahlen müssen. Und es macht für mich keinen Sinn, wenn ich 25.000 50.000 80.000 Honorar bekomme für so ein Fall. Dann kann ich keine 25.000 € Geldbuße riskieren, dass mein komplettes Honorar oder mein kompletter Gewinn. Deswegen werde ich die Meldung immer machen. Aber deswegen lehne ich auch konsequent nicht Fälle ab. Also wir waren ja gerade in zwei Strängen. Wenn ich es in der Kanzlei mache, meine Kollegen und ich, dann machen wir immer den rechtssicheren Case. Wir machen nie den Nicht Recht Serien Case. Wir geben keine Steuererklärung ab für Mandanten, die als Dauerreisende mit User unterwegs sind.
Das heißt, wenn jetzt hier ich, ich bin jetzt wieder in Deutschland, Ich ich habe ein eins Unternehmen und zwar jetzt sagen wir hier Coach ja nicht mit App und ähm, ich wand jetzt aus. Ich sage das mal beim Steuerberater, der gibt die Steuererklärung für mich ab, der macht die Abmeldung usw dann ist aber er macht nichts. Im Ausland ist er dann dran oder nicht?
Wenn wenn er die Betriebsaufgabe macht und die Abmeldung macht und die Steuererklärung macht, dann ist im Zweifel gar nicht bewusst, dass das Unternehmen im Ausland weiter. Ja und dann muss er auch keine Meldung machen. Ja, also das ist ein bisschen Grenzfall, weil wenn ich mir das sehr klar ist, dass du dein Unternehmen im Ausland weiterführst. Also dann müsste er dich zumindest wahrscheinlich dann nicht, wenn er dich nicht explizit dazu berät. Wenn du ihn aber darauf ansprichst und sagst Hey, wie schaut das aus und das und das muss ich machen und wie können wir das lösen und könnt ihr mich dazu beraten und er kriegt dafür auch Geld, dann bin ich schon der Meinung, dass er da in dem er ist, auch wenn er sich für den Weg entscheidet. Das machen wir ja manchmal. Wir gehen auch manchmal den Weg der Betriebsaufgabe, weil du musst jetzt nicht zwingend in Asset die machen, weil über die Betriebsaufgabe löst die gleiche Steuer aus. Wie gesagt, du kannst die App auch ins Privatvermögen nehmen. Aber dann mache ich auch die Meldung einer grenzüberschreitenden Steuergestaltung, weil ich es dann weiß. Aber dann habe ich auch Geld damit verdient. Also mit anderen Worten sobald er Beratungsleistung abrechnet in Bezug darauf, dass er weiß, dass da im Ausland was weitergeführt wird, deine Auswanderung für diesen Bezug begleitet, dann würde ich schon sagen, ist der muss es melden.
Interessant. Okay, gut.
Yes. War das ein Steuerdeutsch, das auch du nachvollziehen konntest?
Ja, also so richtig motiviert bin ich jetzt nicht.
Nein, aber. Aber, Aber.
Aber ja, ich. Ich habe vielleicht noch mal kurz, was ich verstanden habe Ich verstanden. Wenn ich jetzt als auch als Einzelunternehmer Auswanderer. Es ist immer in Strickung, sobald eine Funktion eines Unternehmens ins Ausland geht.
Es ist immer ein Strickung und darüber hinaus eine Funktionsverlagerung. Das ist mein klarer Ansatz.
Okay, so, das heißt streng genommen fällt das Steuer an die Steuer, wenn der Unternehmenswert quasi null ist, weil ich nur ein Selbstständiger bin, der ohne mich geht nichts, ich könnte es nicht verkaufen. Dann fällt da jetzt materiell nichts an, aber formell wäre das der Fall und ich muss und soll deswegen auch ein Gutachten schreiben, ob jetzt selber oder mit Chatgpt oder wenn größeren Fällen durch ein Ding wo wo ich begründe, warum der Unternehmenswert null ist, um eben diese Steuer zu vermeiden, dass 0.1 richtig.
Ich kann da vielleicht noch mal ein schönes Beispiel zu machen, weil wir hatten ja auch schon mal eine Folge zu Status und wo es um uhren ging. Und dann hast du dir das schöne uhr gekauft für 30.000 € in einem einzelnen Unternehmen ins Anlagevermögen gepackt, was auch immer. Und dann ist sie aber zu dem Zeitpunkt 50.000 € wert und die muss ja auch aus dem Unternehmen raus. Und es geht um diese 50.000 €. Das sind sogenannte stille Reserven, den das Buzzword hatte ich jetzt noch gar nicht, aber das ist noch nicht versteuert. Der Wert die uhr ist von 30.000 aus 50.000 gestiegen. Wenn ich jetzt die verkaufen, ich 20.000 gewinne, muss versteuern. Das heißt, wenn ich die mit ins Ausland nehme, muss ich die entweder an meinen Auslands für 50.000 verkaufen, dann habe ich auch wieder 20.000 gewinnen und wenn ich das nicht machen, muss ich die für 50.000 ins Privatvermögen entnehmen. Und dann habe ich aber die faktisch an mich als Privatperson verkauft und auch 20.000 Gewinn aufgedeckt. Und bei immer Gütern ist es halt die Frage, die mit null in den Büchern. Aber wenn ich business.de als Domain habe, die ist 50.000 wert, dann muss die auch irgendwo hin und die 50.000 versteuert.
Heißt ich muss mir gucken, was ist in dem Unternehmen an materiellen und immateriellen Wirtschaftsgüter, wie könnte ich das verkaufen? Und daraus ergibt sich der Firmenwert. Das ist Nummer eins Nummer zwei ist.
Und zu Nummer eins Zu dieser Bewertung machst du zwingend eine Mindest bewertung von zwei drei Seiten. Von mir aus auch nur Hauptsache du hast eine Dokumentation und Gedanken festgehalten, weil das Finanzamt vielleicht aus den 3 bis 5 Jahren.
Alles klar. Gut, dass 0.1 0.2 ist. Was mache ich mit den Sachen, die ich jetzt schon im Unternehmen habe? Ob vielleicht ein Schreibtisch, ein Laptop? Keine Ahnung. Ja, so idealerweise mache ich einen Asset Deal. Das heißt, ich habe die Gesellschaft im Ausland schon gegründet, verkauft die Sachen an die Gesellschaft im Ausland. Und das ist erstens steuerlich das Beste mit dieser Klausel.
Reisepass?
Danke. Wusste ich doch, oder? Ich kann es ins Privatvermögen nehmen, dass es in der Regel zumindest dann, wenn ich ein recht sicheres Setup im Ausland habe, der schlechtere Deal.
Mindestens 19 % unnötig Umsatzsteuer draufzahlen. Gut.
Nicht gut, aber okay. So und jetzt 0.3 ist die Meldepflicht. Ich muss das eigentlich in Anführungszeichen beim Bundesamt für irgendwas in Bonn melden.
Nicht eigentlich. Das steht so im Gesetz.
Ich muss das so machen, Da gibt es Strafen, maximal 25.000 bei der Unternehmensverlagerung. Und die Strafen werden aber in der Praxis nur angewendet, wenn ich wirklich vorher schon was falsch gemacht habe und zum Beispiel die Steuer, die eigentlich angefallen hätte, nicht gestraft, nicht gezahlt hätte. Wenn die Wenn die Null ist, weil der Unternehmenswert null ist, dann wird er ja nichts passieren. Und die Frage ist wissen es überhaupt die Finanzbeamten und denken die dran? Also die Wahrscheinlichkeit erwischt zu werden? Wahrscheinlich eher gering, aber auch das sollte ich wissen. Es macht ja auch nur Spaß, Regeln zu brechen, wenn man sie kennt.
Das ist doch.
Auch das würde ich.
Das ist doch viel zu schnell fahren. Ja, wenn ich 20 zu schnell fahre und nicht geblitzt werde, dann hat es keiner mitgekriegt usw, dann passiert nichts. Wenn ich 20 zu schnell fahre und geblitzt werde, kriegen Geld, Geldbuße. Na gut, kann ich riskieren, aber ich würde jetzt nicht mit 100 durch die dreißiger Zone fahren, weil ich glaube dann sind neben Geldbuße die Strafen so krass, dass ich das auf keinen Fall machen sollte. Und im Grunde ist es da genauso, wenn ich sage, das ist maximal die Geldbuße und die wird sehr wahrscheinlich nicht angewandt, kann man es in meinen Augen riskieren. Natürlich keine Empfehlung, aber ich würde niemals Steuerhinterziehung riskieren. Und das wäre das mit 100 durch die dreißiger Zone fahren. Super. Okay, cool.
Danke dir jetzt.
Vielen Dank. Da bin ich mal gespannt, was die Community dazu sagt. Ob das verständlich war. Und du hast gesagt Ach, kompliziert und kein Bock ist es ja nicht. Also das kriegt jeder hin. Und wie gesagt, ich empfehle halt mindestens diese Dokumentation für deine Schritte, was du gemacht hast. Und bitte mach das wirklich, damit du das hast und dann ist es jetzt nicht super aufwendig. Sprich mit deinem Steuerberater. Betriebsaufgabe kriegt jeder Steuerberater hin und ob du dann die ein, zwei Schritte weiter gehst und das mit Asset und ganz transparent machst usw das macht schon halt auch schon finanzielle ab einem gewissen Niveau dann schon Sinn. Also wenn du irgendwie so 80 100.000 € Gewinn hast, dann kannst du dir das auch sage ich mal leisten usw, dass du das sauber aufsetzen umsetzen und ich meine dafür habe ich auch. Also Beratung ist für sowas teuer, da bist du oftmals schon hoch vierstellig eher fünfstellige unterwegs war als super super komplex ist. Der Steuerberater ist halt auch schnell sehr tief in der Haftung. Daher habe ich ja auch meine Steuer Mastermind wo ich da Vorlagen habe, wo ich den Leuten da helfe. Pragmatischen Weg, um gerade auch solche Fälle so ein bisschen abzufangen.
Okay, danke dir. Und wenn du einen Dank von uns willst, dann kannst du diesen Podcast liken, kommentieren, damit unsere Botschaft und auch der Podcast noch bekannter wird. Und wenn du noch weitere Fragen hast, wenn für dich jetzt noch nicht alles klar sein sollte oder auch so, kommen gerne in unsere Community. Da kannst du deine Fragen stellen, die wir dann den nächsten Folgen einbauen werden. Und du kannst Gleichgesinnte treffen, die sich ebenfalls mit der Entscheidung beschäftigen, ob sie auswandern wollen. Vielen Dank und bis bald.