„Ich kann nicht auswandern wegen der Wegzugssteuer” ist laut Michael Quatsch. Es gibt drei Arten von Wegzugssteuern: die Wegzugsbesteuerung auf Anteile an Kapitalgesellschaften (ab 1 Prozent Beteiligung, rund 26 bis 28 Prozent Steuersatz), die Funktionsverlagerung beim Mitnehmen des Unternehmens und eine neue Regel für Fonds und ETFs ab 500.000 Euro Anschaffungskosten. Der gesetzliche Bewertungsfaktor von 13,75 auf den Gewinn führt in der Praxis regelmäßig zu unrealistischen Werten. Mit sauberer Argumentation und Dokumentation liegt der Wert in 99 Prozent der Fälle niedriger, oft bei null.
Erstens jeder, der mindestens 1 Prozent an einer Kapitalgesellschaft hält und als Privatperson auswandert. Zweitens jedes Unternehmen, dessen Funktionen Deutschland verlassen, auch das Einzelunternehmen und die GbR. Drittens seit Kurzem Anleger mit Fonds- oder ETF-Anteilen über 500.000 Euro Anschaffungskosten.
Nein. Im Gesetz steht, dass das vereinfachte Ertragswertverfahren keine Bindung entfaltet, wenn es zu offensichtlich unzutreffenden Ergebnissen führt. Bei stark personengebundenen Geschäftsmodellen wie Dienstleistung, Coaching oder Agenturen sieht Michael in der Praxis eher EBIT-Faktoren zwischen 0,5 und 3 bis 4, bei Gewinnen bis 150.000 bis 200.000 Euro vor Unternehmerlohn oft einen Wert nahe null.
Wo es geht, die GmbH vorher in ein Einzelunternehmen oder eine Personengesellschaft umwandeln und das Unternehmen mit ins Ausland nehmen. 60 bis 70 Prozent seiner Mandanten machen genau das und beenden damit die Geschäftsbeziehung zum deutschen Finanzamt nach der Steuererklärung im Jahr der Auswanderung.
Michael hört den Satz ständig: „Ich würde ja so gerne auswandern, aber ich kann nicht. Wegzugssteuer.” Seine Antwort nach Jahren Beratungspraxis: Für jeden Fall gibt es eine Lösung, die steuerlich das Rückgrat schont. Der Merksatz dahinter ist simpel: Immer wenn Deutschland das Besteuerungsrecht an unternehmerischen Werten verliert, gibt es Normen, die eine einmalige Besteuerung vorsehen. Michael vergleicht das mit einer Goldskulptur, die du über Jahre in Deutschland gebaut hast: Nimmst du sie im Koffer mit über die Grenze, will Deutschland einmal Steuern auf ihren Wert, weil es später beim Verkauf leer ausgeht.
Die bekannteste trifft dich, wenn du mindestens 1 Prozent an einer Kapitalgesellschaft hältst und auswanderst. Dann greift die Wegzugsbesteuerung mit rund 26 bis 28 Prozent auf den Unternehmenswert. Die zweite, laut Michael viel wichtigere, ist die Funktionsverlagerung: Nimmst du dein Unternehmen mit, egal ob GmbH, Einzelunternehmen oder GbR, bewertet das Finanzamt den verlagerten Geschäftsbetrieb, beim Einzelunternehmen mit bis zu 45 Prozent Steuersatz. Die dritte ist neu und betrifft Fonds und ETFs ab 500.000 Euro Anschaffungskosten. Sie kam kurz vor Jahresende ins Gesetz und trat binnen rund drei Wochen in Kraft. Michael rechnet damit, dass die Schwelle sinken könnte.
Der Gesetzgeber rechnet mit dem Faktor 13,75 auf den Gewinn: Aus 100.000 Euro Gewinn wird eine Bewertung von über 1,3 Millionen Euro. Michael hält das bei kleinen und mittleren Unternehmen für unrealistisch, und das Gesetz selbst erlaubt ein Abweichen bei offensichtlich unzutreffenden Ergebnissen. Bei personengebundenen Geschäftsmodellen und Gewinnen bis 150.000 bis 200.000 Euro vor Unternehmerlohn ist ein Wert nahe null vertretbar. Weil im internationalen Steuerrecht die Beweislast bei dir liegt, brauchst du dafür Dokumentation und eine stichhaltige Argumentation, sonst schätzt das Finanzamt mit dem vollen Faktor.
Sein liebster Fall: die GmbH vor dem Wegzug in ein Einzelunternehmen umwandeln und das Unternehmen komplett mitnehmen. 60 bis 70 Prozent seiner Mandanten machen den Cut mit dem deutschen Finanzamt im Jahr der Auswanderung. Und selbst wenn Steuer anfällt, rechnet sich der Wegzug in der Regel, sobald der Steuersatz im Zielland niedriger ist. Wie du Bewertung, Umwandlung und Dokumentation konkret angehst, hörst du in der Folge.
Der Artikel fasst zusammen. Die Beispiele, Grenzfälle und Geschichten aus der Praxis bekommst du in der Folge.
Wegzug. Steuer. Ich habe schon wieder Puls. Wenn du einen Berater hast, der nur damit kommt und eine Bewertung aufruft, wo du sagst, das passt nicht. Dann wechsle den Berater. Ich möchte eigentlich den Teufel an die Wand malen, aber als Gesetzgeber ist Fruits ja, Ich kann ja nicht auswandern wegen Wegzug. Steuer ist eigentlich Quatsch. Wir haben noch für jeden Fall eine Lösung gefunden, die eben nicht steuerlich das Rückgrat bricht. Willkommen bei Entscheidung, Auswanderung und triffst im Leben drei große Entscheidungen. Mit wem verbringst du es? Wie verdienst du dein Geld und wo willst du leben? Wir geben dir ein vollständiges und ehrliches Bild der steuerlichen, unternehmerischen und emotionalen Konsequenzen einer Auswanderung, damit du die richtige Entscheidung triffst. Hallo Michael, Servus, Florian. Michael. Ich höre immer wieder Ich will ja unbedingt auswandern und ich will Und das wäre so schön. Aber ich kann nicht Wegzug Steuer so ich es geht einfach nicht. Wie ist das? Kann das sein? Wir finden für jeden Fall eine Lösung. Aber jeder Unternehmer, der auswandert, löst Wegzug Steuern aus. Und um das im ersten Schritt schon mal einzuordnen. Es gibt Wegzug ssteuern. Ich rede bewusst von Wegzug, Steuern und nicht von Wegzug, Besteuerung auf verschiedenen Ebenen. Die Wegzug sbesteuerung, die jeder so ein bisschen im Kopf hat, ist. Du hast eine GmbH, Dir gehören die Anteile im Privatvermögen und als Privatperson wann das Du aus. Damit gehen die Anteile ins Ausland und das löst eben auf diese Anteile Wegzug sbesteuerung aus. Das ist aber eher fast schon das kleinere Übel, weil die Steuer ist auch ein bisschen kleiner. Ganz normal verfahren Round about 26 28 % Steuersatz. Sorry.
Also ich habe so mehrere Fragen im Kopf. Die erste Frage ist wer muss Wegzug Steuer zahlen? Und dann wäre die Frage wie viel usw und so fort. Fangen wir vielleicht mit wer einmal an? Wer muss Wegzug Steuer zahlen? Ein Unternehmer, der auswandert und Anteile an einer GmbH hält und die Anteile quasi ins Ausland nimmt. Das ist der erste.
Genau das ist das ist also wir haben im Wesentlichen drei Arten von Wegzug Steuern und das ist die erste Artikel, die jeder im Kopf hat. Ja, die anderen bei. Die zweite Art, die ich dir gleich zeige, ist die viel wichtigere. Aber lass uns kurz bei der bleiben. Okay, Wegzug Besteuerung driftet tatsächlich nur jemanden, der wesentliche Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft hat, um kurzen Steuern Exkurs zu machen. Mindestens 1 % in den letzten fünf Jahren Anteile. Also das kann auch eine AG sein. Das kann eine GmbH sein. Du musst die nicht zu 100 % haben. Es reicht theoretisch auch, wenn du 10 % hast, wenn du zu 5 % an einem Startup beteiligt bist. Auch das löst schon diese Wegzug Besteuerung aus. Die musst du als natürliche Person, als Privatperson zahlen, weil du Deutschland verlässt und damit die Anteile, die ja bei dir im Privatvermögen sind, quasi an dir fest haften und du diese mit ins Ausland nimmst.
Okay, dann wäre die zweite Frage wie viel?
Das ist die eine der drei Fragen, die wir uns immer stellen. Beinahe Auswanderung. Da geht es um die Unternehmensbewertung und da kommt dann ganz schnell dieser ominöse Faktor von 13,75 ins Spiel. Auf den Gewinn also GmbH macht einen Gewinn 100.000 Faktor 13,75 drauf und eine Bewertung von über 1,3 Millionen für die GmbH. Dieser Faktor von 13,75, den hat sich halt der Gesetzgeber irgendwann mal in seinem Elfenbeinturm ausgemalt. Aber ich glaube, dass 90 % der Unternehmer da draußen, die uns zuhören, unterschreiben würde. Wenn mir heute jemand diesen Faktor auf meinen Unternehmens Gewinn zahlt, würde ich sofort verkaufen, weil es einfach unrealistisch ist. Gerade im Bereich von KMU, kleinen mittleren Unternehmen. Das kommt so ein Stück weit aus beim DAX usw, da kann man das schon teilweise sehen bei den Unternehmen, dass sie wirklich solche Multiplikatoren auf den Gewinn haben. KGV Kursgewinn Verhältnis hast du da regelmäßig im zweistelligen Bereich. Das ist bei uns nicht der Fall. Also und dann muss man und dann schauen wir halt in der Praxis genau hin, weil wir sagen, dieser Faktor ist Schwachsinn. Und diese Bewertung, die da rauskommt, ist Schwachsinn. Und ganz ehrlich steht auch im Gesetz drin. Im Gesetz steht drin wenn es zu offensichtlich unzutreffend ein Ergebnis führt, dann müssen wir uns danach nicht binden. Und das ist eigentlich schon der erste wichtige Punkt für dich da draußen, der du gerade zuhörst. Wenn du einen Berater hast, der nur damit kommt und eine Bewertung aufruft, wo du sagst, das passt nicht. Dann wechsle den Berater, informier dich. Wie auch immer, das musst du nicht zahlen, dass schon mal der erste Takeaway und ich will jetzt heute nicht zu sehr in Unternehmensbewertung gehen, dann machen wir eine separate Folge. War das ein sehr, sehr breites Thema ist. Aber entscheidend ist, was du heute für und wir sind es gerade bei Anteilen einer GmbH. Wir machen jetzt einfach ein einfachsten Fall 100 %. Du hast 100 % Anteile an deiner GmbH. Du könntest würdest die heute verkaufen. Und du bist überzeugt, wir nehmen wieder dieses Beispiel, wo wir jetzt 1,3 Millionen plus Bewertung hatten. Du bist überzeugt. Du kriegst maximal 100.000, dann muss das der Wert sein, der am Ende der Steuer unterliegt. Und wenn du überzeugt bist, dieses Unternehmen ist zum Beispiel komplett an mir gebunden. Ich Ich würde niemals einen Käufer finden. Und ganz ehrlich, das trifft auch wahrscheinlich auf die Mehrzahl der kleinen Unternehmer zu. Dann muss das Ergebnis auch sein, dass die Bewertung null ist und keine Steuer auslöst. Dass wir dahin kommen, ist es nicht ganz so einfach, weil wir müssen da jemanden überzeugen, dass jetzt beim Finanzamt, der hat nicht ganz so viel Ahnung, was in der Wirtschaft passiert, der sieht nur diesen Faktor von 13,75, der schaut auf deine Zahlen und da geht sofort eine siebenstellige Betrag an, also den musst du so ein bisschen an die Hand nehmen, die muss so eine schöne Geschichte erzählen. Das musst du auch völlig dokumentieren, damit du deinen sehr, sehr, sehr niedrigen Wert bekommst. Aber der ist in 99 % der Fälle ist der Wert immer niedriger, wenn es so einen hohen Wert kommt. Es gibt auch Fälle, wo es vereinfachte Ertragverfahren auf eine Null kommt, dann können wir es nutzen, aber wo es einfach zu zu hohen Werten führt und daraus leitet sich die Steuer ab. Das war ja deine Frage. Wir nehmen dann den Wert. Jetzt bleiben wir bei den 100.000 Unternehmenswert. Darauf setzen wir dann die Steuer und dann sind wir so bei 26 bis 28 1.000 €. Steuer, Wegzug sbesteuerung auf Ebene der natürlichen Person. Die muss dann du zahlen, weil du Deutschland verlässt.
Okay, das ist ja auch wieder geil, dass ich das hier einfach eine dann will ich es mal zehn genommen hätte, aber mal 13,75, da fällt mir echt nichts mehr ein. Okay, also das heißt wer muss Steuern zahlen? Erste ist ich bin eine natürliche Person die auswandert und die Anteile an einer deutschen Firma hat zum Beispiel wie viel Prozent ist jetzt erstmal egal. So und dann ist die Frage, was ist der Wert der Firma ohne mich? Also wenn ich aus wenn wenn ich nicht da bin, könnte ich die Köpfe mal verkaufen und es ist null dann mit ein bisschen Glück kriegt man es auch wirklich auf Null. Genau das ist zum Beispiel auch davon habe ich noch nie gehört. Das ist ja schon mal schön so.
Ja, also vielleicht da noch mal, ich würde da immer so ein bisschen abgrenzen, also bis 150, 200.000 € Gewinn vor Unternehmerlohn, also ohne dass wir also da würden wir auch Geschäftsführer Gehalt dazurechnen, würde ich immer davon aus fast immer davon ausgehen, dass ein Unternehmen kein Wert haben sollte, weil es faktisch einen sehr guten Angestellten gehalten angemessen Unternehmerinnen entspricht. Einzige Ausnahme in solchen Szenarien Du investierst ohne Ende, bist ein Wachstumsunternehmen, Startup entwickelst eine Software as Unternehmen usw. Amazon hat Jahrzehnte keine Gewinne gemacht. Da muss man schon mal in Einzelfällen genau hinschauen. Über den meisten Fällen nicht ab 180 200.000 € gewinnen. Das müssen wir uns genauer anschauen. Da empfehle ich immer Gutachten usw, weil da dann eben das so ein bisschen auseinanderfällt zwischen Bewertung mit dem Faktor und dem, was eigentlich am mehr Markt realistisch wert sein sollte. Und ich habe auch schon Bewertungen gesehen oder was heißt gesehen? In der Regel bewegen sie sich sehr, sehr häufig bei so größeren Unternehmen, die dann auch schon 102030 Mitarbeiter haben. Aber trotzdem sind dann die ebit Faktoren so zwischen 0,5 und 3 bis 4 und nicht 13,75, weil es immer noch eine starke Personen Gebundenheit Personenmarke gibt. Also alles was im Dienstleistungsbereich ist, alles was in Personenwagen ist, Content Creation Agenturen usw. Geschäftsmodelle, die losgelöst von der Person funktionieren, eCommerce, Software, Apps, das da sind in der Regel schon höhere Werte zu erwarten, weil da die Person, die da ganz da hinten steht, nicht ganz so entscheidend ist. Okay.
Also vereinfacht gesagt wer muss Wegzug Steuer zahlen, Anteil zum Beispiel GmbH oder deutschen Firma und Geschäftsmodell größtenteils unabhängig von der Person und oder Größe 180.000?
Genau dann würde ich immer genauer hinschauen.
Alles klar. Super. Wer noch?
Ja, und dann. Und das ist sehr viel, viel häufiger der Fall. Und jetzt hatten wir ja gerade nur Kapitalgesellschaften. Und vielleicht da ganz kurz Exkurs was ich am allerliebsten mache, wenn da eine GmbH ist, um dieser Wegzug sbesteuerung aus dem Weg zu gehen, weil die einen mit Doppelbesteuerung ganz schön auf die Füße fallen kann. Das kann sehr komplex werden, wenn du dann liquidierst nach der Auswanderung. Ich hätte die gerne immer vorher in eine Person Gesellschaft Einzelunternehmen umgewandelt. Das kannst du relativ problemlos machen, musst du dich aber sorgfältig zu beraten lassen, weil ein paar Haftungsrisiko mit beißen. Aber dann hast du zu dem Zeitpunkt, zu dem du gehst, keine komplexe juristische Person, Person, Kapitalgesellschaft Trennung sprinzip, sondern ein Einzelunternehmen. Bist du eine Person? Gesellschaft GbR bist du und der andere Gesellschafter und die kannst du innerhalb von einem Tag zumachen. Das heißt, und das ist mein liebster Fall, dass wir das schon vorher umwandeln, gehen wir der Wegzug sbesteuerung, die wir gerade hatten, schon mal auf dem Weg und dann sind wir am Stichtag deine Auswanderung und dann waren das Du als natürliche Person aus und wir nehmen dann Unternehmen mit. Auch da, das geht nicht immer. Es gibt viele gute Gründe, warum ein Unternehmen in Deutschland bleibt und du als Unternehmer ins Ausland geht. Auch das ist umsetzbar, ist halt eine Stufe komplexer und du hast weiterhin mit dem deutschen Finanzamt eine Geschäftsbeziehung, die du eventuell nicht mehr unbedingt wünschst. Aber ich rate in allen Fällen, in denen es geht, dass du sagst, ich brauche das deutsche Unternehmen nicht mehr, nimm es mit, nimm es mit ins Ausland, weil dann hast du einfach in Deutschland einen Cut und hast im Ausland, da lebst du, da hast du dein Unternehmen und dann hast du nur noch dort mit dem Finanzamt zu tun. Da musst du einfach nur im Jahr der Auswanderung einmal den Cut in Deutschland machen. Und da passiert ja auch folgendes Wenn wir dieses Unternehmen mitnehmen, das besteht ja aus Funktionen Marketing, Vertrieb, Fulfillment, HR. Das ist ja wirklich das lebende Unternehmen und das spielt keine Rolle, ob das jetzt ein Einzelunternehmen ist, ob das eine GbR ist oder ob das innerhalb der GmbH ist der Geschäftsbetrieb, weil wir haben. Im ersten Punkt haben wir über die Person die Anteile an der GmbH im zweiten. Jetzt sprechen wir davon, was in der GmbH passiert. Und das ist das gleiche, was im Einzelunternehmen in der GbR passiert. Und das nimmst du mit und das Ganze schimpft sich Funktionsverlagerung. Hört sich ganz sperrig an, weil der Gesetzgeber sagt es reicht mir schon, wenn du nur einen Teil des Unternehmens verlagert, also nur die Marketing Funktion oder nur die Einkaufsfunktion, nur die Vertriebsfunktion in der Regel bei der Auswanderung mit KMU verlagern wir in 70 %. Alles also sehr trivial, dass wir klar sagen, ein Bündel aus Funktion ist ein ganzes Unternehmen Unternehmens Verlagerung und dann müssen wir das auch bewerten. Die Bewertung Frage haben wir gerade schon geklärt, weil es genau der gleiche gleiche Thematik Der Steuersatz ist höher beim Einzelunternehmen bis zu 45 %. Bei der GbR GmbH hat natürlich nur die 30 % Körperschaftssteuer Gewerbesteuer, die du auf der GmbH Ebene zahlst. Aber wir haben auch gerade gelernt als Unternehmer hast du auch schon 28 % gezahlt. In der Summe ist es dann mehr oder weniger das gleiche auf beiden Ebenen wie beim Einzelunternehmen GBR. Und um auch da wieder auf mein Best Case zu gehen Wenn das aber, wenn wir schon aus der GmbH heraus im Einzelnen drin sind die Steuer ist die gleiche, nur ich habe die Firma halt dann direkt weg, wenn ich verlagere. Und das ist es, wenn man es als unter Form von der Funktion verlagern. Reden wir von einer Streckung, können wir auch gleich noch mal definieren. Aber es geht auch um Du verlagerst dein ganzes Unternehmen. Du hast bisher dafür für deine 100.000 € Gewinn in Deutschland Steuern gezahlt. Deutschland zieht ab morgen sitzt im Ausland, hast ein Auslandsjahr, unternehmen keine Steuern mehr darauf und das darfst du dir als Merksatz merken. Immer dann, wenn Deutschland das Besteuerung Recht an unternehmerischen Werten verliert, gibt es lückenlos Normen, die dann ein einmal Besteuerung vorsehen. Also quasi eine Stadt. Dass du jetzt die nächsten 201020 Jahre die 100.000 in Deutschland verstößt, möchte Deutschland einmal deine Steuer für die nächsten zehn 20 Jahre jetzt haben und sagen, dass der Preis, dass du gehst und das sind wir wieder bei der Bewertung. Und wenn wir die, wie wir es gerade schon mal durchdekliniert haben, auf minimieren können, auf Null kriegen, dann ist das eine Win Win Situation für dich als Unternehmer, weil du lieber einmal eine sehr geringe oder eventuell eben auch keine Steuer zahlst und dann im Ausland eben viel weniger Steuern zahlt. Es kann eben wie gesagt auch sein. Also ab gewissen Fällen muss man sich einfach anschauen und ich zahle ja lieber einmal 100.000 € Steuer und verkaufe dann in fünf Jahren meine GmbH steuerfrei und Spar in den fünf Jahren später, weil dann die Bewertung steigt usw 200.000 € Steuer gegenüber dem Fall in Deutschland. Also das ist ein Investment Case. Ich zahle einmal Steuern und spar viel viel mehr Steuern im Ausland oder ich kriege die Steuer auf null, dann ist der Investment Case halt sehr trivial zu rechnen. Aber das ist glaube ich noch mal abschließend ganz ganz wichtig zu verstehen. Jeder und auch ein Selbstständiger ist ein Unternehmer es, wenn du selbstständig bist. Du hast nur keine gewerblichen Einkünfte, sondern selbstständig Einkünfte fällt unter diese Norm formell. Ob materiell am Ende Steuer steht, muss man sich dann immer im Einzelfall anschauen. Und das eben ganz wichtig zu verstehen, dass wir eben dieser Wegzug sbesteuerung noch dieses Thema Funktions Verlagerung in Streckung haben.
Okay, also das heißt, wenn ich als Person Auswanderer fällt per Definition erstmal Wegzug steuern, vielleicht kann man die auf null kriegen, aber auf jeden Fall ist es ein Case dafür, wenn das Unternehmen auswandert, in welcher Form auch immer. Auch ja egal wer. Also im Endeffekt ist es keine Ahnung wie als Sklave, ich muss mich freikaufen. Also ich. In jedem Fall muss ich jetzt ein bisschen drastisches Beispiel, aber in jedem Fall muss ich mich quasi freikaufen oder zumindest mich damit auseinandersetzen, ob ich mich freikaufen muss. So nach dem Motto Aber sobald irgendjemand geht. Wegzug ssteuer.
Versuchen einfach das Bild. Ja, der Unternehmer ist der Sklave. Ja, der Sklave war zehn Jahre in Deutschland und hat eine wundervolle Skulptur gebaut über die zehn Jahre aus Gold. Jedes Jahr ein bisschen mehr, ein bisschen mehr, ein bisschen mehr. Dann hat er jetzt diese Skulptur, dass die jetzt 100.000 € wert ist in unserem Beispiel. Und wenn er auswandert, packt er die Skulptur in seinen Koffer, wandert aus und ist dann im Ausland. Und die. Ein Jahr später verkauft er die Skulptur in Deutschland im Ausland für 100.000 € darf Deutschland nicht besteuern. Das heißt, in dem Moment, wo die Skulptur über die Grenze geht, sagt Deutschland Ab jetzt dürfen wir, falls du irgendwann mal verkaufen solltest, diese Skulptur nicht mehr besteuern. Die hast du aber in Deutschland gebaut, also. Und dann wird es natürlich komplex in der Praxis, weil wir haben keinen Wert, wir haben keinen Börsenpreis für diese Skulptur. Wenn ich jetzt, wenn du jetzt außer du bist jetzt irgendwie 50 % Anteilseigner an BMW, dann haben wir Börsenkurs, dann ist relativ der Weg trivial. Dann ist dein Auswandern höchst komplex, weil wir da von Milliarden Steuern sprechen. Aber die bauen dann andere Strukturen. Aber wenn diese Skulptur einfach Deutschland verlässt und du könntest sie ja auch jetzt für 100.000 in Deutschland verkaufen und.
Dann.
Greift es einfach Und so kann man das. So ist es natürlich auch zu rechtfertigen, weil dieser Wert in Deutschland erschaffen wurde und eventuell und bisher nicht versteuert wurde. Wir reden hier im Fachjargon auch von stillen Reserven, weil bisher nie Steuer drauf gezahlt wurde. Unrealisierte Gewinne und realisierte Veräußerungsgewinne. Unrealistisch. Das Vermögen, das geschaffen wurde, was einfach ins Ausland transferiert wird. Und das mag der Gesetzgeber natürlich nicht. Und in vielen Fällen sind diese Regelung oder was heißt in allen Fällen jede einzelne von diesen Regelungen ist halt leider in der Praxis so krass über Schießen gebaut, dass es halt also ich sag mal von der Grundidee macht Sinn von der Umsetzung ist halt 50 % Bullshit, schießt einfach voll drüber hinaus geschossen und dadurch kommt dieses Gefühl bei den Unternehmern Ich kann Deutschland nicht verlassen.
Okay, das heißt und deswegen ist es dann auch so. Es geht darum, dass das du hast dir was aufgebaut. Du kannst es dann im Ausland verkaufen. Wenn du es aber hier aufgebaut hast, wollen wir auch Steuern dafür. Und deswegen, wenn du es gar nicht verkaufen könntest, weil es an deiner Person hängt, ist, dann in der Regel kann man die Steuer auch auf Null senken, weil du kannst es nicht verkaufen. Du hast quasi nichts aufgebaut, wo du.
Das ist jetzt sehr vereinfacht gesagt. In der Praxis ist es dann wirklich, dass man die Argumente so substituiert, zusammensetzt, so stichhaltig baut, dass es auch ein Wirtschaftslaie, der ja ein Finanzbeamter ist, der ja vom Wirtschaftsleben relativ wenig Praxiserfahrung hat, auch nachvollziehen kann, dass der da deine Story liest, eine Dokumentation liest, dann liest und sagt okay, ich verstehe, warum dieses Unternehmen wenig Wert haben dürfte und da muss man halt und letztendlich das ist der Punkt ist da dann, wie tief Kiste rein ist, so ein bisschen Risikoabwägung umso mehr Geld investierst, umso niedriger ist ein Risiko, dass das Finanzamt die auf die Finger haut. Und wenn du halt nichts machst oder halt einfach nur eine Serviette voll kritzelt und darauf schreibt Unternehmenswert null, dann und das ist das Problem, was wir im internationalen Steuerrecht haben mit dem Finanzamt als Beweislastumkehr. Weil Finanzamt kann im Ausland nicht mehr so prüfen wie im Land. Das heißt, du bist in der Pflicht, Sachen zu beweisen. Und wenn du es aber proaktiv nicht magst, dürfen die schätzen. Und dann würde in unserem Beispiel der hat hingehen und sagen 100.000 Gewinn 13751 0,3 Millionen plus Gewinn wert drauf und das dann wegzukriegen in der Praxis ist wahnsinnig schwierig. Deswegen immer die Empfehlung, zumindest ein Mindestmaß an Dokumentation und Argumentation zu erstellen. Nicht im Finanzamt schicken ist für dich erst mal selber. Die sollen selber das mal ein bisschen arbeiten und auf die Idee kommen, Fragen zu stellen. Aber sobald die Fragen stellen hier hast du meine Dokumentation und wenn du jemanden beauftragst, ein Gutachter, der dir eine 100 Seiten Dokumentation schreibst, dann sagt sich der Finanzbeamte Lese ich das? Vielleicht gehe ich dagegen vor, vielleicht nur, wenn ich irgendwie stichhaltig einfache Anknüpfungspunkte habe. Und das ist natürlich das jetzt direkt zur Steuergerechtigkeit, weil wir haben in Deutschland keinerlei Steuergerechtigkeit, weil derjenige, der sich dieses Gutachten für 100 mit 100 Seiten leisten mag, leisten kann, der hat ein Riesenvorteil gegenüber demjenigen, der halt viel kleiner der Fall ist und eher wenig in Beratung usw investieren möchte, sich keine Horde Steuerberater hinter sich stellt, wenn es in die Diskussion mit dem Finanzamt geht. Aber auch der sollte zumindest so eine rudimentäre Dokumentation machen. Also das hängt dann wie gesagt auch von der Größe des Falls ab, von dem, von dem Gewinn, von dem potenziellen Wert, der in dem Unternehmen stecken könnte.
Okay, lass uns mal weiterschauen. Wer muss zahlen in eine natürliche Person, die Anteile hat und auswandert? Und jedes Unternehmen, jede Unternehmens Funktion die das Land verlassen verlässt und zumindest danach gucken.
Also da vielleicht auch woher kommt das? Also das ist auch schon ganz ganz all diese Regelung aber so formalisiert, dass wir sie jetzt ins Außen steuergesetz geschrieben haben, ist unter anderem damals passiert, als BenQ von Siemens die mobile Sparte gekauft hat und dann einfach und ja, wir produzieren weiterhin dies in Deutschland usw und sich dann aber ein Jahr später oder wie das war sehr schnell überlegt haben. Wir verlagern alles nach Südkorea und dann der deutsche Gesetzgeber so ein bisschen. Es gab schon Möglichkeiten, aber nicht so exzessive Möglichkeiten, um da wirklich zu sagen, da kriegen wir aber noch mal ein ordentliches Stück vom Kuchen, wenn ihr schon die Arbeitsplätze mitnimmt. Eigentlich geht es darum. Eigentlich geht es darum, wenn wenn BMW in München das Werk schließt und zukünftig nur noch in Rumänien Autos baut. Aber mitgehangen, mitgefangen. Auch der kleinste Einzelunternehmer, der von Deutschland nach Österreich auswandert, fällt unter diese Regelung und damit meine ich dieses vollkommen übers Ziel hinausgeschossen. Und das sehen die nicht in Berlin, das sehen die nicht, die sehen nicht diese Mittelschicht in Deutschland, diese kleinen mittleren Unternehmer, die eigentlich alles zusammenhalten, weil die nicht diese Lobby haben wie Großkonzerne, Vermögenden oder die Arbeitnehmer. Ich meine, da gibt es Gewerkschaften usw das ist einfach so dieses diese Mittelschicht und deswegen verlassen ja auch so viele Deutschland, weil du nicht mehr gesehen wirst. Ja.
Ja, das ist ja für mich auch irgendwie das deutsche Mindset. Ich Ich kann tatsächlich sogar verstehen, dass man sagt, Du hast es hier alles gebaut und Dinge und dann wäre das irgendwie fair. Also ob ich es selber fair finde, das andere. Ich kann den Gedankengang zumindest nachvollziehen und das geht mir oft, gerade bei deutschen Regelungen. Die Intention kann ich durchaus nachvollziehen. Jetzt gibt es den Spruch Das Gegenteil von gut gemacht ist gut gemeint und ich habe den Eindruck, wir schießen jedes Mal so übers Ziel hinaus. Irgendwo läuft eine Sache schief und da müssen wir alle mit einer Regel bestrafen, damit es einmal trotzdem schief läuft. Aber dann haben wir zumindest was gemacht und dann machen wir es immer komplexer und komplexer und für alle schwieriger. Und es wird nicht besser. Ja, gut. Okay, zurück zum Thema. Wer muss noch vielleicht Wegzug Steuer zahlen?
Ja, zwei Fälle noch. Ich mache noch den Unter Fall zur Funktionsverlagerung, weil das auch vielen Steuerberatern fällt, dass er auf als die Funktion Verlagerung. Die wenigsten Steuerberater sind halt tagtäglich im ASD usw unterwegs. Das nennt sich in Streckung Entschädigung ist nichts anderes. Das kann auch passieren, wenn du einfach ich sage mal, wir haben hier eine App gebaut mit unserem Unternehmen, die wirft 10.000 € im Monat ab als Gewinn und wir bewerten jetzt einfach mal auf 100.000. Und ich kann ja auch einfach als deutsches Einzelunternehmen als deutsche GmbH sagen diese App habe ich jetzt gebaut, die läuft, die ist 100.000 wert, die verkaufe ich dir jetzt. Ähm und entsprechend kann ich nur auch nur singulär. Das geht jetzt nicht mehr um das ganze Unternehmen. Da geht es nicht mehr um einzelne Funktionen, da geht es nur noch um einzelne Wirtschaftsgüter. Ich kann singulär diese App aus dem Unternehmen herausnehmen und zum Beispiel in meine Zypern Limited einlegen. Das wäre dann eine Entwicklung. Da sind wir aber am Ende des Tages nur in einem anderen Gesetz. Und du merkst schon, dass dieser kleine isolierte Fall sehr, sehr selten bei einer Auswanderung relevant sein dürfte, weil wir eigentlich immer diesen großen, komplexen, kompletten Fall haben, wo die App plus alles andere, was eben noch dazugehört, ins Ausland geht. Und entsprechend sind eigentlich immer eine Funktion Verlagerung. Selbst wenn in Deutschland dann noch die Mitarbeiter zurückbleiben, das Vertriebsteam zurückbleibt, aber der Rest ins Ausland geht es auch immer eine Funktion Verlagerung. Deswegen nur der Vollständigkeit halber. Um einfach mal den Begriff Entwicklung definiert zu haben. Sind einzelne Wirtschaftsgüter Funktions. Verlagerung ist das ganze Unternehmen. Ja und dann gibt.
Es wieder geht ein Teil des ein Teil oder das ganze Unternehmen. Also von der Logik her ist die eigentlich dasselbe. genau wie der Mensch geht, der Anteile hat oder Unternehmen oder Unternehmen Teile.
Gehen ganz genau, Genau. Und dann gibt es noch eine dritte oder eine dritte Wegzug Steuer. Die ist neu. Die wurde vor, ich meine eineinhalb Jahren eingeführt. Das auch, also dass das die Entstehungsgeschichte kann ich gleich noch zu sagen, die geht aber grundsätzlich geht es darum, dass du hast vor Anteile hast die Anschaffungskosten 500.000 € überschreiten. Also es geht auch da dürfte nicht ganz so viele Fälle geben, aber das kann auch schon mal den Unternehmer betreffen, der einfach sagt okay, ich und das ist ja auch meine persönliche Empfehlung, ich fokussiere mich auf mein Unternehmen und meine Altersvorsorge. Meine Ansparen möchte ich möglichst simpel machen, möglichst smart machen, möglichst lazy machen. Also spare ich in ETFs breit gestreut und ich mache es mir super einfach. Ich nehme einfach MSCI World.
Und das das.
Einen einzigen ETF und spare den über zehn 20 Jahre. Da bin ich schnell bei 500.000 Anschaffungskosten und. Also wenn du diese Schwelle gerissen hast, dann zahlst du darauf genauso Wegzug sbesteuerung wie wir in Case eins eins hatten, weil die dann darüber faktisch simulieren, dass du so viel Anschaffungskosten an diesen ETF hast, dass dir faktisch 1 % an den Unternehmen da drin gehört. Was ziemlicher Quatsch ist. Aber so leiden ist halt. Aber das ist jetzt mal sehr vereinfacht. Dazu auch als Gedanke In Österreich kannst du nur eine einzige Aktien haben, die 01. ein 100 € gekauft, diese 200 € wert. Ziemlich trivial von der Bewertung. Dann fallen auf diese 100 € Wertzuwachs, die du aber noch nicht realisiert hast, auch in Österreich schon. Wegzug, Steuern, Wegzug sbesteuerung haben wir in Deutschland noch nicht. Aber aber aktuell ist die Schwelle bei 500.000. Wo kam diese Regelung her? In ganz großen Fällen. Und dann merken wir auch mal wieder unsere Ungerechtigkeit im deutschen Steuersystem. Du kannst als Privatperson so ein vorbauen und dann kannst du da einfach deine ganzen Multi Millionen GmbH Anteile in diesen Fonds einlegen und dann hat es. Vor dem Gesetz hattest du keinen Anteil an einer Kapitalgesellschaft. Du hattest Anteile in keiner Wegzug sbesteuerung und das haben die natürlich dann.
Auch so einen Weg, um das zu umgehen quasi.
Und den haben sie darüber geschlossen. 505 100.000 ist relativ viel, aber ich glaube, in der Praxis wird es. Also wir haben immer wieder Fälle, wo jemand zu unbedarft reinrutscht, weil das krass ist, wie dieses Gesetz entstanden ist. Das stand meines Wissens nicht in diesem Forum. Wie Gesetze gemacht werden. Es kam erst im allerletzten Schritt rein, bevor es dann Bundestag, Bundesrat geht. Und das ist faktisch bekannt geworden. Ich meine, es war so um den zehn zwölf Dezember und in Kraft getreten am ein und 30. Dezember. Also du hast wenn du betroffen, was hattest du, wenn du überhaupt mitgekriegt hast, keine drei Wochen Zeit darauf zu reagieren. Und das ist natürlich das, was wir. Also das macht einen schönen Gedanken, dass man, wenn man da drauf schaut, das kann ratzfatz gehen. Und jetzt ist da ja schon eine Regelung, zumindest für ETFs und Fonds. Und die meisten werden ja wahrscheinlich nicht Stockpicking usw machen und gut, Kann man mal machen, verbrennt man sich 15 mal die Finger und dann hat man es gelernt und dann wird man zumindest ein Großteil eher in Smart investieren. Und es kann sein, dass die das Mitte Dezember dieses Jahres auf 250.000 senken, auf 50.000 und da gibt es dann, da gibt es keinen Bestandsschutz oder irgendwie sowas. Und das finde ich so krass an dieser Änderung. Das kann sein, dass sie das ausweiten auf Aktien oder sowas und dann eben aus dieser diese 1 % Regelung, die wir jetzt haben, dass man 1 % haben muss, eben noch mal erweitern um einen absolut Betrag Richtung Anschaffungskosten usw und und das ist obwohl es eher so als dritte Form nur so ein aktuell noch so eine Randerscheinung ist ist es halt das, wo man auch ein bisschen drauf schauen muss. Das sind so die Entwicklung, die wir halt die letzten Jahre haben, auch da ich verstehe es ein Stück weit, weil das ist natürlich als Aktien Investor. Es gibt nur ganz wenige Lobholz, wo es keine Wegzug Steuern gibt und wo du wirklich die Auswanderung signifikant für eine steuerfreie oder smarte Strategie machen kannst. Das kannst du bei zum Beispiel Betriebsrenten, wenn du die mit einer Einmalzahlung auszahlen lassen kannst. Da gibt es ja auch Optionen, teilweise. Wenn du ganz lange irgendwo in der Betriebsrente eingezahlt hast, dann kriegst du da im Zweifel eine halbe Million Auszahlung. Lieber einmal im Ausland 5 % zahlen als in Deutschland, wie viel auch immer. Ja und bei Aktien ist auch so Du kannst, wenn du eben diese eine Regelung, die wir gerade besprechen, vermeidest, als Privatperson, als Investor sagt, ich könnte jetzt meinen ganzen Aktien bestand verkaufen, mache ich 100.000 € Gewinn, zahle ich 26.000 € Steuer. Oder ich gehe für ein Jahr nach Zypern, Malta und verkaufst da steuerfrei. Und dann komme ich wieder nach Deutschland zurück, habe ich ein cooles Jahr im Ausland verbracht, habe 26.000 € Steuern gespart. Im Zweifel halt noch viel mehr. Natürlich gibt es dann also die Fälle, die wir dann eine Beratung haben. Das sind dann noch eine Stufe größer. Das sind so diese kleinen Fälle, die halt noch nicht geschlossen sind vom Gesetzgeber, Da darf man halt auch damit. Also ich würde damit rechnen, von irgendwo würde ich auch. Es ist auch eine Konsequenz, wenn ich schon den ganzen Unternehmern so hart auf die Finger haue, dann haue ich halt auch mal den Invest, den aktuellen Investoren auf die Finger. Also das vielleicht da auch mitnehmen. Das kann schnell gehen, dass da Regelungen geändert werden..
Und was ist da? Also ich ich habe gesagt, hier das Gegenteil von gut gemacht ist gut gemeint. Ich verstehe das irgendwie bei bei der Wegzug ssteuer für Unternehmen, dass man sagt, dass das Unternehmen hier aufgebaut usw so mit den Ressourcen die in Deutschland leben sind. Okay, kann ich auch irgendwie nachvollziehen, aber ich habe mir einen ETF gekauft von meinem schon zig als Unternehmer schon zigfach versteuert. Ein Gehalt. Was soll denn der Scheiß bitte? Also ich habe jetzt ich habe verstanden wie die Geschichte ist, aber aber wo ist denn da bitte? Die Rechtfertigung.
Der Rechtfertigung ist wenn du jetzt in Deutschland verkaufen würdest, würde die gleiche Steuer zahlen. Der Knackpunkt ist ein Stück weit und da darf man sich ja dann schon auf die Frage stellen, ob wir jetzt noch eine ob wir da nicht schon verfassungswidrig oder rechtswidrig unterwegs sind, vor allem wenn Europa auswandern. Der Knackpunkt ist, wenn ich da jetzt für 100.000 oder ich muss ja 500.000, wenn ich da jetzt 500.000 gekauft habe und die sind jetzt 1 Million wert, dann kann ja passieren, dass ich auf 500.000 € veräußerungs oder fiktivem Veräußerungsgewinn meine Steuerzahler dürfte ja dann zu 110.000 € oder sowas sein 140.000. Und dann verkaufe ich die tatsächlich. Wenn es irgendwann in die Situation geht, dass ich das Geld haben möchte in zehn Jahren und dann sind die nur noch 600.000 wird, dann habe ich ja einen Verlust gemacht, weil ich ja weil die Steuer ja höher ist als die 100.000 Gewinn, der noch da ist. Also gut gemacht wäre, dass man den Wert festschreibt. Keine Steuererhöhung, weil du hast keinen Cent bekommen, Wo solltest du das herholen? Du musst es irgendwie finanzieren. Ja, verkaufst irgendwas anderes, oder? Das ist ja wirklich. Also wird ihr Geld abgenommen, ohne dass der Zufluss besteht. Und wenn du dann diesen echten Exit hast in zehn Jahren, dann schauen wir hin und sagen okay, so und so war der Verlauf, Deutschland kriegt den und den Anteil und das im Ausland. Zahlst du den in dem Anteil im Ausland eventuell dann richtig gemacht steuerfrei. Das wäre noch gut gemacht, aber dann sind wir halt auch am Ende des Tages. Ist dann natürlich in einer brutalen obere Überregulierung, was halt echt keinen Spaß macht, weil dann was fangen die dann wieder an? Meldepflicht. Dann wirst du wieder jedes Jahr melden müssen, wo du lebst und ob du die Anteile noch hast und was die wert sind. Und Gedöns und getanzt. Also das ist natürlich halt irgendwo immer das Thema. Also man, wenn man versucht mit dem Gesetzgeber dann so ein bisschen auch Verständnis aufzubauen, dann ist das ein bisschen dieses Vollzugsthema, dann sitzt die Person irgendwo im Ausland und eventuell verlagert die ihre ETFs dann noch von ihrem deutschen Depot auf Interactive Brokers in USA oder irgendeine Schweizer Bank, oder Dann kriege ich als Deutscher es noch nicht mal mit, dass der verkauft hat usw und werde niemals in die Vollzugssituation kommen, um dann diese zehn Jahre später meinen Anteil zu kriegen. Außer der Mensch ist fair und macht es einfach.
Und dann muss ich natürlich wieder alle kontrollieren und allen auf gut Deutsch auf den Sack gehen, weil irgendjemand das ja natürlich missbrauchen könnte. Das dann unfair. Okay, gut. Ich drehe mich, ich kriege nur Puls. Ja, du hast jetzt doch ein Thema angesprochen. Du hast gesagt, soweit ich irgendwie im Kopf habe, gibt es ja dieses Freizügigkeit sprinzip, oder wie das heißt in der EU. Das heißt, ich darf. Innerhalb der EU dürfen sich Personen und Waren und so frei bewegen. Jetzt steht das Thema aus meiner Sicht ja irgendwie im Weg. Wenn ich jetzt innerhalb der EU auswandern und ich muss dann irgendwie lauter Steuern zahlen, dann bin ich ja doch nicht allzu freizügig. Also ist das, Gibt es da einen Weg da drum rum zu kommen oder ist das irrelevant?
Also in meinen wir reden von der Niederlassungsfreiheit als Grundrecht und in meinen Augen ist das ein hoher Zahl, weil also erst mal sind diese die EU Länder wurden verpflichtet. Wir reden jetzt von diesem von dem ersten Szenario was wir haben Wegzug sbesteuerung. Erstmal sind die EU Länder verpflichtet worden, dass jeder eine Wegzug sbesteuerung einführt, jedes Land auch Zypern. Nur ist halt die Steuer auf null. Von daher.
Sie haben.
Also ein Exit Text gibt es in jedem Land, aber die wirkt sich halt dann auf den anhand des Steuersatzes aus. Und was sie da nicht gemacht haben, ist, das Ganze auch von der Reform Regelungsinhalt zu harmonisieren. Und aktuell hast du keine Möglichkeit, die Wegzug sbesteuerung so in dem was ich auch gerade gut gemacht. Du zahlst die Steuer dann, wenn irgendwann auch ein Exit Case eintritt und du Geld kriegst. Das ist aktuell nicht vorgesehen im Gesetz und deswegen, und das war aber in der alten Regelung enthalten und daher kommt es so ein Stück weit und es gibt auch 1:00 null in Bezug auf eine Auswanderung in die Schweiz. Und mit der Schweiz gibt es eine ähnliche Regelung wie die wie das Niederlassungsfreiheit in der EU, wo dieser deutsche Steuerpflichtige auch die Unendlichkeit sstunden bekommen hat. Das war aber vor der Gesetzesänderung und unter anderem auf dem. Aufgrund dieses Urteils ging der Gesetzgeber halt hin und hat gesagt, es kriegen jetzt nicht alle, also auch Non Auswanderung Unendlichkeitsstunden, sondern es gibt keine mehr und deswegen gibt es gerade nicht. Aber das ist ein Punkt, wo man davon aus, wo wir davon ausgehen, dass es demnächst Verfahren gibt, dass es von EuGH gibt und dass der deutsche Gesetzgeber da einen auf die Finger kriegt. Hoffentlich sehr, sehr wahrscheinlich. Das Problem ist nur Wir haben jetzt die aktuelle Gesetzeslage, mit der müssen wir arbeiten und es wird 345 Jahre sicherlich noch brauchen, bis es mal von EuGH geht. Und du möchtest ja nicht derjenige sein, der das alles durchchtet. Und vor allem ist das große Problem mit dieser Rechtsunsicherheit und das ist ein faktisch ist das tatsächlich für gesamte EU ein Standort Nachteil signifikant, weil ich meine USA noch größerer Wirtschaftsraum oder weiß gar nicht EU ist größer. Zumindest was die Mitarbeiter, die Einwohner betrifft. Ja. Je nachdem welche welchen Frame auch setzt. In den USA kannst du relativ gut die States wechseln, aber dass du das in der EU kannst, ist ein Witz. Aber da gibt es noch andere Probleme Geschäftsleitungen, Gehalt, Sozialversicherung usw. Es ist albern, aber da sind wir wieder an einem anderen Thema. Da müssen wir jetzt auf Steuer, Ethik, Moral gehen. Da brauche ich separate Folgen, gestaffelt.
Wahrscheinlich per Whiskey oder so, aber.
Aber um deine Frage zu beantworten Stand heute macht es für den normalen Unternehmer keinen Sinn, sich jetzt darauf zu berufen, zu erwarten, dass es da jetzt zeitnah eine Änderung gibt, eine Erleichterung gibt, sondern wir müssen mit dem arbeiten, was da ist.
Sollte eigentlich passieren, aber kann noch dauern.
Das ist nicht planbar, das dauert viel zu lange und es gibt nur Scherereien mit Finanzamt geben.
Okay, gut. Wegzug, Steuer. Ich habe schon wieder Puls.
Und zu den beiden, also letztendlich, das sind die drei entscheidenden Themen. Ja, der Punkt Wegzug sbesteuerung und der Punkt Funktionsverlagerung und Streckung. Da würde ich vorschlagen, machen wir selber Rate folgen, weil da kommen wir mal ein sehr tief reingehen. Das kann dann auch der Hörer, der dann wirklich davon betroffen ist, sich das mal genau anschauen, weil es gibt natürlich Lösungen. Wie gesagt, ich kann nur betonen, wir haben noch für jeden Fall eine Lösung gefunden, die eben nicht steuerlich das Rückgrat bricht. Die auch immer wenn man sich das. Wenn du dir das richtige Zielland aussucht, wenn du durch ein anderes Land gehst, wo die Steuer genauso hoch Deutschland willst keine Steuern sparen, aber wo du zumindest mal fünfstellig steuern Spaß, auch wenn du den großen Hebel nicht ansetzen kannst, weil. Und das vielleicht auch noch mal abschließend zu fassen, weil wir jetzt viel von gesamter Verlagerung geredet haben. Ich würde sagen, bei mir in und bei uns in der Kanzlei 60 70 % der Mandanten, immer da, wo es geht, nehmen die Unternehmen mit Geschäftsbeziehungen im deutschen Finanzamt beendet. Dann hast du nach deiner Steuererklärung im Jahr der Auswanderung hast du dann wirklich Ruhe, wenn du es im Ausland richtig machst. Da muss man natürlich auch ein paar Sachen beachten. Und die größeren Unternehmer ist ja bei mir genauso. Ich habe auch noch zwei deutsche GmbHs, wir haben Mitarbeiter in Deutschland usw ist auch absolut legitim, Kannst du auch bauen und da wird es dann noch mal eine Stufe oder da wird es dann variantenreicher. Da haben wir viel, viel mehr Optionen, da können wir auf der Klaviatur viel, viel spannendere Spiele spielen, weil das sind wir auch im Game der Großen. Apple, Google und Co machen sie nicht anders. Die haben ihre Headquarter ja nicht umsonst in Genf und Dublin, wo surprise die Steuer einfach ein bisschen attraktiver ist und wahrscheinlich auch die Regulatorik ein bisschen attraktiver ist. Teilweise auch Luxemburg mit Amazon usw, wo es aber viel um die Verwertung usw geht und nicht in Deutschland, sondern da sind nur noch Vertriebsgesellschaften. Das sind vielleicht noch Manufacturing Einheiten, das kannst du auch bauen als KMU, wenn du die Substanz hast. Aber das ist im Grunde ist das ja auch immer gleich laufen damit. Warum hält man ein Unternehmen in Deutschland? Der Hauptgrund sind Mitarbeiter. Der zweite Grund ist Geschäftsmodell. Wenn du eine Produktion, wenn du ein Lager hast, wenn du irgendwie Büro vor Ort hast, dann kannst du das auch problemlos behalten. Und der dritte Grund der ist aber auch in der Praxis kann ich den meistens entkräften, weil das ist meistens auch nicht wirklich ein Grund ist in die Kunden einzige Ausnahme, wo es wirklich wahrscheinlich schon durchaus relevant ist ist. Wenn du Aufträge hast, also einen öffentlichen Auftraggeber hast, dann wollen die nur mit deutschen Firmen arbeiten. Aber weil dein Kunde sagt, weiß ich nicht, ob ich jetzt mit einer Firma, zumindest wenn es in der EU ist, im Ausland arbeiten möchte. Das ist in 90 % der Fälle niemals ein Problem. Und da empfehle ich immer Sprich mit deinen zwei, drei wichtigsten Kunden, dann kriegst du ein Gefühl dafür, ob die dein Zielland mitmachen. Und auch da ganz ehrlich in euer Land wird immer einfacher sein als non.eu. Und noch mal ein bisschen auf die drauf schauen, wie so bisschen ist Dubai geht gerade noch, aber wenn es dann halt Richtung so exotisch wird Thailand Bahamas, dann wären die meisten dann schon Probleme kriegen. Da kommen dann noch Steueroasen Abwehr Gesetz noch. Aber das ist noch mal so um abzuschließen die Wegzug Steuern greifen immer wenn irgendwas von Wert in einem unternehmerischen Kontext Deutschland schon verlässt.
Alles klar. Ich kann die Erfahrung auch übrigens teilen. Ich habe auch die Angst vorher gehabt. Was sagen die, wenn ich dann Auswanderer und bla und keine deutsche Firma mehr usw und so fort. Und in 99 % der Fälle war die Reaktion echt alles richtig gemacht. Ist jetzt vielleicht nicht repräsentativ, aber ich glaube repräsentativer als man denkt. Ja okay, also ich fasse zusammen wenn ich als unternehmerisch iger Mensch Auswanderer, egal ob ich jetzt Anteile habe oder nur solo selbstständig bin, ist es im Endeffekt egal. Es ist erstmal Wegzug. Steuer ist ein Thema. Ich komme erst mal nicht nicht drum herum, mich damit auseinander zu setzen. Und das ist der eine Fall. Ja, aber die gute Nachricht ist ich ich kann die auch auf Null kriegen. Nur ich muss mich leider damit auseinandersetzen. Ja, bitte. Das ist der. Das ist der eine Fall. Der zweite Fall ist. Ich habe im Anschaffungswert von mehr als 500.000. Auch dann muss ich mich damit auseinandersetzen und da fällt weg. Zu Steuern und das habe ich nicht verstanden, könnte sich sogar noch verschärfen.
Also das ist meine Annahme. Ich würde da nicht den Teufel an die Wand malen, aber als Gesetzgeber ist Fruits ja.
Okay, super, Ich muss mich damit auseinandersetzen. Aber es gibt Lösung. Genau. Und das für mich noch ein weiteres wichtiges Learning aus dieser Folge ist Es lohnt sich in der Regel selbst wenn du Wegzug Steuer zahlen musst.
Sich immer, wenn der Steuersatz im Ausland niedriger ist, wo du dann persönlich lebst.
Vielleicht investierst du am Anfang noch ein bisschen mehr, aber du wirst es. Du wirst es relativ schnell wieder reinbekommen. Das heißt, um auf meine Eingangsfrage zurückzukommen Ich kann ja nicht auswandern wegen Wegzug. Steuer ist eigentlich Quatsch.
Jeder kann auch, sondern.
Okay, wunderbar. Wenn du dich für das Thema Auswandern interessierst und uns unterstützen möchtest, dass mehr Menschen darüber nachdenken und ausgewogene Informationen zu dem Thema bekommen, dann bitte ich dich, lass eine Bewertung da, lass uns einen Kommentar da und ein Like da. Damit unterstützt du unsere Message und das weiter zu verbreiten. Und wenn du noch weitere Fragen hast zum Thema Wegzug, Steuern, zum Thema Business aus dem Ausland führen, was auch immer, dann kommen unsere WhatsApp Community und stell dort deine Fragen, dann bauen wir die in die nächsten Folgen mit ein. Danke dir!